Reisen ist tödlich für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit.
Am 20. Dezember, nur wenige Stunden vor der Wintersonnenwende, erwartet uns der letzte Neumond, den das Jahr 2025 für uns bereithält. Die Wintersonnenwende symbolisiert den Wendepunkt von der Dunkelheit zum Licht, die Wiedergeburt der Sonne und damit auch eine innere Erneuerung, die Hoffnung weckt und uns optimistischer stimmt. Seit jeher wurde die Wintersonnenwende von den unterschiedlichsten Kulturen als ein kosmisches Tor angesehen, das die längste Nacht des Jahres beendet und den Beginn des neuen Zyklus markiert. Viele Traditionen sehen die Wintersonnenwende als eine Schwelle, an der Altes losgelassen und Neues eingeladen wird. Sie symbolisiert einen Moment der inneren Wandlung und des kosmischen Gleichgewichts. Die Wintersonnenwende markiert den tiefsten Punkt der Dunkelheit und gleichzeitig den Beginn des Aufstiegs des Lichts. Symbolisch steht sie für das Zusammenspiel von Gegensätzen: Tod und Geburt, Dunkelheit und Licht, Rückzug und Aufbruch.
Die Wintersonnenwende fordert uns dazu auf ein paar Gänge runterzufahren, damit wir Zeit zur Reflexion haben; sie ist eine Einladung zur Innenschau. Die längste Nacht des Jahres symbolisiert einen Raum der Stille, eine Aufforderung zur Sammlung und Fokussierung. An dieser Schwelle sind wir aufgerufen eine Verbindung zu unserer Innenwelt herzustellen, damit wir das alte Jahr gebührend verabschieden und uns auf das neue Jahr einstimmen können. Nun sollten wir die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren lassen, damit wir die wichtigsten Erfahrungen integrieren und uns neue Ziele für das kommende Jahr setzen können.
Das Zusammentreffen von einem Neumond und der Wintersonnenwende ist eine hochverdichtete Schwellenzeit. Zwei kosmische „Nullpunkte“ fallen zusammen und verstärken sich gegenseitig. Sowohl der Neumond als auch die Sonnenwende markieren den Nullpunkt in einem Zyklus, einen Moment, in dem etwas Altes endet und zugleich etwas Neues beginnt. In dem Zusammenhang spielen die Themen Unsichtbarkeit und Wiedergeburt eine große Rolle. Während eines Neumonds verschwindet das Mondlicht und während der Wintersonnenwende verschwindet das Sonnenlicht fast vollständig. In beiden Fällen folgt darauf die Rückkehr des Lichts. Beide sind Übergänge; der Neumond im monatlichen Rhythmus und die Sonnenwende im jährlichen Zyklus. In beiden Momenten wird symbolisch ein Same in die Dunkelheit gelegt, der mit dem zurückkehrenden Licht heranreift. Diese Zeitqualität stellt uns also vor die Frage was in den kommenden Monaten wachsen soll und was wir hinter uns lassen wollen.
Galaktischer Neumond
Die erneuernden Qualitäten eines Neumonds werden also durch die transformativen Kräfte der Wintersonnenwende verstärkt. Aber da sich dieser Neumond in einer sehr wichtigen Zone des Zodiaks ereignet, kommt noch ein weiterer entscheidender Faktor hinzu: Die Sonne und der Mond verbinden sich auf 28°24' Schütze und die beiden großen Lichter bilden eine Konjunktion zum Galaktischen Zentrum!
