Montag, 12. Oktober 2015

13.10.2015 Neumond in der Waage - Wer ist bereit für große Veränderungen?









Der Oktober Neumond findet am 13.10.2015 am Ende der zweiten Dekade Waage statt. Die Sonne und der Mond in der Waage bilden eine exakte Opposition zu Uranus im Widder.

In Astrologie Kreisen sagt man, eine definitive Aussage über die Auswirkung von Uranus zu machen, sei so gut wie unmöglich. Das einzig Sichere sei, dass unter Uranus Einflüssen höchstwahrscheinlich nicht das eintrifft, was man erwartet. Wer also keine Überraschungen, Risiken und plötzliche Veränderungen mag, wird nicht zum Busenfreund von Uranus, dem kosmischen Joker…*)!

Was wir festhalten können, ist die Tatsache, dass Uranus ein eigennütziger und ein distanzierter Planet ist. Uranus ist der Gegenspieler des Herzens, das sich im Oppositionszeichen Löwe befindet. Von daher  finden wir unter uranischen Einflüssen alle möglichen Zustände die das Herz betreffen: von stressbedingtem Herzrasen über die Blitzliebe bis hin zum gebrochenen Herzen wird uns die gesamte Palette geboten. Die uranische Eigennützigkeit und Distanz muss jedoch nicht negativ sein, wenn man das Gleichgewicht hält, das die Waage anstrebt, denn in einer gesunden Art muss jeder an sich denken und in komplexen, unerwarteten Situationen eine gewisse Distanz zu bewahren kann allesentscheidend sein. Wer sich je in einem Schockzustand (Uranus) befunden hat, wird wissen, dass man unter Schock zu einer ganz außergewöhnlichen Klarheit fähig ist und dass man dadurch Dinge bewerkstelligen kann, die man im Normalzustand nicht für möglich gehalten hätte.

Da die Spannung zwischen der Sonne, dem Mond und Uranus zu übereilten Schritten verleiten kann, zu Kurzschlusshandlungen und zu einer hektischen, unbedachten Vorgehensweise verführen kann, bietet sie einen klassischen Aspekt, der einen Unfall anzeigt. Da die Astrologie aber eine Symbolsprache ist, muss es sich natürlich nicht um einen tatsächlichen Unfall handeln, sondern um etwas, das sich wie ein Unfall ereignet. So könnte man ganz unerwartet einem alten Freund oder auch einem erbitterten Feind in die Arme laufen, sich schlagartig verlieben, sich kurzfristig entscheiden alles stehen und liegen zu lassen und in den Urlaub zu fahren, seinen Job unerwartet hinschmeißen, überraschend befördert oder aus heiterem Himmel gekündigt werden, sich Hals über Kopf trennen. Oder das Auto und andere technische Geräte können von einem Tag auf den anderen kaputt gehen, denn Uranus regiert die Technik. Da Uranus auch das Internet und soziale Netzwerke symbolisiert, kann es in dem Bereich zu einer plötzlichen Begegnung kommen, die unsere Routine durcheinanderwürfelt.

Wir können diesen Neumond auch nutzen, um wesentliche Veränderungen im Umgang mit Technik vorzunehmen. Viele von uns haben sich von technischen Geräten übermäßig und in dem Sinne ungleichgewichtig abhängig gemacht. Von daher kann es an der Zeit sein sich zu fragen, ob ein gesundes Gleichgewicht zwischen der Benutzung von technischen Geräten und deren tatsächlicher Nützlichkeit besteht.

Ebenso kann der Umgang mit synthetischen Pharmaka durch diese Zeitqualität unter die Lupe genommen werden, denn der aufsteigende Mondknoten und Jupiter befinden sich für viele Monate in der Jungfrau. Die Jungfrau baut auf Naturverbundenheit, auf natürliche Produkte und Prozesse. Man kann sich also entscheiden auf chemische Stoffe zu verzichten und auf Naturprodukte umsteigen. In einigen Fällen kann sich die Wende auch umkehrt ereignen. Man könnte chemische Arzneimittel und Produkte für lange Zeit gemieden haben, befindet sich aber nun an einem Punkt, an dem man mit natürlichen Produkten nicht mehr weiter kommt.

