Samstag, 12. Oktober 2019

Greta Thunberg - HOW DARE YOU - extended Dance-Version!


Freitag, 11. Oktober 2019

Vollmond im Widder 13.10.2019: Will ich eine ehrliche Beziehung oder will ich Versteck spielen?

Der Oktober Vollmond findet am 13.10.2019 am Anfang der dritten Dekade Widder statt. Die Sonne auf 20° Waage und der Mond auf 20° Widder bilden je einen dynamischen Aspekt (Quadrat) zu Pluto auf 20° Steinbock. Jupiter auf 20° Schütze befindet sich in Harmonie zum Mond im Widder und zur Sonne in der Waage. Es handelt sich um einen besonders reichhaltigen Vollmond, der ein außergewöhnliches Wachstums- und Transformationspotential hat. Mit der starken kardinalen Betonung (Widder, Waage und Steinbock) können wir in diesen Wochen weitreichende Veränderungen vornehmen und entscheidende Weichen für die Zukunft stellen. Da Pluto sich zum Vollmond im Brennpunkt eines T-Quadrats befindet, hängt hier vieles davon ab wie wir mit den plutonischen Energien umgehen und wie wir in den vergangenen Jahren mit ihnen umgegangen sind, denn Pluto im Steinbock symbolisiert langwierige Prozesse und Entwicklungen, die erst im Laufe der Zeit Gestalt annehmen und ihre Resultate zeigen. 




Vollmond 20° Widder am 13.10.2019, 23:07h MESZ




Da der Steinbock einen direkten Bezug zu unserer familiären Herkunft hat, zu unseren Erfahrungen mit Autoritätspersonen und zu gesellschaftlichen Prägungen, werden wir durch Pluto im Steinbock mit tiefverwurzelten Mustern konfrontiert, die häufig unbewusst ablaufen und die, selbst wenn sie uns bewusst werden, selten von einen Tag auf den anderen verändert werden können, zumal in der Regel auch andere Menschen an den jeweiligen Mustern beteiligt sind. Im Steinbock müssen wir am Ball bleiben und langfristig auf unsere Ziele hinarbeiten. Pluto symbolisiert das Unbewusste in jedem Einzelnen von uns, er symbolisiert aber auch das kollektive Unbewusste. Da wir im erheblichen Maß vom Unbewussten gesteuert werden, ist die Auseinandersetzung mit unbewussten Mustern eine besonders lohnenswerte Arbeit. Pluto, der „Gott der Unterwelt“, wird mythologisch auch „der Reiche“ genannt, denn unterhalb der Erdoberfläche befinden sich die wertvollsten Schätze. Gold, Silber, Öl, Diamanten und viele andere materielle Ressourcen, die wir als wertvoll erachten, lagern unterhalb der Erdoberfläche. Da die Astrologie eine Symbolsprache ist, geht es unter Plutos Einfluss aber auch um die immateriellen Ressourcen, die sich „unterhalb der Erdoberfläche“ befinden. Wenn wir uns mit unseren unbewussten Mustern und Beweggründen auseinandersetzen erleben wir im Zuge des Bewusstwerdungsprozesses eine tiefgreifende Transformation. In unbewussten Blockaden kann ungeheuer viel Energie gebunden sein, die freigesetzt wird, wenn wir diese Blockaden auflösen. Solange schädliche Muster ihr Unwesen im Verborgenen treiben, können wir uns immer wieder selbst im Weg stehen, wir können das Gefühl haben, dass wir in bestimmten Bereichen kaum vorankommen und dass wir unverhältnismäßig viel Zeit und Energie investieren müssen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.


Die gemeinsamen Ressourcen

Da Pluto die gemeinsamen und die geteilten Ressourcen symbolisiert, kann der Spannungsaspekt, der Pluto zum Vollmond bildet, in einigen Beziehungen einen Machtkampf um Ressourcen anzeigen. Hier kann man sich mit jemandem um Geld oder um andere materielle Güter streiten oder es kann zu einem Tauziehen um immaterielle Ressourcen kommen, wie um die Zeit, die man mit jemandem verbringt, die Liebe, die man mit jemandem teilt oder die Aufmerksamkeit, die man jemandem gibt. Bei Plutos Machtspielen können wir in vielen Fällen feststellen, dass der andere nichts gegen uns ausrichten kann, wenn wir uns weigern mitzuspielen und wenn wir aus dem Spiel aussteigen. Oft muss man die Dinge einfach nur direkt ansprechen und der ganze Spuk ist vorbei, sobald man das Spiel offenlegt und die Maskerade enttarnt, denn Manipulation funktioniert nur solange sie verdeckt abläuft. In anderen Fällen können wir uns hilflos ausgeliefert fühlen, z.B. wenn wir einem Betrüger zum Opfer gefallen sind, der sich samt seiner Beute über alle Berge gemacht hat. In wieder anderen Fällen werden wir aufgefordert unsere Muskeln zu stählen und uns dem Machtspiel zu stellen, z.B. in einem schmutzigen Scheidungsverfahren, in dem jemand mit unlauteren Mitteln kämpft und wir für Gerechtigkeit eintreten müssen. Manch einer hat noch nicht gelernt für sich selbst einzustehen und für sein Recht zu kämpfen, während es für andere selbstverständlich ist alles an sich zu reißen und nur ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Letztere nehmen sich nur allzu gerne mehr als ihnen zusteht und solange man sie nehmen lässt, werden sie weiterhin nehmen.