Das Galaktische Zentrum ist eins der vier „kosmischen Herzzentren“ unseres Universums. Diese vier Herzzentren sind das Galaktische Zentrum, das Supergalaktische Zentrum, der Shapley-Attractor und der Great Attractor. Das Galaktische Zentrum ist das einzige der vier Kosmischen Herzzentren, das direkt zu unserer Heimatgalaxie gehört. Die anderen drei Herzzentren liegen außerhalb unserer Galaxie, sind aber über Gravitation und kosmische Resonanz mit unserer Milchstraße verbunden. Die vier kosmischen Herzzentren wirken wie übergeordnete Herzstränge, die durch ihre immense Gravitation ganze Galaxienhaufen strukturieren. Im Dezember 2025 spielen gleich zwei der vier kosmischen Herzzentren eine entscheidende Rolle. Während sich die Sonne zum Dezember-Vollmond auf dem Great Attractor befand, befindet sich das große Licht zum Dezember-Neumond auf dem Galaktischen Zentrum!
Das Galaktische Zentrum ist das Massenzentrum unserer Milchstraße. Hier befindet sich das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A*, das etwa 4 Millionen Mal so viel Masse wie unsere Sonne hat. Im tropischen Zodiak, mit dem die meisten westlichen Astrologen arbeiten, ist es auf 27°12' Schütze zu finden (Stand Dezember 2025). Das Galaktische Zentrum ist der physikalische Mittelpunkt unserer Milchstraße. Das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A* hält mit seiner ungeheuren Gravitationskraft unsere gesamte Galaxie zusammen! Das Galaktische Zentrum ist zwar der „Schwerpunkt“ unserer Milchstraße, aber nicht ihr Ursprung. Es entwickelte sich parallel zu unserer Galaxie und wuchs mit ihr, indem es gewaltige Massen an Materie anzog. Wie ein Ankerpunkt hält es die Sterne durch seine enorme Gravitation zusammen. Alle Sterne in der Milchstraße - inklusive unserer Sonne - bewegen sich um dieses Zentrum herum. Das Galaktische Zentrum liegt ungefähr 27.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Unser Sonnensystem umrundet es in etwa 225 Millionen Jahren, wobei eine Umrundung als „Galaktisches Jahr“ bezeichnet wird.
In der Astrologie hat das Galaktische Zentrum eine tiefe spirituelle Bedeutung. Es steht für Transformation, tiefgreifende Erkenntnisse und kosmische Weisheit. Wenn Planeten in einem Horoskop in seiner Nähe stehen (26° bis 28° Schütze), wird ihnen eine besondere Kraft zugeschrieben, weil sie einen leichteren Zugang zu höheren Bewusstseinsebenen haben. Planeten, die im Transit am Galaktischen Zentrum vorbeiziehen, erleben eine Art Prüfung, sie gehen durch eine Stirb und Werde Phase. Passenderweise bewegt sich die Sonne jedes Jahr kurz vor der Wintersonnenwende am Galaktischen Zentrum vorbei und durchlebt dabei den transformativen Prozess von „Tod und Wiedergeburt“. Das Galaktische Zentrum wirkt sehr plutonisch, was seine Intensität, Tiefe und Transformationskraft angeht. Es wird als ein „kosmisches Portal“ verstanden, das den Zugang zu transpersonalen Ebenen des Bewusstseins eröffnet, warum es als Katalysator für Bewusstseinserweiterung angesehen wird. Da die ungeheure Gravitationskraft des Galaktischen Zentrums unsere gesamte Milchstraße zusammenhält, wird es als die „spirituelle Mitte“ unserer Galaxie bezeichnet.
Das Galaktische Zentrum in der Maya-Mythologie
Für die Mayas, die exzellente Himmelsbeobachter waren, war das Galaktische Zentrum das Tor zur Unterwelt. Da die Mayas noch nicht die technischen Möglichkeiten hatten, die uns heute zur Verfügung stehen, wussten sie nicht im modernen astronomischen Sinn von dem Schwarzen Loch Sagittarius A*. Erst der Einsatz von hochentwickelten Infrarotkameras und Radioteleskopen machte es möglich, die Existenz von Sagittarius A* nachzuweisen, weil das Schwarze Loch für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die Deutungen der Mayas beruhten also auf den sichtbaren Strukturen der Milchstraße, nicht auf einem astrophysikalischen Wissen, wie wir es heute definieren.