Die Waage verlangt nach einem Gleichgewicht, nach Balance, nach fairer Behandlung und Beurteilung und nach Gerechtigkeit. Auch die Waage erhält sich eine gewisse Distanz, denn sie wünscht sich Objektivität und Objektivität setzt ein gesundes Maß an Distanz voraus. Von daher sollten wir bei allem, was wir in diesen Wochen tun und bei allem, das uns wiederfährt, versuchen ein inneres und äußeres Gleichgewicht zu erhalten, was unter dem Einfluss von Uranus ein kleines Kunststück sein dürfte, wenn nicht sogar ein ausgeklügelter Akrobatikakt. Und zur Akrobatik würde ich unter diesen Einflüssen raten, denn wenn wir versuchen die Wellen, die durch die auf uns einwirkenden Energien entstehen, wie ein Surfer zu reiten, dann kann dies ein fantastischer Ritt werden, der uns eine Menge Spaß bringt, der uns in neue, aufregende Beziehungen oder Projekte katapultiert und der uns nach kurzer Zeit in völlig veränderte Umstände bringt.

Da Uranus rückläufig ist, kann dieser Neumond für einige von uns auch eine Art Aftermath anzeigen. Etwas, das unser Herz stark berührt oder auch erschüttert hat, will nun ins Gleichgewicht gebracht werden oder verlangt nach einer klaren Entscheidung und danach eine deutliche Haltung einzunehmen.

Wie immer sollten wir berücksichtigen in welchem Haus sich der Neumond für uns persönlich ereignet und in welchem Haus Uranus in unserem Horoskop transitiert, um die Lebensbereiche einzugrenzen, die unter diesen Einflüssen geradezu nach einer radikalen Veränderung schreien.

Wir alle können uns also fragen in welchem Lebensbereich dringende Veränderungen gefragt sind.

In welchem Bereich unseres Lebens fühlen wir uns wie ein Dampfkessel, der bald explodiert, oder haben wir umkehrt das Gefühl bald vor Langeweile einzugehen?

In diesem Bereich will Uranus zuschlagen. Es ist oft besser die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und ganz gezielt bestimmte Veränderungen einzuleiten, als sich plötzlich und unerwartet einer neuen, unbekannten Situation ausgesetzt zu fühlen und dann darum zu kämpfen den Überblick zu behalten und sein Gleichgewicht zu bewahren.

Wer es allerdings vorzieht sich treiben zu lassen und für Alles offen ist, kann sich den Wellen hingeben und sehen wohin es ihn treibt.


So oder so: wir können nicht alles planen und jeden Zustand kontrollieren. Was wäre das Leben ohne Überraschungen..*)))


Viele liebe Grüße mit den Sternen

Cornelia


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Freitag, 11. September 2015

13.09.2015 Sonnenfinsternis in der Jungfrau





Wir befinden uns im Endspurt. Die Sonnenfinsternis am 13.09.2015 auf 20° Jungfrau bietet uns die grosse Chance ernsthafte und andauernde Veränderungen in unserer Lebensführung vorzunehmen, die sich vor Allem daran orientieren, was heilsam ist. 

Auf persönlicher und auf kollektiver Ebene rufen die Inhalte dieser Finsternis uns dazu auf, unseren Lebenswandel gründlich zu überprüfen und eine Neustrukturierung vorzunehmen, von der wir langfristig profitieren können. 

Bei allen drei Erdzeichen geht es nicht um den kurzfristigen Genuss oder um den schnellen Gewinn, sondern darum, etwas aufzubauen, was auf Dauer Tragfähigkeit bietet und was auf lange Sicht von Nutzen ist. Unter dem Einfluss der anderen Zeichen kann man sich von einem Hoch zum anderen hangeln, kann sich hier und da durchschlängeln, aber dort heisst es dann auch oft ‚Wie gewonnen, so zerronnen.‘ Stabilität und Sicherheit in einer materiellen Welt, die sich auf Formen aufbaut, bieten uns letztlich nur die Erdzeichen. 