Egoismus

Der Widder ist das Zeichen des Egos. Hier geht es um die Beziehung zwischen Ich und Ich, im Gegensatz zu der Beziehung zwischen Ich und Du, um die es in der Polarität des Widders zur gegenüberliegenden Waage geht. Es gibt offenbar wenige Menschen, die kein Problem mit Egoismus bzw. mit dem Ego haben. Einige Menschen machen keinen Hehl daraus, dass ihre Bedürfnisbefriedigung für sie an erster Stelle steht und dass nach ihnen erst mal lange nichts kommt. Diese Menschen gehören zur Minderheit. Die meisten Menschen versuchen die Bedürfnisse ihres Egos auf eine weniger offensichtliche Art zu erfüllen. Einige Menschen überschlagen sich geradezu dabei es allen Recht zu machen und sie messen ihren Selbstwert an ihrem Beliebtheitsgrad bei anderen. Manch einer meint er könne nur zufrieden sein, wenn er erst mal dafür sorgt, dass alle anderen zufrieden sind und wird dann früher oder später feststellen, dass es unmöglich ist jeden zufriedenzustellen. Einige Menschen verausgaben sich für andere und beklagen sich dann, dass keiner kommt, der selbiges für sie tut. Manch einer opfert sich regelrecht für seine Mitmenschen auf, reibt ihnen dann aber bei jeder Gelegenheit unter die Nase was er alles für sie tut. Wieder andere leiden im Stillen und fühlen sich verkannt. Wahrscheinlich würden eher wenige Menschen von sich sagen, dass sie sich um sich selbst genauso gut kümmern, wie sie sich um andere kümmern und dass sie sich selbst mit der gleichen Hingabe lieben, wie sie andere lieben. Manchmal meinen wir es gäbe nur ein Entweder-Oder. Entweder ich liebe mich und andere müssen dann mit weniger von mir auskommen oder ich liebe andere und vernachlässige dabei mich selbst. Auf der Ich-und-Du-Achse Widder-Waage geht es darum unsere eigenen Bedürfnisse mit den Bedürfnissen von anderen in Einklang zu bringen und die Beziehung zu uns selbst genauso wichtig zu nehmen, wie die Beziehung zu den Menschen, die uns am nächsten stehen. Damit eine erfüllende Beziehung zwischen Ich und Du zustande kommen kann, brauchen beide Partner ein gesundes Ego, beide brauchen also eine gute Beziehung zu sich selbst. Wenn wir keine gute Beziehung zu uns selbst haben, machen wir die Erfüllung unserer Bedürfnisse hauptsächlich von anderen abhängig, was unsere Beziehungen auf Dauer sehr belasten kann. 

Wie so vieles im Leben wurzelt die Beziehung zu unserem Ego in unseren Kindheitserfahrungen. In den ersten Lebensjahren formt sich unser Ich-Bewusstsein und wir gehen durch eine Phase, in der man uns besonders oft sagen hört „das ist meins“ „ich will es selbst machen“ „ich will zuerst“ oder „nein, ich will nicht“. Evolutionär astrologisch ist das die Widder-Phase im Leben eines Menschen, die frühkindliche Phase, in der wir uns instinktiv für unsere Bedürfnisse einsetzen. In dieser Phase lernen wir dann auch wie andere darauf reagieren, wenn wir uns für unsere Bedürfnisse einsetzen. Da der Mensch ein soziales Wesen ist, besteht ein wesentlicher Aspekt unserer Persönlichkeitsentwicklung darin zu erkennen, dass wir nicht alleine auf der Welt sind und dass es andere Menschen gibt, die ihrerseits Bedürfnisse haben, die gewisse Ansprüche an uns stellen und die bestimmte Erwartungen an uns haben.

Viele von uns machen in unseren ersten Lebensjahren einschneidende Erfahrungen in der Durchsetzung unserer Ego-Bedürfnisse, die sehr prägend für die Beziehung zu uns selbst und für die Beziehung zu anderen Menschen sind. Manch einem Kind wurde nie das Recht zugestanden für sich selbst einzustehen und es wurde direkt oder indirekt dafür bestraft, wenn es eigene Bedürfnisse angemeldet hat. Auch wenn Eltern nicht zu radikalen Mitteln greifen, indem sie ihr Kind misshandeln, zeigen sie ihrem Kind durch kleine Gesten wann sein Verhalten auf Ablehnung stößt und wann es Anerkennung erhält oder wann es zumindest toleriert und in Ruhe gelassen wird. Manche Kinder liefern sich jahrelang erbitterte Machtkämpfe mit ihren Eltern, andere Kinder ordnen sich unter oder machen auf "Liebkind", wieder andere Kinder haben schnell gelernt ihre Eltern um den Finger zu wickeln und sie nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen und noch ganz andere Kinder entwickeln Verhaltensauffälligkeiten, die sich in einem selbstschädigenden Verhalten äußern können. Diese unterschiedlichen Variationen, die auch in Mischformen auftreten können, gehören zur persönlichen Überlebensstrategie eines Menschen, deren Mechanismen zum größten Teil unbewusst ablaufen, solange wir uns nicht bewusst mit ihnen auseinandersetzen.

Unter dem Einfluss der astrologischen Zeitqualität lohnt es sich einen Blick auf unsere Kindheit zu werfen und uns zu verdeutlichen wie wir hinsichtlich der Durchsetzung unserer Ego-Bedürfnisse geprägt wurden und inwiefern sich vielleicht noch heute in unseren Erwachsenenbeziehungen bestimmte Muster zeigen, die in unseren Kindheitserfahrungen wurzeln. 




Sternbild Widder, Creative Commons



Mut

Der Mond im Widder erfordert Mut, denn im Widder geht es darum für uns selbst einzustehen. Vielleicht müssen wir uns in einer bestimmten Angelegenheit behaupten, vielleicht müssen wir für unser Recht kämpfen oder uns gegen Angriffe verteidigen. Es kann sich auch um emotionalen Mut handeln, der nun gefordert wird, bei dem es darum geht, dass wir uns unseren Gefühlen stellen, auch wenn es sich um schmerzhafte Gefühle handelt. Die Spannung, die Pluto zur Sonne in der Waage und zum Mond im Widder bildet, kann uns gerade mit den Gefühlen in Berührung bringen, die wir als unangenehm empfinden. Gefühle wie Wut, Scham, Trauer, Neid oder Schuldgefühle können nun verstärkt an die Oberfläche gelangen, wenn wir sonst eher dazu neigen unangenehme Gefühle zu verdrängen. Es steckt ein großer Reichtum in unserer Gefühlswelt. Die Annahme von Gefühlen, die lange verdrängt wurden, erleichtert ungemein und setzt viel Kraft frei. Die Annahme von Gefühlen ist auch ein wesentlicher Aspekt der Selbstliebe und stärkt die Ich-Beziehung.  

Auch wenn es sich um einen intensiven Vollmond handelt, muss diese Zeitqualität nicht für jeden von uns eine problematische Phase oder eine Krise anzeigen, denn Intensität kann ja durchaus angenehm sein. Vielleicht ist man frisch verliebt oder man erlebt in einer langjährigen Beziehung eine Art zweiten Frühling, nachdem man gemeinsam durch eine schwierige Phase gegangen ist und nun eine Wiedergeburt der Liebe und der Leidenschaft erfährt. 