Für die Mayas war der Kosmos ein lebendiges, ineinandergreifendes System, in dem jeder Stern und jede Konstellation seinen Platz und seine Bedeutung hatte. Die Mayas nutzten Bauwerke wie El Caracol in Chichén Itzá, um Himmelsereignisse zu beobachten. Da die Milchstraße in Mittelamerika aufgrund der Äquatornähe besonders deutlich zu sehen ist, erkannten sie in ihrer Mitte eine dunkle Staubwolke, die wie eine Spalte wirkt. Hinter dieser dunklen Staubwolke verbirgt sich das supermassereiche Schwarze Loch Sagittarius A*, wie wir heute wissen. Mit dem bloßem Auge betrachtet wirkt dieser Teil der Milchstraße wie ein Riss oder eine Spalte in der dichten Sternendecke. Diese Spalte wurde von den Mayas als kosmischer Eingang zur Unterwelt gedeutet.
In der Maya-Mythologie hieß die Unterwelt Xibalbá, was mit „Ort der Angst“ übersetzt werden kann. Für sie war dieser Bereich der Milchstraße der Zugang zu Ahnen und Göttern. Die Mayas stellten sich die Unterwelt als einen vielschichtigen, von Göttern beherrschten Raum vor. Xibalbá war nicht einfach eine „Hölle“, in der die Seelen zum endlosen Leid verdammt waren. Nach Vorstellung der Mayas war es ein Prüfungsort, an dem die Seelen Aufgaben bestehen mussten, bevor sie weiterziehen und zu den Göttern aufsteigen konnten.
Obwohl die Mayas – rational betrachtet - nichts von dem Schwarzen Loch wissen konnten, decken sich ihre Vorstellungen von der Unterwelt erstaunlich gut mit dem, was wir heute über die astrophysikalischen Wirkungen von Sagittarius A* wissen. Heute wissen wir, dass ein Objekt, das dem Schwarzen Loch zu nahe kommt, einen äußerst intensiven Transformationsprozess durchläuft, der als Spaghettifizierung bezeichnet wird. Das Phänomen der Spaghettifizierung wird durch die extremen Gezeitenkräfte verursacht, die in dem Umfeld des Schwarzen Lochs herrschen. Die Gravitationskraft des Schwarzen Lochs nimmt mit einer enormen Geschwindigkeit zu, je mehr sich ein Objekt annähert. Auf den menschlichen Körper übertragen bedeutet das, dass ein Mensch wie ein Spaghettifaden in die Länge gezogen und schließlich auseinandergerissen werden würde, wenn er dem Schwarzen Loch zu nahe kommen würde. Während der Spaghettifizierung wird ein Körper durch die extremen Gezeitenkräfte vollständig zerrissen und in kleinste Teilchen zerlegt. Jede Materie, die dem Schwarzen Loch zu nahe kommt, wird nicht etwa „nur“ in ihre einzelnen Atome zerlegt, sondern sogar darüber hinaus in noch winzigere elementare Bausteine!
Interessanterweise hatten die Mayas sehr ähnliche Vorstellungen von den Prozessen, die in der Unterwelt vonstatten gingen. Die Mayas glaubten, dass ein Mensch in der Unterwelt durch verschiedene „Häuser“ gehen musste, die jeweils unterschiedliche Prüfungen bereithielten. So gab es nach ihrer Vorstellung das „Haus der Messer“, in dem die Körper von scharfen Klingen bedroht wurden, die sie zerreißen konnten. Ein anderer Prüfungsort war das „Haus der Jaguare“, in dem ein Mensch von wilden Tieren zerfleischt und in seine Einzelteile zerrissen werden konnte. Sie glaubten auch an ein „Haus der Dunkelheit“, in dem totale Orientierungslosigkeit herrschte und es zu einer Auflösung der eigenen Gestalt kam. Das „Haus der Dunkelheit“ war der finsterste Ort, den man sich vorstellen kann, da es keine Fenster und nicht mal die winzigsten Ritzen gab.