Die Jungfrau hat die Aufgabe die Dinge in Ordnung bringen, die aus dem Gleichgewicht geraten sind. Das scharfsinnige Auge der Jungfrau für das Nützliche, kann uns dazu verhelfen Unnützes oder auch Schädliches aus unserem Leben zu entfernen oder aber zumindest eine Schadensbegrenzung vorzunehmen.

Auf individueller Ebene sollten wir in dem Bereich Ordnung schaffen, sinnvolle Strukturen aufbauen und geregelte Bahnen anstreben, in dem diese Finsternis für uns persönlich stattfindet. Wenn diese Finsternis z.B. in unserem II. Haus stattfindet, dann heisst es nun die Finanzen zu überprüfen und wenn nötig den Gürtel enger zu schnallen oder Gelder in erträglicher Weise anzulegen, denn die Jungfrau verzichtet nur allzu gerne auf Verschwendung und orientiert sich am Qualitativen und Brauchbaren.

Die Jungfrau kann sehr geschickt darin sein sich ihre Ressourcen vernünftig einzuteilen, egal um welchen Lebensbereich es sich handelt. Selbst mit Gefühlen geht sie nicht verschwenderisch und ausladend um, denn sie ist sich bewusst ‚weniger ist mehr‘. Es ist oft wesentlich wirkungsvoller und einprägsamer, wenn wir zur rechten Zeit, am rechten Ort unsere Liebe zeigen, als wenn wir unsere Partner andauernd mit Liebesbekundungen überschütten, wobei der Satz ‚Ich liebe Dich‘ sich auch bald abnutzt und an Substanz und an Wertigkeit verliert.


Auf kollektiver Ebene erhalten wir mit dieser Finsternis nun deutliche Warnschüsse. Nur selten ist eine Eklipse so klar aufgestellt, wie diese. Die beiden grossen Lichter, Sonne und Mond, befinden sich in der Jungfrau in Opposition zu Chiron in den Fischen. Chiron, der verwundete Heiler, treibt also im Meer (Fische), wobei der vergiftete Pfeil in seinem Knie die Verschmutzung und Versauerung unserer Meere nur allzu deutlich wiederspiegelt. Da das Element Wasser auch unsere Gefühlswelt symbolisiert und die Fische das kollektive Unbewusste kennzeichnen, bohrt sich der ‚vergiftete Pfeil‘ Chirons auch in unser Unbewusstes und hinterlässt ein mulmiges Gefühl bis hin zu Schuldgefühlen, die beim Einzelnen mehr oder weniger bewusst an die Oberfläche gelangen. 

Die Achse Jungfrau-Fische handelt viel von Schuld und Unschuld, von Verunreinigung und Reinheit, von Täter und Opfer. Wir können weiterhin auf irgendwelche Grosskonzerne schimpfen und mit dem Finger der Schuld auf sie zeigen, aber das wird uns nicht nur reichlich wenig nützen, sondern es wird uns in einem Gefühl der Ohnmacht klein und hilflos halten, mal ganz abgesehen davon, dass wir uns selbst etwas vormachen. Kein Grosskonzern, ebenso wenig wie ein Einzelhandel, kann ohne die Mitwirkung und die direkte oder indirekte Unterstützung von einer Gruppe existieren.

Es geht also nicht darum einen Schuldigen zu finden – weder auf persönlicher, noch auf kollektiver Ebene – sondern es geht darum Verantwortung für unser eigenes Mitwirken zu übernehmen. Solange wir Chirons Wahrheiten leugnen, und verdrängen, dass wir kollektiv einen ‚vergifteten Pfeil‘ mit uns herum tragen, werden wir auch alle unter dieser kollektiven Wunde leiden. Chiron kann nur Heilung bringen, wenn die Wunde anerkannt wird. 