Gefühle sind nicht immer im Recht, aber sie haben immer ihre Berechtigung

Wichtig ist, dass wir nun zu unseren Gefühlen stehen. Zu unseren Gefühlen zu stehen bedeutet nicht, dass unsere Gefühle immer im Recht sind, aber unsere Gefühle sind immer berechtigt. Will heißen, dass wir manchmal besonders heftige Gefühle haben können, die der jeweiligen Situation nicht angemessen sind. Wir können z.B. wütend auf jemanden sein, weil dieser Mensch unsere Gefühle nicht erwidert. Kein Mensch kann etwas dafür, wenn er unsere Gefühle nicht erwidert, denn Gefühle kann man nun mal nicht erzwingen. In einer solchen Situation wären unsere Gefühle also nicht im Recht, aber sie hätten trotzdem ihre Berechtigung, denn Gefühle wollen uns immer etwas mitteilen und zwar in erster Linie über uns selbst, denn es sind ja unsere Gefühle. In dem Fall ginge es dann vielmehr darum, dass man sich mit seinen emotionalen Bedürfnissen auseinandersetzt und dass man sich Zeit zur Selbstreflexion nimmt. Man könnte auch explodieren, nachdem man sich lange unfair behandeln ließ, des lieben Friedens wegen aber immer den Mund gehalten hat. In einer solchen Situation können heftige Gefühle aufgrund eines unfairen Verhaltens durchaus im Recht sein, es wäre jedoch ungerecht dem anderen die ganze Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn man selbst derjenige war, der lange klein beigegeben hat und sich dadurch zum Teil des Problems gemacht hat. In dem Fall ärgert man sich nicht nur über das Unrecht, das der andere einem zugefügt hat, sondern man ärgert sich vor allem darüber, dass man nicht für sich selbst aufgestanden ist. Von daher sollte man sich möglichst erst mal zurücknehmen und die Wut ein wenig abkühlen lassen, bevor man das Gespräch mit der jeweiligen Person sucht. Wut kühlt meistens erheblich ab, wenn wir Verantwortung für unseren eigenen Anteil übernehmen. Es gibt aber auch Situationen, in denen es durchaus angebracht sein kann heftig zu reagieren, z.B. wenn man sexuell belästigt wird oder wenn man auf eine andere Art genötigt wird. Wer dazu neigt sich zu sehr zurückzuhalten, alles in sich hineinzufressen und sich im Stillen zu ärgern, kann diese Zeitqualität gut nutzen um zu einem freieren Umgang mit Aggressionen zu finden. Es kann sich natürlich auch um andere Gefühle handeln, die lange unter Verschluss gehalten wurden und die nun nach einem freieren Ausdruck verlangen. 

Ein Vollmond möchte uns immer darin unterstützen ein Gleichgewicht zwischen polar entgegengesetzten Themenbereichen herzustellen. Ein Vollmond auf der Ich-und-Du-Achse Widder-Waage möchte uns verdeutlichen, wo wir in unseren Beziehungen eventuell zu ichbezogen sind und wo wir vielleicht zu wenig an uns selbst denken und zu wenig für uns einstehen. In beiden Fällen werden unsere Beziehungen durch ein Zuviel oder ein Zuwenig an Ich-Beziehung belastet. Weder ist es für unsere Beziehungen gesund, wenn wir in erster Linie an uns selbst denken, noch ist es für unsere Beziehungen gesund, wenn wir ständig mit den Bedürfnissen von anderen beschäftigt sind und unsere eigenen dabei vergessen oder sie immer hinten anstellen.


Wichtige Themen zum Vollmond im Widder:

  • Was bedeutet Egoismus für mich? Gibt es einen gesunden Egoismus oder ist Egoismus eine schlechte Charaktereigenschaft von schlechten Menschen?
  • Gibt es einen bestimmten Bereich in dem ich gerne mutiger wäre oder neige ich eher zum Übermut und habe mir dadurch schon viele Probleme eingehandelt?
  • Wie zufrieden bin ich in meinen Beziehungen? Habe ich das Gefühl, dass meine Beziehungen gleichwertig und ausgewogen sind?
  • Übernehme ich gerne die Führung in meinen Beziehungen oder passe ich mich lieber meinem Partner an? Beides ist völlig in Ordnung, solange beide Partner wissen was sie wollen und die „Rollen“ offen gelebt werden, es also deshalb nicht ständig zu Verwirrungen oder zu Machtkämpfen kommt. Es kann auch bestimmte Bereiche in einer Beziehung geben, in denen man gerne die Führung übernimmt oder sie lieber seinem Partner überlässt.  
  • Kann ich andere um Hilfe und um Unterstützung bitten? Die meisten Menschen kommen uns gerne entgegen und die meisten Menschen tun gerne etwas für uns. Oft müssen wir sie einfach nur fragen.
  • Gerate ich häufig in offene oder versteckte Machtkämpfe mit anderen? Wie reagiere ich darauf, wenn jemand versucht Macht über mich auszuüben und mich zu etwas zu drängen was ich nicht will? Versuche ich meinerseits auf eine versteckte Art zu bekommen was ich will oder kann ich mich auf eine direkte Art ausdrücken? Wenn nicht, was hindert mich daran mich offen auszudrücken?
  • Kann ich mich gut von anderen verwöhnen lassen? Verwöhne ich die Menschen, die ich liebe, gerne?
  • Kann ich gut nein sagen, wenn mir etwas zu viel wird oder wenn ich etwas nicht will? Habe ich Verständnis dafür, wenn andere mir eine Grenze aufzeigen?
  • Wann habe ich das letzte Mal etwas nur für mich getan? Kann ich mir Zeit für mich nehmen oder habe ich ein schlechtes Gewissen, sobald ich etwas nur für mich tue? Gerade für Menschen, die sich viel um andere kümmern, ist es wichtig, dass sie sich so oft wie möglich eine „Ich-Zeit“ nehmen und dass sie sich ihrerseits von anderen umsorgen lassen.
  • Braucht mein Körper mehr Bewegung? Mit dem Mond im Widder können starke emotionale Spannungen ab – oder aufgebaut werden. Spannungen können bei dieser Mondposition besonders effektiv über körperliche Bewegung ausgeglichen werden.

In den Beziehungen, die eine gesunde Basis haben, können wir nun eine vertiefte Nähe erleben, wir können erkennen, dass wir mit diesen Menschen an einem Strang ziehen, dass wir in wesentlichen Punkten das Gleiche wollen und dass wir gemeinsame Werte haben, an denen wir uns im Leben orientieren. Probleme kommen bekanntlich in den besten Beziehungen vor, aber wenn eine Beziehung ein starkes Fundament hat, wird sie noch stärker, wenn beide bereit sind sich den Problemen zu stellen. Man lernt sich noch besser kennen, das Vertrauen vertieft sich und man weiß, dass man sich aufeinander verlassen kann. 