Die Symbolik der Zerstückelung spielt eine zentrale Rolle in der Maya-Mythologie. Die „Herren von Xibalbá“, also die Götter der Unterwelt, waren bekannt dafür, Körper zu zerstückeln oder sie auseinanderzuziehen, bevor sie wieder zusammengesetzt oder transformiert werden konnten. Die Prüfungen in der Unterwelt stehen für die Auflösung der alten Form, bevor eine Wiedergeburt oder Transformation möglich ist, ähnlich wie die Materie im Schwarzen Loch ihre ursprüngliche Gestalt verliert und eine andere Form annimmt. Wer die Prüfungen der Unterwelt überstand, wurde gereinigt, geläutert und konnte aufsteigen, wie ein Objekt, das im Schwarzen Loch seine alte Gestalt verliert und in eine neue kosmische Ordnung übergeht. Die Maya-Mythologie erwähnt zwar nicht den Begriff „Spaghettifizierung“, aber ihre Bilder von Zerstückelung, Zerreißen und Auflösung sind eine erstaunlich präzise symbolische Entsprechung. Sie spiegeln denselben Gedanken: Extreme Kräfte zerstören die alte Form, bevor eine neue kosmische Ordnung entstehen kann. Auch ihre Vorstellung von dem „Haus der Dunkelheit“, in dem es nicht den kleinsten Funken Licht gab, passt hervorragend zu der absoluten Finsternis, die kennzeichnend für das Schwarze Loch ist.
Sagittarius A* ist der Name des supermassereichen Schwarzen Lochs, das unsere gesamte Galaxie zusammenhält. Sagittarius ist der lateinische Name für das Sternbild Schütze. Das Schwarze Loch wurde nach dem Schützen benannt, weil das Galaktische Zentrum direkt in der Richtung dieses Sternbilds am Nachthimmel liegt. Im Schützen geht es um Glaubensfragen, hier geht es darum die höheren Zusammenhänge zu verstehen und den tieferen Sinn zu erkennen. Im Schützen geht es um die Frage, was wir für möglich oder unmöglich halten.
Obwohl es wissenschaftlich betrachtet unmöglich ist, dass die Mayas von dem Schwarzen Loch wussten, konnten sie seine astrophysikalischen Wirkungen in ihren Vorstellungen von der Unterwelt erstaunlich gut beschreiben. Handelt es sich um einen seltsamen Zufall oder waren sie besonders empfänglich für die transpersonalen Kräfte, die dem Galaktischen Zentrum zugeschrieben werden? Das Weltbild der Mayas war zutiefst von dem Bewusstsein einer Allverbundenheit geprägt, da sie sich selbst als Teil der irdischen Natur und des Kosmos verstanden. Ihr transpersonales Weltbild könnte ihnen einen Zugang zu höheren Bewusstseinsebenen ermöglicht haben.
Im Schützen geht es um die Macht der Interpretation. Die Beschreibung der Mayas über die transformativen Vorgänge in der Unterwelt kann man als eine symbolische Entsprechung zu unseren heutigen Erkenntnissen über das Schwarze Loch verstehen. Wir konnten die Existenz des Schwarzen Lochs nur durch Infrarotkameras und Radioteleskope nachweisen. Vielleicht konnten die Mayas auf Quellen zugreifen, die uns nicht mehr zugänglich sind, weil wir uns heute nicht mehr als Teil der Natur und des Kosmos erleben.
So wie sich das Mysterium um die Mayas und das Schwarze Loch nicht enthüllen lässt, begegnen uns im Leben so viele Rätsel, die nicht so einfach zu lösen sind. Das Galaktische Zentrum konfrontiert uns mit mysteriösen, geheimnisvollen Angelegenheiten, die rein rational nicht zu erklären sind. Das Galaktische Zentrum möchte uns bewusst machen, dass die Interpretation das A und O ist. Die Wahrnehmungen der Mayas von dem Galaktischen Zentrum wurden durch ihr religiöses Weltbild gefiltert, während unsere Wahrnehmung von einem wissenschaftlichen Weltbild geprägt ist. Ob wir das Schwarze Loch als den Zugang zur Unterwelt oder es als ein astrophysikalisches Phänomen ansehen, ist letztlich „nur“ eine Frage der Interpretation.