Saturn im Skorpion, im Zeichen der geteilten Ressourcen, hat uns in den vergangenen Jahren ausreichend Chancen gegeben unsere Verantwortlichkeiten zu klären und dementsprechende Konsequenzen zu ziehen. Saturn befindet sich unter dem Einfluss dieser Finsternis nicht nur auf seinem letzten, kritischen Grad im Skorpion, sondern er bildet auch einen Spannungsaspekt (Halbquadrat) zum Herrscher dieser Finsternis, zu Merkur in der Waage, dem Zeichen der klugen Balance und der Gerechtigkeit. Die berühmte Zeile in der Bibel ‚Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat zu hören, der höre!‘ fügt sich in diese Zusammenhänge und kann uns vor Augen führen, dass es nun an uns ist Gerechtigkeit walten zu lassen und Verantwortung für das zu übernehmen, was wir aufnehmen. Hören ist ein rezeptiverer Prozess. Wir müssen also empfänglich sein, wenn wir hören wollen. In der Tierwelt können wir bei einer Sonnenfinsternis beobachten, dass sich die Tiere zurückziehen und ganz still werden, denn sie spüren instinktiv, dass etwas Wichtiges und Entscheidendes passiert.

Wir können und sollen uns von der Erde nähren lassen, aber wir schaden uns selbst und unseren Mitmenschen, wenn wir die Erde ausbeuten.

Die Erde ist ein lebendiger Organismus und kein toter Klumpen, auf dem wir ohne Konsequenzen endlos herumhacken können. Aus spiritueller Sicht hat die Erde ebenso eine Seele, ein Bewusstsein und eine Aura, wie jedes andere Lebewesen auch.

Jeder Einzelne von uns trägt tagtäglich (Jungfrau; unser Alltag) seinen Teil dazu bei diese Erde entweder zu erhalten oder aber sie zu zerstören.

Unter dem Einfluss einer Finsternis erhalten wir ein Upgrade, also eine Aufrüstung unserer inneren Programmierungen. Von daher hoffe ich zusammen mit vielen anderen, dass die Botschaften dieser Finsternis nicht nur gehört, sondern auch angenommen und in den kommenden Jahren, in denen der aufsteigende Monknoten durch die Jungfrau läuft, umgesetzt werden. Wir alle bestimmen mit unserem Lassen und Tun die Entwicklung auf dieser Erde. 

Wir haben nicht nur genug Möglichkeiten selbst darüber zu bestimmen, an was wir teilhaben wollen und wovon wir uns abgrenzen und andere, gesündere, verantwortungsbewusstere Wege gehen. Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sind unsere einzigen Chancen etwas zu bewegen.


Viele liebe Grüsse mit den Sternen

Ailen Roc

Donnerstag, 3. September 2015

Astrologie September 2015: Horoskop für alle Sternzeichen - Sonnen - und Mondfinsternis




Der September wartet mit ungewöhnlichen Extremen auf. Der Monat beginnt mit einer Konjunktion zwischen der rückläufigen Venus und Mars in der zweiten Dekade Löwe. Das 'kosmische Liebespaar' wird noch bis Anfang Dezember gemeinsam durch den Zodiak reisen. Dies ist eine gute Zeit um unsere inneren und äusseren Beziehungen ins Gleichgewicht zu bringen.

Am 13.09. haben wir eine Sonnenfinsternis in der Jungfrau, die das Thema Heilung in den Vordergrund rückt. Auch das Thema Umweltschutz wird mit dieser Sonnenfinsternis in den Fokus gerückt. Unsere Umwelt ist die Basis allen anderen Lebens und sollte von daher immer an erster Stelle der Wichtigkeitsskala stehen.

Am 17.09. wird Merkur in der Waage rückläufig. Merkur befindet sich bereits seit Ende August in seinem Schatten. Während seiner Rückläufigkeitsphase wird Merkur dreimal ein Quadrat zu Pluto im Steinbock bilden. Vor Eigen - und Fremdmanipulation sollten wir uns in Acht nehmen und diesen Transit dafür nutzen bestimmten Kommunikationsproblemen auf den Grund zu gehen, so wie um unsere inneren Dialoge und Denkmuster zu hinterfragen.