In den Beziehungen, die von einem großen Ungleichgewicht geprägt sind, kann es nun zu einer Krise kommen, die danach verlangt, dass wir uns mehr mit uns selbst, mit der Beziehung und mit dem Partner auseinandersetzen, sei es mit einem Liebespartner, mit einem guten Freund oder mit einem Geschäftspartner. Eine Krise ist auch immer eine Chance und genau das möchten uns die widersprüchlichen Aspekte dieses Vollmonds aufzeigen. Manchmal können wir das große Glück im scheinbaren Unglück finden. Unter dem Einfluss der Jupiter-Aspekte hängt vieles von der Perspektive ab, aus der wir die Dinge betrachten und sie bewerten. Wenn wir eine auftretende Krise als eine Form von Strafe ansehen, wird es uns schwerfallen, sie als eine Chance zu nutzen. Wenn wir bereit sind an aufkommenden Herausforderungen zu wachsen, werden wir von dieser Zeitqualität nach Kräften unterstützt und wir bekommen ordentlich Rückenwind. 


Viele liebe Grüße mit den Sternen

Lia


Meine Webseite:http://www.symbolsysteme.de/
Meine Emailadresse:lia@symbolsysteme.de
Mein Blog:http://symbolsysteme.blogspot.de
Meine spezifischen astrologischen Videos:http://www.symbolsysteme.de/video-download/
Mein YouTube Kanal:https://www.youtube.com/user/Symbolsysteme/videos
Mein Pinterest Profil:https://www.pinterest.de/symbolsysteme/
Spenden via PayPal für meine Arbeit: cornelia.butzer@online.de

Montag, 23. September 2019

Neumond in der Waage 28.09.2019



Neumond 05°20' Waage 28.09.2019, 20:26h


Zum Monatsende erwartet uns ein Neumond in der ersten Dekade Waage. Auch der Kommunikationsplanet Merkur und die Liebesgöttin Venus, die Herrscherin der Waage, befinden sich zum Neumond in der Waage. Die beiden großen Lichter, Sonne und Mond, verbinden sich am 28.09.2019 auf 5° Waage und bilden einen Sehnsuchtsaspekt (Quinkunx) zu Uranus im anderen Venuszeichen Stier. Hier kann ein unterschwelliges, vielleicht kaum merkliches Verlangen nach Erneuerung, nach Veränderung oder nach Befreiung aus einengenden Umständen angezeigt werden. Da die Waage das Beziehungszeichen des Zodiaks ist, rückt dieser Neumond unser Beziehungsleben in den Fokus. In der Waage geht es um private, sowie um berufliche Beziehungen, hier geht es um jede Art der Begegnung mit einem Gegenüber und um die Wechselwirkung, die zwischen Ich und Du entsteht.


Ich sehe Dich. Ich sehe mich.

Die Waage ist ein Spiegelzeichen. Das Symbol ihrer Herrscherin Venus stellt einen Handspiegel dar. In Beziehungen begegnen wir nicht nur anderen Menschen, sondern wir begegnen auch uns selbst. Von daher können Beziehungen jeder Art viel zu unserer Selbsterkenntnis und zu unserer Persönlichkeitsentwicklung beitragen. So wie ein tatsächlicher Spiegel uns aber immer nur Ausschnitte von uns selbst zeigen kann, können wir uns in der Begegnung mit anderen Menschen auch nur ausschnittweise erkennen.

Das Zeichen, das der Waage im Zodiak gegenüberliegt, ist der Widder. Als das erste Zeichen des Zodiaks verkörpert der Widder ein instinktives Selbstbewusstsein, der Widder lässt uns erkennen, dass wir als Individuum, als eine unteilbare Einheit, existieren und dass wir einen eigenen Willen haben, mit dem wir etwas bewegen können. Chiron befindet sich im Widder, im Spannungsaspekt (Opposition) zur Sonne und zum Mond in der Waage. Es handelt sich um den ersten Neumond in der Waage, der seit dem Einritt von Chiron in den Widder in Spannung zu Chiron stattfindet. Da Chiron einen wunden Punkt anzeigt, eine tatsächliche Verletzung oder aber die Angst vor einer (neu erlebten) Verletzung, bringt uns der Transit von Chiron durch den Widder in diesen Jahren verstärkt mit Ego-Verletzungen in Kontakt. Dieser Transit lenkt unsere Aufmerksamkeit auf persönliche Verletzungen, die unsere Beziehungen immer wieder beeinflussen, bis wir bereit sind uns im Spiegel unserer Beziehungen zu erkennen. Da der Widder das Männliche symbolisiert, wollen mit dem Transit von Chiron durch den Widder alte Vorstellungen von Männlichkeit hinterfragt werden und gegebenenfalls erneuert werden. Dieser Transit betrifft die Männer unter uns, aber auch die männliche Seite in Frauen möchte hier Heilung erfahren und die inneren Bilder, die Frauen von Männern haben, wollen in diesen Jahren, in denen Chiron durch den Widder* läuft, verändert werden.

* Mit kurzen Unterbrechungen durch seine Rückläufigkeitsphasen läuft Chiron von April 2018 bis April 2027 durch den Widder.

In der gegenüberliegenden Waage, in der wir anderen Menschen begegnen, können wir durch den Spiegel unserer Beziehungen mit verschiedenen Facetten unserer Persönlichkeit in Kontakt kommen. Wir können hier Facetten unseres Selbst entdecken, die nur zum Ausdruck kommen, wenn wir uns im Austausch mit anderen Menschen befinden. Je nachdem wir vielfältig unsere Beziehungen sind, können wir mehr oder weniger von uns selbst in unseren Beziehungen entdecken. Wenn wir immer wieder auf ähnliche Menschentypen treffen, werden wir uns immer wieder in ähnlichen Beziehungsdynamiken befinden und es können innerhalb dieser Beziehungsdynamik nur bestimmte Facetten unserer Persönlichkeit zum Ausdruck kommen. Von daher können wir nicht wissen, was – oder wer - so alles in uns steckt, wenn wir uns immer wieder auf ähnliche Menschentypen einlassen. Es sei denn wir werden selbst aktiv und verändern unsere Verhaltens – und Reaktionsmuster, wodurch sich dann auch die dem Muster entsprechende Beziehungsdynamik verändert. Wenn man z.B. lange das Problem hatte bestimmte Themen, die einen in einer Beziehung stören, nicht ansprechen zu können, initiiert man automatisch eine neue Dynamik in einer Beziehung, wenn man die Dinge auf einmal direkt anspricht. Wie der andere auf das veränderte Verhalten reagiert oder ob man wieder zurückrudert, wenn man auf Gegenwind stößt, ist ein anderes Thema, aber ein neues Verhalten kreiert immer eine neue Dynamik.