Das Galaktische Zentrum in konkreten Lebenssituationen
In konkreten Lebenssituationen kann das Galaktische Zentrum sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Ein wesentliches Merkmal des Schwarzen Lochs ist – wie beim Great Attractor und den anderen beiden kosmischen Herzzentren – die unwiderstehliche Anziehungskraft. Eine unwiderstehliche Anziehungskraft kann sowohl positive als auch negative Situationen hervorbringen. Wir können uns unwiderstehlich zu einem Menschen hingezogen fühlen und es kann sich eine intensive, transformative Beziehung entwickeln, die uns selbst und unser Leben grundlegend verändert. Wir können uns aber auch unwiderstehlich zu einem Menschen hingezogen fühlen, der unsere Gefühle nicht erwidert oder der uns nicht gut tut. In dem Fall durchlaufen wir auch einen Transformationsprozess, aber er wird ziemlich schmerzhaft sein und wir müssen einige Federn lassen. Wir können uns geradezu magisch zu einem bestimmten Wissensgebiet hingezogen fühlen, so dass wir Stunden damit verbringen in dieses Gebiet einzutauchen und dabei nicht bemerken, wie die Zeit vergeht. Wir können ein Hobby, eine Arbeit, ein Projekt oder eine andere Leidenschaft haben, die uns so in Beschlag nimmt, dass wir voll in ihr aufgehen und mit ihr verschmelzen.
Eine besonders ungünstige Auswirkung der magischen Anziehungskraft des Schwarzen Lochs kann sich in einem schädlichen Suchtverhalten äußern. Wir können uns wider besseren Wissens zu etwas oder jemandem hingezogen fühlen und dabei gar nicht bemerken, dass wir uns durch diese Obsession total verändern. Süchtig zu sein bedeutet, dass man die Kontrolle über eine schädliche Gewohnheit verliert. Wir werden von dem Objekt der Obsession so stark angezogen, dass wir mit bloßer Willenskraft nicht mehr entkommen können. Um uns dauerhaft von einer Sucht zu befreien, müssen wir einen tiefgreifenden inneren Prozess durchleben, der uns so verändert, dass das Suchtmittel seine Anziehungskraft verliert.
Ein weiteres entscheidendes Merkmal des Schwarzen Lochs ist der sogenannte Ereignishorizont. Der Ereignishorizont ist die Grenze, ab der es kein Zurück mehr gibt. Sobald Materie diesen Punkt überschreitet, kann selbst Licht - das wissenschaftlich betrachtet gleichbedeutend mit Information ist - dem Schwarzen Loch nicht mehr entkommen! Auf konkrete Lebenssituationen übertragen kann sich das in radikalen Entscheidungen äußern. Hier geht es um die Grenze, an der wir eine unwiderrufliche Entscheidung treffen, z.B. eine Kündigung, eine Heirat, eine Scheidung oder ein Umzug in ein anderes Land. Das Überschreiten des Ereignishorizonts symbolisiert einen Weg, den wir einschlagen, der rückblickend betrachtet alles verändert hat. Sobald wir diese Grenze überschritten haben, können wir unsere Vergangenheit nicht mehr zurückholen. Unser Leben teilt sich in ein Davor und ein Danach. Auch in Konflikten spielt dieser "Point of No Return" eine entscheidende Rolle. Er steht für den Moment, an dem eine Auseinandersetzung in so einen verbissenen Streit ausartet, dass die Beziehung unwiderruflich zerrüttet ist, egal wie sehr wir es danach bereuen.