Um den rückläufigen Merkur noch zu toppen, bahnt sich eine Opposition von Jupiter in der Jungfrau und Neptun in den Fischen an. Der ganze Monat September wird von diesen oft nebulösen Energien geprägt sein.

Dies ist einerseits kein leichter Monat um wichtige, weitreichende Entscheidungen zu treffen, andererseits werden die meisten von uns vor die Herausforderung gestellt wichtige Entscheidungen zu treffen. Man könnte meinen, dass das Universum 'blinde Kuh' mit uns spielen möchte oder uns in eine Art Labyrinth schicken will, um uns darin zu prüfen, was wir in den vergangenen Jahren gelernt haben.

Saturn verabschiedet sich nun für die kommenden ca. 30 Jahre aus dem Skorpion und tritt in den Schützen ein. Kulturelle Prägungen, Glaubensfragen und Lebensphilosophien können uns verbinden oder auch trennen. Inwieweit wir tolerant sind gegenüber Andersdenkenden wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Ebenso werden wir vor die Herausforderung gestellt zu erkennen, wann eine augenscheinliche Toleranz eher von Nachteil sein kann. Im Zauberberg sagt Thomas Mann 'Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.' Wir werden mit den Vor - und Nachteilen von richtig und von falschverstandener Toleranz in den kommenden Jahren konfrontiert.

Ende September bekommen wir eine weitere Eklipse auf der Beziehungsachse Widder-Waage präsentiert. Diese Finsternis ist komplex aufgestellt und wird unsere Beziehungen prüfen, nicht zuletzt die Beziehung, die wir zu uns selbst haben, die das Fundament für alle anderen Beziehungen bildet.

Ein spannender und entscheidender Monat erwartet uns...*)!



Viele liebe Grüsse mit den Sternen


Ailen Roc

 

Wichtige Daten im September 2015:

01.09.2015 Venus Konjunktion Mars
06.09.2015 Venus wird direktläufig
08.09.2015 Mars Trigon Uranus
09.09.2015 1. Merkur Quadrat Pluto
13.09.2015 SONNENFINSTERNIS in JUNGFRAU 20°10‘
17.09.2015 Jupiter Opposition Neptun
17.09.2015 Merkur wird rückläufig
18.09.2015 Saturn Eintritt Schütze
23.09.2015 Venus Trigon Uranus
25.09.2015 2. Merkur Quadrat Pluto
25.09.2015 Mars Eintritt Jungfrau
26.09.2015 Mars Quadrat Saturn
28.09.2015 MONDFINSTERNIS in WIDDER 04°40‘

Samstag, 29. August 2015

Vollmond in den Fischen

 




Am 29.08.2015 beschliesst der Vollmond in den Fischen den Zodiak, denn das Fische Zeichen ist das letzte aller Tierkreiszeichen. 

So werden die Eigenschaften eines Vollmondes, etwas zum Abschluss zu bringen, unter einem Vollmond in den Fischen noch mal verstärkt.

Im Zeichen der Fische kommen wir mit der feinstofflichen Welt in Berührung, mit unseren Träumen, Phantasien und Sehnsüchten. Ebenso symbolisiert dieses Zeichen aber auch Alpträume, Illusionen und irrationale Ängste, was nicht unbedingt bedeuten muss, dass diese Ängste keine spürbare Auswirkung haben, denn die Angst vor dem Unbekannten, dem nicht Sichtbaren, ist oft wesentlich wirkungsvoller, als die Angst vor etwas Greifbaren.

Das Gefühl auf Sand zu bauen, im Trüben zu fischen, sich antriebslos zu fühlen, kann bei einigen von uns in diesen Zeiten zum Ausdruck kommen. Das Gefühl nicht zu wissen wohin es geht, sich im Kreis zu drehen, kein klares Ziel vor Augen zu haben, kann sich bemerkbar machen.

Umgekehrt können wir uns unter diesen Einflüssen aber auch von irrationalen Ängsten befreien, indem wir sie ins Bewusstsein holen und sie bei Tageslicht betrachten.