Während wir durch die Waage lernen wie wir uns auf andere einstellen können, wie wir ihnen entgegenkommen können, wie wir ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen in unseren Beziehungen herstellen können und wie wir als Team miteinander kooperieren können, können wir vom Widder lernen, dass wir manche Dinge nur im Alleingang erledigen können. Der Widder ist der Initiator des Zodiaks, es muss immer jemanden geben, der den ersten Schritt in eine neue Richtung macht. Wenn wir uns immer an anderen orientieren würden und wenn wir andere immer spiegeln würden, könnte logischerweise keine Entwicklung in einer Beziehung stattfinden. Von daher brauchen wir beide Qualitäten in unseren Beziehungen: die Widder-Energie des Ich-Bewusstseins und die Waage-Energie des Wir-Bewusstseins. Durch die Opposition, die der Neumond in der Waage zu Chiron im Widder bildet, werden wir schon in der ersten Oktoberhälfte auf den kommenden Vollmond eingestimmt, der am 13.10.2019 im Widder stattfindet. Da ein Vollmond uns immer darin unterstützen möchte ein Gleichgewicht zwischen polar entgegengesetzten Themenbereichen herzustellen, können wir die Zeit vom Neumond in der Waage zum Vollmond im Widder gut nutzen um zu einer neuen Balance in unseren Beziehungen zu finden. 


 Sternbild Waage, Wikimedia


Endlich mal was Neues

Viele von uns haben wahrscheinlich schon die Erfahrung gemacht einem Menschen begegnet zu sein, der ganz anders war, als alle anderen Menschen, die wir davor kennengelernt haben. Nach so einer Begegnung hört man oft den Satz „durch diese Beziehung habe ich ganz neue Seiten an mir entdeckt“ oder „ich habe mich in dieser Beziehung auf eine ganz andere Art kennengelernt“ oder „durch diese Beziehung habe ich etwas längst verloren geglaubtes wiedergefunden“.

Der Sehnsuchtsaspekt, den die Sonne und der Mond in der Waage zu Uranus im Stier bilden, zeigt an, dass viele Menschen, die persönlich von dieser Zeitqualität berührt werden, nun ein verstärktes Bedürfnis haben neue Seiten an sich zu entdecken oder an bestimmte Aspekte der eigenen Persönlichkeit wieder anzuknüpfen. Durch die unterschiedlichen Herausforderungen, denen wir im Laufe unseres Lebens begegnen, können verschiedene Aspekte unserer Persönlichkeit auf der Strecke bleiben. Dieser Neumond eignet sich besonders gut dafür abhanden gekommene Persönlichkeitsanteile wieder „einzusammeln“ oder unbewusste Aspekte des Selbst ins Bewusstsein zu rufen. Auch wenn es sich im Einzelfall um einen langwierigen Prozess handeln könnte, kann dieser Neumond die Initialzündung sein.

In bestehenden Beziehungen können wir nun verstärkt das Bedürfnis haben die Beziehung lebendiger zu gestalten oder mit dem Partner etwas Neues zu erleben. Wenn man sich schon länger in einer Beziehung langweilt oder wenn man sich in ihr gefangen fühlt, kann die Spannung zu Uranus auf eine latente Unzufriedenheit hinweisen, die zwar im Hintergrund schwelt, die aber nicht stark genug ist als dass man sich gezwungen fühlt Konsequenzen zu ziehen. Vielleicht sind einem gewisse Unzufriedenheiten innerhalb einer Beziehung auch nicht wirklich bewusst. Man merkt eventuell, dass man nicht wirklich zufrieden ist, man kann es aber nicht benennen oder man versucht unbewusst die Beziehung zu sabotieren, um eine Veränderung zu provozieren. Von daher sollten wir nun ehrlich zu uns sein und uns fragen, ob wir in unserem Beziehungsleben unzufrieden sind, ob wir uns langweilen oder ob wir uns in irgendeiner Form gefangen fühlen. Da die Spannung zu Uranus eher unterschwellig wirkt, könnte man etwas, das einen eigentlich stört, immer wieder verdrängen und die Auseinandersetzung mit dem Thema immer wieder hinauszögern. Das Kniffelige an diesem Aspekt ist, dass man hier aufgefordert wird Veränderungen mit viel Fingerspitzengefühl herbeizuführen, dass man also weder radikale Maßnahmen ergreifen sollte, noch wichtige Dinge unter den Teppich kehren sollte.

Der Spannungsaspekt zwischen Uranus im Stier und dem Neumond im Partnerschaftszeichen Waage muss natürlich nicht in jeder Beziehung eine Unzufriedenheit anzeigen. Manch ein Paar schafft es hier einen eleganten Spagat hinzulegen, indem beide sich gegenseitig genug Freiraum geben, in ihrer Beziehung offen für Neues sind und einander gleichzeitig Sicherheit und Stabilität bieten. Der partnerschaftliche Spagat kann sich auch auf andere Themen beziehen, aber das ist es was ein Quinkunx von uns verlangt: eine Grätsche zu machen und dadurch scheinbar Unvereinbares miteinander zu vereinen.


Gebranntes Kind scheut das Feuer

Für die „gebrannten Kinder“ unter uns, für diejenigen, die ernsthafte Verletzungen in ihren Beziehungen erlebt haben, diese bisher aber noch nicht verarbeiten konnten, handelt es sich um einen besonders wichtigen Neumond. Nicht nur der Sehnsuchtsaspekt zu Uranus und die Opposition zu Chiron wirken hier stimulierend in einem Heilungsprozess, auch Venus in Waage, die sich zum Neumond in Spannung zu Pluto im Steinbock befindet, bietet uns einen starken Nährboden zur Bewusstwerdung und zur Persönlichkeitsentwicklung. Unter dem Einfluss des Spannungsaspekts zwischen Venus und Pluto können wir gerade durch aufkommende Widerstände und Herausforderungen einen besonders tiefgreifenden Wandlungsprozess durchleben. Das bedeutet nicht, dass wir meinen sollten Leid sei notwendig um Fortschritte machen zu können, aber da Pluto der Herr des Stirb und Werde ist, führt hier gerade die Auseinandersetzung mit den Schattenseiten des Lebens zu einem tiefgreifenden Wandel. Durch harte Pluto Transite fühlen wir uns oft an die Wand gedrängt, so dass wir uns bestimmten Themen stellen müssen und ihnen nicht mehr ausweichen können. Die Verwandlungsenergien Plutos ermöglichen es uns gestärkt aus Herausforderungen hervorzugehen, anstatt an unseren Problemen zu verzweifeln. Neben dem Spannungsaspekt zu Pluto bildet Venus zum Neumond auch ein harmonisches Sextil zu Jupiter im Schützen. Unter diesen Einflüssen fällt es uns leichter einen Sinn in schmerzhaften Erfahrungen zu erkennen und sie als eine Lernerfahrung anzusehen, anstatt uns als Opfer der Umstände zu fühlen. Da es in der Waage darum geht uns selbst im Spiegel unserer Beziehungen zu erkennen, erhalten wir unter diesen Einflüssen die Chance zu verstehen was unser eigener Anteil an unbefriedigenden Dynamiken ist und was der oder die andere zu gewissen Beziehungsproblemen beiträgt. 