Da jede Materie, die dem Schwarzen Loch zu nahe kommt, innerhalb von kürzester Zeit in ihre kleinsten elementaren Bausteine zerlegt wird, symbolisiert das Galaktische Zentrum die Fähigkeit komplexe Situationen in Windeseile zu analysieren. Im Schützen geht es um die Wahrheitssuche. Wenn wir die intensiven Kräfte von Sagittarius A* konstruktiv nutzen, können wir schnell zum Kern einer Sache vordringen und ihre Substanz erkennen. Wir konzentrieren uns nur auf das Wesentliche und können alles Unwichtige ausblenden. Wenn wir jedoch die Kontrolle verlieren und ins Schwarze Loch hineingezogen werden, sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wir ziehen voreilige Schlüsse und machen uns ein falsches Bild. Typisch für die negativen Auswirkungen des Schwarzen Lochs wäre ein ungerechtfertigter Shitstorm. Falsche Informationen verbreiten sich in Windeseile, weil sich immer mehr Menschen daran beteiligen die unwahren Behauptungen weiterzugeben und mit jeder Weitergabe wird die ursprüngliche Information noch mehr verzerrt. Innerhalb von kürzester Zeit kochen die Gefühle hoch und man verliert sich im emotionalen Chaos. Wenn sich die Wogen wieder geglättet haben, weiß keiner mehr wie es soweit kommen konnte, dass so viel Unsinn verbreitet wurde und die Situation so schnell eskaliert ist.
Die immense Anziehungskraft des Schwarzen Lochs, die die Bewegung unserer gesamten Galaxie um das Galaktische Zentrum herum organisiert, symbolisiert unseren Lebensmittelpunkt. Das Galaktische Zentrum stellt uns vor die Frage was höchste Priorität hat und den Mittelpunkt unseres Lebens ausmacht. Hier geht es also um das alles bestimmende Zentrum unseres Lebens. Für einige von uns kann das die berufliche Karriere sein, für andere von uns kann es die Familie sein und für wieder andere von uns kann es ein spiritueller Weg sein. Die entscheidende Frage ist, ob wir den Mittelpunkt unseres Lebens selbst definieren oder ob wir ihn von äußeren Einflüssen definieren lassen. Wenn Letzteres auf uns zutrifft, sind wir externen Kräften ausgeliefert, die uns mal hierhin und mal dorthin ziehen, wodurch wir zum Spielball äußerer Einflüsse werden.
Das Schwarze Loch kann auch Situationen symbolisieren, in die wir irgendwie hineingezogen werden und dabei viel verlieren. Das können Menschen sein, die uns ungeheuer viel Zeit und Energie kosten, ohne dass sie uns etwas zurückgeben. Dieses Fass-ohne-Boden-Prinzip, das so typisch für die negativen Auswirkungen des Schwarzen Lochs ist, kann uns in den unterschiedlichsten Lebenssituationen begegnen. Von daher stellt uns diese Zeitqualität vor die Frage, in welchen Situationen wir zu verschwenderisch mit unseren Ressourcen umgehen oder wo wir sehr viel investieren, ohne die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Da der Neumond im Schützen im herausfordernden Aspekt (Quadrat) zu Saturn und Neptun in den Fischen stattfindet, stehen wir in den kommenden Wochen vor der Frage in welchen Situationen eine hohe Selbstbeherrschung gefragt ist, damit wir nicht gegen unseren Willen in ein „Schwarzes Loch“ gezogen werden und in welchen Situationen wir uns einer starken Anziehungskraft durchaus hingeben sollten. In manchen Situationen ist es sinnvoll die Kontrolle zu bewahren und die Zügel fest in der Hand zu halten. In anderen Situationen gewinnen wir gerade dadurch, dass wir loslassen und uns dem starken Strom hingeben. Um eben diese scheinbar unvereinbaren Gegensätze geht es im Schützen, dem Zentaur, der halb Pferd und halb Mensch ist. Wenn wir es schaffen eine gute Balance zwischen Kontrolle und Loslassen zu halten, haben wir eine der wichtigsten Schütze-Lektionen gelernt.
Viele liebe Grüße mit den Sternen ✨
Lia
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