Unsere Empfindungen werden stimuliert und intensiviert, was wir kreativ zum Ausdruck bringen können, denn das Fischezeichen verstärkt auch musische Gaben.

Auch der Bereich des Spirituellen wird unter diesem Vollmond stark betont. 

Wir sollten bedenken, dass Spiritualität (Fische) nicht nur im Kopf geschieht, sondern im Alltag (Jungfrau) ihren Ausdruck findet. 

Ab einem bestimmten Punkt der spirituellen Entwicklung ist es unumgänglich sich eine spirituelle Praxis anzueignen, sprich sich selbst und seine Räumlichkeiten regelmässig auch auf energetischer Ebene zu reinigen, zu meditieren, Besinnung, Gedankenhygiene, gesunde Ernährung, regelmässig Yoga zu machen oder sich ähnlichen Praktiken zu widmen, denn Spiritualität braucht eine feste Verankerung in der materiellen Welt, um effektiv sein zu können. Anderfalls kann eine intensive Beschäftigung mit spirituellen Themen sogar schaden, denn sie kann zu Verklärung und zu Realitätsverlust führen.

Die Sonne befindet sich zusammen mit Jupiter im Oppositionszeichen Jungfrau. 

Das Licht, die Lebenskraft, das Glück und die Heilung befinden sich also im Realen, im Machbaren, im Naheliegenden, im Greifbaren.

Wir sollten nicht zu sehr in die Ferne schweifen, sondern uns an dem erfreuen, was uns das Leben bietet, bzw. was wir tatsächlich erschaffen.

Trotzdem brauchen wir Träume. Das nächtliche Träumen, ebenso wie Tagträume können uns den Alltag erleichtern und verschönern. Nicht zuletzt können uns unsere Träume auch auf etwas hinweisen, das sich zu verwirklichen lohnt.

Wie immer ist die Balance von Extremen der Schlüssel unter einem Vollmond, bei dem sich zwei gleichwertige Kräfte gegenüberstehen.

Wer es schafft seine Träume sinnvoll auszusortieren, indem man sich auf die Träume konzentriert, die sich zu verwirklichen lohnen, und die Träume loslässt, die zu unrealistisch sind, oder die zumindest in naher Zukunft nicht realisierbar sind, wird von diesen Einflüssen profitieren. Das Aussortieren von realisierbaren Träumen und Wunschträumen ist zugegebenermassen eine Kunst.

Da ab Oktober für die kommenden anderthalb Jahre der aufsteigende Mondknoten durch die Jungfrau laufen wird, und Jupiter sich bis August 2016 auch in diesem Zeichen aufhalten wird, werden wir aufgefordert für die Erfüllung unserer Träume beständigen Einsatz zu bringen.

Auch die Jungfrau Themen Heilung, Gesundheit, Fitness, Hygiene, Ernährung, Landwirtschaft, Umweltbewusstsein - und Schutz, Umgang mit Tieren und mit Hilfebedürftigen, werden in den Vordergrund treten. 

Da Jupiter das vergrössert, auf was er trifft, sollten wir ihm einen guten Nährboden bieten.

Wenn wir z.B. unter einer bestimmten Lebensmittelunverträglichkeit leiden, diese aber bisher mehr oder weniger in Schach halten konnten, wird das Thema intensiviert, damit wir ihm auf den Grund gehen und eine Lösung herbeiführen.

Wenn wir umgekehrt viel für unsere Gesundheit tun, können wir unter dem starken Jungfrau Einfluss geradezu aufblühen.

Die Jungfrau ist das Zeichen der Ernte. Wir werden also ernten, was wir sähen.
Von daher ist in den kommenden anderthalb Jahren ein beständiger, geduldiger Einsatz gefragt.

Unter dem Einfluss der Jungfrau ist es immer ratsam sich an den Rhythmen und Zyklen der Natur zu orientieren.