Die Wippe

Die Widder-Waage-Achse wird auch als die Ich-und-Du-Achse bezeichnet. Ich und Du zusammen ergibt ein „wir“ und um dieses Wir-Gefühl geht es auch in der Waage. Die Widder-Waage-Dynamik zwischen Ich und Du können wir uns leicht verdeutlichen, wenn wir an zwei Menschen auf einer Wippe denken. Damit beide zusammen wippen können, müssen sie nicht nur ihre eigenen Bewegungen im Auge behalten, sie müssen auch darauf achten wie und wann sich der andere bewegt. Wenn beide ungefähr das gleiche Gewicht haben, können sie einfacher, gleichmäßiger und auch schwungvoller miteinander wippen. Es entsteht eine Dynamik, die von beiden Seiten immer nur kleinere Anstöße braucht, um lebendig zu bleiben. Wenn einer jedoch viel schwerer ist als der andere, muss derjenige, der schwerer ist, nicht nur sein eigenes Gewicht, sondern auch das Gewicht seines Gegenübers tragen, damit sich die Wippe überhaupt bewegen kann.

Wenn wir das Prinzip der Wippe auf eine Beziehung übertragen, zeigt sich, dass derjenige, der „schwergewichtiger“ ist als der andere, mehr dazu beitragen muss, damit die Wippe sich bewegt. Wenn einer der Partner viel mehr Geld hat als der andere und beide zusammen Urlaub machen wollen, muss derjenige, der „schwerer“ ist, für seinen Partner mitbezahlen, wenn er seinem Standard entsprechend einen Urlaub mit seinem Partner verbringen will. Die beiden könnten sich auch darauf einigen einen Urlaub zu machen, der für beide bezahlbar ist. Man kann sagen, dass derjenige, der viel mehr Geld hat, sein Niveau runterschrauben muss, wenn er seinem Partner einen bezahlbaren Urlaub ermöglichen will und dass er sich mit weniger zufriedengeben muss, als das was er sich alleine leisten könnte oder was er sich mit jemandem leisten könnte, der in ähnlichen finanziellen Verhältnissen lebt wie er. Wenn es sich um ein materielles Ungleichgewicht innerhalb einer Beziehung handelt, werden die Dinge sehr konkret und offensichtlich. Gerade weil es sich um ein offensichtliches Ungleichgewicht handelt, können die meisten Menschen leichter damit umgehen und hier zu einer Lösung finden. Wenn es sich um ein immaterielles Ungleichgewicht handelt, kann es für beide schwieriger sein dies zu erkennen und vor allem auch es zu verändern. Manchmal kann es uns schwerfallen zu akzeptieren, dass jemand nicht über die Ressourcen verfügt, nach denen es uns verlangt. Wenn wir uns mehr Einfühlungsvermögen, mehr Mut, mehr Ehrlichkeit, mehr Eigeninitiative oder mehr Intimität von einem bestimmten Menschen wünschen, können wir hier unter Umständen immer wieder versuchen etwas einzufordern, was schlichtweg nicht vorhanden ist. So wie man materielle Werte nicht plötzlich aus dem Nichts hervorzaubern kann, kann man sich auch immaterielle Werte nicht einfach aus der Rippe schneiden. Materielle und immaterielle Ressourcen sind ein Resultat von dem was man sich zuvor erarbeitet hat oder sie wurden einem sozusagen in die Wiege gelegt. Ähnlich wie man nicht von einen Tag auf den anderen materiellen Besitz anhäufen kann, zumindest nicht mit ehrlichen Mitteln oder ohne im Lotto zu gewinnen, kann man sich auch nicht von einen Tag auf den anderen Mut, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Zufriedenheit, Einfühlungsvermögen, Optimismus, Humor, Zuverlässigkeit, Loyalität, liebevolle Aufmerksamkeit oder andere immaterielle Ressourcen aneignen. Wenn ein Mensch bestimmte immaterielle Ressourcen nicht von Hause aus mitbekommen hat, muss er sie sich im Laufe seines Lebens erarbeiten oder er muss sie erlernen, wenn er über sie verfügen will. In dem Zusammenhang können wir uns fragen, ob wir eventuell unrealistische Ansprüche an bestimmte Menschen haben, wenn wir in kürzester Zeit ein verändertes Verhalten von ihnen erwarten. Umgekehrt könnte jemand natürlich auch von uns etwas erwarten, was wir nicht geben können.

Anlässlich der Zeitqualität können wir uns also fragen wie gut wir mit anderen wippen. Wir können uns fragen, ob wir diejenigen sind, die immer wieder Schwung in eine Beziehung bringen und dafür sorgen, dass die Wippe sich bewegt, ob wir selbiges von anderen erwarten oder ob unsere Beziehungen im Großen und Ganzen von einem angenehmen Gleichgewicht geprägt sind. Die Beziehungen, die eine gute Basis haben, können in den kommenden Wochen geradezu aufblühen. Das harmonische Sextil zwischen Venus und Jupiter unterstützt uns in unseren Herzensangelegenheiten, ob es sich dabei um eine Beziehung handelt oder um ein Herzensprojekt. Der Spannungsaspekt zwischen Venus und Pluto sorgt für Tiefgang, Intimität und Wandlungsfähigkeit. Die Beziehungen, in denen schon seit längerem der Wurm drin ist, stehen nun auf dem Prüfstand. Wie bereits erwähnt erfordert diese Zeitqualität Fingerspitzengefühl. Die Waage möchte uns darin unterstützen taktvoller und diplomatischer zu sein, so dass wir anderen unseren Standpunkt verdeutlichen können, ohne sie dabei vor den Kopf zu stoßen. In der Waage geht es um Kompromissfähigkeit und darum Win-Win-Situationen zu schaffen. Diese Zeit ist gut geeignet, um etwaige Beziehungsprobleme friedlich zu lösen. Da die Waage auch einen Mittelsmann symbolisiert, einen Mediator, einen Anwalt, also eine unbeteiligte Person, die eine Angelegenheit möglichst objektiv betrachten kann, kann man unter diesen Einflüssen besonderes Glück haben hier den richtigen Menschen zu finden und ihn im Fall einer Beziehungskrise hinzuziehen.