Wie heisst es: Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut...*)))


Viele liebe Grüsse mit den Sternen und einen harmonischen, reinigenden Vollmond


Lia

Sonntag, 23. August 2015

Die Jung-Frau




Am 23.08.2015 tritt die Sonne in die Jungfrau ein. Für die kommenden Wochen wird das grosse Licht das Zeichen im Tierkreis durchwandern, das am häufigsten missverstanden wird.

Kein anderes Zeichen ist mit so vielen Klischees behaftet, wie die Jungfrau, dicht gefolgt vom Löwen.

Ich bringe immer wieder gerne das Beispiel wie interessant ich es finde, dass viele Menschen sagen, dass sie nichts von Astrologie halten, aber wenn man sich auf einer Party befindet und die Sprache auf das Thema Astrologie kommt, erlebt man immer wieder diejenigen, die mit stolzgeschwellter Brust rufen 'Ich bin Löwe!', während andere leicht verschämt murmeln 'Ich bin Jungfrau.' Obwohl beide gerade noch sagten, dass sie nichts von Astrologie halten, ruft ihr Sternzeichen Bilder in ihnen hervor, die ihnen gefallen oder auch nicht. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir uns alle mehr oder weniger mit unserem Sternzeichen identifizieren, auch wenn wir uns nie mit der Astrologie beschäftigt haben.

Man trifft auch auf die Jungfrauen, die sich praktisch gleich dafür entschuldigen, dass sie Jungfrau sind, indem sie die Klischees, die diesem Zeichen anhaften, sarkastisch aufbereiten.

In jedem Fall ruft das Wort 'Jungfrau' starke Assoziationen hervor, ganz gleich, ob man sich je mit Astrologie beschäftigt hat oder nicht.

Wir verbinden mit diesem Begriff normalerweise eine junge Frau, die noch keinen Sex hatte, oder – wenn es sich um eine in die Jahre gekommene Jungfrau handelt – auch eine 'alte Jungfer'. Die Jungfrau Maria, die Nonne, den Mutter Theresa Typ. Die 'eiserne Jungfrau' finden wir bei diesem Zeichen auch, aber in erster Linie meint das Zeichen genau das, was das Wort besagt: Jung-Frau. Eine junge Frau. Logisch betrachtet also eine Frau, die Frau ist, nachdem sie ihre Kindheit bereits hinter sich gelassen hat, noch bevor sie Ehefrau und Mutter wird.

Die Jungfrau symbolisiert den Teil der ‚jungen Frau‘ in uns, der sich in der Lern – und Selbstfindungsphase befindet, ähnlich wie Merkur den ‚jungen Mann‘ in uns symbolisiert.

Die Jungfrau ist eine freie Frau, die an erster Stelle mit sich selbst 'verheiratet' ist, bevor sie Ehefrau oder Mutter ist.

Es wird in diesen Jahren viel über den Kontakt zum inneren Kind gesprochen. Ich halte den Kontakt zum ‚inneren Jugendlichen‘ für ebenso wichtig. Zu dem Teil in uns, der sich im Werden befindet. Der Teil in uns, der sich durch sein Interesse für das Leben immer wieder begeistern kann. Der Teil in uns, der sich gerne bildet, der wachsen, erleben, erfahren will. Der Teil in uns, der sich immer weiterentwickeln will.

Weil es sich bei der Jungfrau um ein Zeichen handelt, das sich in einem andauernden ‚Werde-Zustand‘ befindet, ist sie auch für ihren Perfektionsdrang bekannt, durch den sie sich unter Umständen einschränken und davon abhalten kann sich ins Leben zu stürzen.

Wir können unser Leben lang nach mehr streben. Wir können uns immer weiterbilden, uns immer weiterentwickeln, aber wir sollten dabei verinnerlichen ‚Der Weg ist das Ziel‘. Wir sollten uns nicht einengen mit ‚Ich bin noch nicht bereit.‘, denn wenn die richtige Situation sich bietet, dann werden wir erkennen, dass wir bereit sind.


 
Viele liebe Grüsse mit den Sternen


Ailen Roc

Mittwoch, 19. August 2015

Rückläufige Venus im Löwen : Sei Du selbst. Jeder andere ist bereits vergeben.