Viele liebe Grüße mit den Sternen

Lia



Meine Webseite:http://www.symbolsysteme.de/
Meine Emailadresse:lia@symbolsysteme.de
Mein Blog:http://symbolsysteme.blogspot.de
Meine spezifischen astrologischen Videos:http://www.symbolsysteme.de/video-download/
Mein YouTube Kanal:https://www.youtube.com/user/Symbolsysteme/videos
Mein Pinterest Profil:https://www.pinterest.de/symbolsysteme/
Spenden via PayPal für meine Arbeit: cornelia.butzer@online.de








Mittwoch, 11. September 2019

Montag, 9. September 2019

14.09.2019 Vollmond in den Fischen: Kurz vor der Geburt



Der September Vollmond findet am 14.09.2019 am Anfang der dritten Dekade Fische statt. Die Sonne befindet sich zusammen mit Merkur, Venus und Mars in der Jungfrau und der Mond bildet eine Konjunktion zu Neptun in den gegenüberliegenden Fischen. Merkur, der Kommunikationsplanet und der Herrscher der Jungfrau, bildet eine enge Konjunktion zu Venus, beide befinden sich auf dem letzten Grad der Jungfrau.





Astrologische Grafik: Vollmond 21°05' Fische-Jungfrau, 14.09.2019, 06:32h MEZS




Der kritische Grad

Der letzte Grad eines Zeichens wird auch als der „kritische Grad“ bezeichnet. Die Merkur-Venus-Konjunktion auf dem letzten Grad der Jungfrau geht mit einer gewissen Dringlichkeit einher. Da die Jungfrau das Zeichen des Krisenmanagements ist, passt diese Konstellation zur archetypischen Bedeutung der Jungfrau. In der evolutionären Astrologie, einer astrologischen Schulrichtung, die von Jeffrey Wolf Green ins Leben gerufen wurde, symbolisiert die Jungfrau die „schwangere Jungfrau“, eine Frau, die kurz vor der ersten Entbindung steht. Die Symbolik einer Frau, die kurz vor der Niederkunft steht, verdeutlicht die charakteristischen Eigenschaften der Jungfrau, die sich durch eine gesteigerte Empfindsamkeit und eine erhöhte Wachsamkeit auszeichnen. Wenn eine Frau kurz vor ihrer ersten Entbindung steht, kreisen ihre Gedanken nur noch um das Wohlergehen ihres ungeborenen Kindes, sie wünscht sich, dass ihr Kind gesund und munter zur Welt kommt und dass die Geburt best möglichst verläuft. Eine Frau, die kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes steht, konzentriert ihre Aufmerksamkeit nur auf das, was unmittelbar mit der Geburt ihres Kindes zusammenhängt und alles andere verliert an Wichtigkeit. Je nachdem was eine Frau in ihrem Leben erlebt hat, wie ihre Schwangerschaft verlaufen ist, welche Unterstützung sie von anderen erhält und in welchem Umfeld sie ihr Kind zur Welt bringt, können die letzten Stunden vor der Geburt aber auch mit Stress oder sogar mit Panik einhergehen.

Das Bild der schwangeren Jungfrau bezieht sich in der Symbolsprache der Astrologie natürlich nicht nur auf die tatsächliche Geburt eines Kindes. Es kann sich um Hochzeitsvorbereitungen handeln, um ein wichtiges berufliches Projekt, ein Vorstellungsgespräch, einen Geschäftsabschluss, eine Prüfungsarbeit, den Antritt einer Reise, einen Umzug oder um etwas anderes, das einem sehr wichtig ist und das man so gut wie möglich über die Bühne bringen will. Kurz zusammengefasst kann man die Jungfrau Thematik auch als Lampenfieber bezeichnen. Aufgrund der genannten Themen sind eine gute Vorbereitung, die richtige Ausbildung und regelmässige Routine so wichtige Stichwörter für die Jungfrau. Wenn man gut vorbereitet ist und wenn man in einer Sache geübt ist, fühlt man sich wesentlich sicherer. Man weiß was man kann und was man nicht kann, man kann genauer einschätzen was alles schiefgehen könnte und man weiß wie man in kritischen Situationen reagiert. Trotzdem bleibt ein Stück Nervosität vor einem wichtigen Ereignis oft übrig. Lampenfieber ist in dem Zusammenhang ein interessantes Thema, denn viele Sänger, Tänzer oder Schauspieler sagen, dass sie auch nach vielen Jahren Bühnenerfahrung kurz vor ihrem Auftritt immer noch Lampenfieber haben. Die meisten sagen aber auch, dass Lampenfieber für sie einfach dazu gehört, denn die Aufregung vor einem Auftritt zeigt wie wichtig ihnen ihre Arbeit ist.


Die richtige Dosis Lampenfieber

Nicht jeder von uns wird in diesen Wochen ein Kind zur Welt bringen oder einen Bühnenauftritt haben, aber wenn wir persönlich von diesem Vollmond berührt werden, können wir nun ein Gefühl der Dringlichkeit verspüren, wir können nervös sein, wir können uns viele Gedanken über ein bestimmtes Thema machen, wir können Prüfungsangst oder vielleicht sogar Lampenfieber haben. Wenn das der Fall ist, können wir uns fragen, ob wir gut vorbereitet sind, was die jeweilige Angelegenheit betrifft. Die richtige Dosis Aufregung kann das Salz in der Suppe sein, aber zu viel Aufregung und Nervosität kann zu Flüchtigkeitsfehlern führen und unnötig viel Energie verbrauchen. Da Lampenfieber mit der Freisetzung von Stresshormonen einhergeht, kann es den Energiehaushalt in Schwung bringen. Alles läuft auf Hochtouren, wodurch die Aufmerksamkeit gesteigert wird und die Leistungsfähigkeit des Körpers erhöht wird. Diese Art von positivem Stress nennt man Eustress. Das Gegenteil von Eustress ist Disstress. Wenn zu viele Stresshormone freigesetzt werden und wenn das Maß an Energie, das dadurch verfügbar wird, nicht entsprechend genutzt werden kann, kann dies zu körperlichen und psychischen Belastungen führen. Die übermäßige Ausschüttung vom Stresshormon Cortisol kann zu Gedächtnisverlust führen und dazu, dass das Gehirn insgesamt schlechter arbeitet. Der Körper ist zu angespannt, was die Leistungsfähigkeit einschränken kann und vielfältige Probleme zur Folge haben kann.