Dieses bekannte Zitat von Oscar Wilde passt ausgezeichnet zum Thema der rückläufigen Venus im Löwen - ganz besonders im Zusammenhang mit dem herrschenden Zeitgeist, der mit einer tiefen Identitätssuche und oft auch mit Identitätskrisen aufwartet. 

Dem Thema der Ich-Identifikation und der Selbst-Verwirklichung sind wir in diesen Zeiten alle ausgesetzt.

Zu keiner Zeit der Menschheitsgeschichte wurde dem 'normalen' Menschen so viel Macht und so viel Freiheit zugestanden, wie in dem Zeitalter, in dem wir leben.

Die guten Neuigkeiten sind: wir sind frei. Die schlechten Neuigkeiten sind, dass wir noch nichts mit unserer Freiheit anzufangen wissen.

So wie ein Elefant, der als Baby an eine Kette gelegt wurde, auch als ausgewachsener Elefant Gefangener dieser Kette bleibt, verbringen wir oft ein Leben lang damit uns durch Ängste und Begrenzungen unserer Vorstellungen einschränken zu lassen, die uns früh eingeimpft wurden und die wir längst überwinden könnten, wenn wir uns unserer wirklichen Stärke bewusst wären.

Der ausgewachsene Elefant hätte längst die Kraft sich von der Kette loszureissen, aber da er als junger Elefant, als er die Kette um sein Fussgelenk gebunden bekam, zu schwach war sich von der Kette loszureissen, ist die Vorstellung der Gefangenschaft so tief in seinem Bewusstsein verankert, dass er es irgendwann aufgegeben hat sich überhaupt losreissen zu wollen...

Ähnlich geprägt wie dieser Elefant verbringt ein Grossteil der Menschen ihr Leben mit falschen Glaubenssätzen, die sie davon abhalten ihr Leben selbst zu bestimmen.

Natürlich gibt es bestimmte Grenzen, die wir anerkennen sollten, wenn wir nicht andersherum unser Leben damit verschwenden wollen in Träumen zu schwelgen, die nicht zu verwirklichen sind.

Venus und Jupiter zeigen uns unsere Wünsche und Begierden. Saturn zeigt uns die Verwirklichung der selbigen und auch unsere Limitierungen.

Wenn wir Anfang 30 sind, bisher nie klassisches Ballett getanzt haben, dann wäre es unsinnig Zeit damit zu verschwenden zu hoffen, dass wir nächstes Jahr oder irgendwann in unserem Leben die Primaballerina sind, die den Hauptakt im Schwanensee tanzt.

Die Venus im Löwen kann uns unsere Kindheits - und Jugendträume zeigen. Saturn im Quadrat dazu will uns aufzeigen welche Träume wir noch verwirklichen können und welche wir über Bord werfen sollten, weil es entweder zu spät ist für diesen Traum oder weil wir eh nie die Voraussetzungen mitgebracht haben um diesen bestimmten Traum zu verwirklichen.

Die Klarheit mit der Saturn uns auf die Beschränkungen des Lebens hinweist, könnte man als unerbittlich bezeichnen. Aus diesem Grunde ist Saturn bei vielen Menschen auch so unbeliebt.

Dabei will Saturn uns einfach nur die Realität vor Augen führen.

Die Realität zu akzeptieren ist nicht nur ein Zeichen der Reife und Weisheit. Die Realität zu akzeptieren ist gelebte Spiritualität und eine wirkliche Gnade. Denn nur wenn wir die Realität akzeptieren, können wir tatsächlich unsere Träume verwirklichen.

Da Träume, die sich verwirklichen lassen, äusserst individueller Natur sind, können wir diese Träume nur verwirklichen, wenn wir wissen wer wir selbst sind. Die rückläufige Venus im Löwen in Herausforderung zu Saturn will uns genau das zeigen: wer bin ich und was kann ich wirklich?




Viele liebe Grüsse mit den Sternen 


Ailen Roc