In Hinblick auf die aktuelle Zeitqualität können wir uns fragen, ob wir uns häufig angespannt fühlen oder ob wir sogar unter Dauerstress stehen. Vielleicht lassen wir uns von anderen unter Druck setzen oder vielleicht machen wir uns auch selbst unnötig verrückt. Wie im Zusammenhang mit der schwangeren Jungfrau erwähnt, hängt hier manches nicht nur von den eigenen Erfahrungen und von der eigenen Einstellung ab, sondern auch von den Menschen, mit denen man es zu tun hat und von dem Umfeld, in dem man sich befindet. Wenn eine Frau in einem Kriegsgebiet ihr Kind zur Welt bringt, kann sie von einer fürsorglichen Familie umgeben sein, die Bombenangriffe im eigenen Land wird aber auch die liebevollste Familie nicht abwehren können. Wenn wir eine Arbeit haben, die wir eigentlich lieben, können wir uns trotzdem von bestimmten Kollegen negativ beeinflusst fühlen, die Firma kann schlecht geführt werden oder ihr kann der Bankrott drohen




Sternbild Fische, Till Credner



Keine Versicherung von der höheren Macht

Es gibt bestimmte Faktoren über die wir Kontrolle haben und es gibt andere Faktoren, die sich unserer Kontrolle entziehen. Wichtig ist zu unterscheiden was tatsächlich in unseren Händen liegt und was nicht, weil hier übergeordnete Kräfte auf uns Einfluss nehmen. Bei einem Vollmond in den Fischen und speziell bei diesem Vollmond, der in Konjunktion zu Neptun, im Sextil zu Pluto und im Quadrat zu Jupiter stattfindet, geht es darum zu erkennen was wir selbst zur Verbesserung einer bestimmten Situation tun können und was einer höheren Macht unterliegt. Diese „höhere Macht“ kann das „Kriegsgebiet“ sein, in dem wir unser „Kind zur Welt bringen“ müssen, eine Firma, in der wir angestellt sind, die Konkurs anmeldet, ein Flug, der Verspätung hat, obwohl wir pünktlich am Flughafen waren, der Stress, der durch Menschenmassen in einer Großstadt auf uns Einfluss nimmt, auch wenn wir täglich meditieren oder wirtschaftliche und politische Zusammenhänge, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen.

Für einige von uns kann es sich nun auch um eine unbegründete Aufregung oder um unangebrachte Zweifel handeln. Vielleicht laufen einige Kleinigkeiten nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben, vielleicht kommt es zu kleineren Zwischenfällen, die Fragen aufwerfen oder Zweifel auslösen. Die Jungfrau will, dass alles nach Plan läuft und dass die Dinge reibungslos funktionieren. Da die Jungfrau das Zeichen der Detailgenauigkeit ist, könnten wir uns unter den starken Jungfrau-Energien, die derzeit auf uns Einfluss nehmen, an Kleinigkeiten aufhängen und dabei die Übersicht verlieren. In den gegenüberliegenden Fischen, in denen sich der Mond und Neptun befinden, geht es um das große Ganze. Die Fische richten sich viel mehr danach wie sich etwas insgesamt anfühlt und was es in seiner Gesamtheit ausstrahlt, als dass sie sich an Details oder an kleineren Zwischenfällen stören. Da der Vollmond uns darin unterstützen möchte ein Gleichgewicht zwischen den Jungfrau-Themen und den Fische-Themen herzustellen, können wir uns nun fragen in welchen Angelegenheiten es wichtig ist auf Details zu achten und kleinere Zwischenfälle als ein Warnsignal zu verstehen und wann wir auf der anderen Seite viel besser beraten sind, wenn wir mit dem Strom schwimmen und die Dinge lockerer sehen.


Göttliche Ordnung

Die Fische symbolisieren übergeordnete Gesetzmäßigkeiten, deren Hintergründe oft im Verborgenen bleiben. Während es in der Jungfrau um das menschliche Verständnis von Ordnung und Logik geht, beziehen sich die Fische auf den göttlichen Plan und die göttliche Ordnung. Aus der irdischen Sicht der Jungfrau können wir uns fragen warum bestimmte Dinge passieren und welchen Zweck sie erfüllen. In den Fischen werden wir zu einer gewissen Demut aufgefordert, denn unter ihren Einflüssen können Dinge passieren, die rational betrachtet unlogisch, ungerecht oder manchmal sogar völlig verrückt erscheinen. In den Fischen heißt es sozusagen „nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe“. Als das letzte Zeichen des Zodiaks erfordern die Fische eine gewisse Losgelöstheit von weltlichen Vorstellungen und von menschlichen Idealen. Je mehr wir hier versuchen die Dinge mit Logik anzugehen und je mehr wir versuchen sie zu kontrollieren, desto komplizierter und verworrener wird es oft. Von daher ist Loslassen ein entscheidendes Thema in den Fischen. Da es sich jedoch um einen Vollmond auf der Achse Jungfrau-Fische handelt, bei dem es um eine Balance zwischen diesen beiden Zeichen geht, können wir uns fragen welche Angelegenheiten einen konkreten Einsatz von uns erfordern, wann wir etwas rational und vernunftbetont angehen sollten, wann wir uns mehr Mühe geben sollten und welche Angelegenheiten wir dem Schicksal überlassen sollten oder dem Willen Gottes anvertrauen können.


Die letzte große Welle reiten oder sie ziehen lassen

Am 21.09.2019, nur wenige Tage nach dem Vollmond, findet der letzte von drei Spannungsaspekten (Quadrat) zwischen Jupiter im Schützen und Neptun in den Fischen statt. Das Quadrat zwischen Jupiter und Neptun prägt die Zeitqualität des Jahres 2019 entscheidend. Da es sich um einen Transit handelt, der eine längere Wirkdauer hat, spielen die Themen des Spannungsaspekts zwischen Jupiter und Neptun direkt in die Vollmond-Thematik hinein. Unter dem Einfluss des Quadrats kann es zu seltsamen Verwirrungen und zu unerklärlichen Zwischenfällen kommen. Der Spannungsaspekt zwischen Jupiter und Neptun kann eine übertriebene Gutgläubigkeit anzeigen, eine Leichtgläubigkeit in spirituellen Angelegenheiten, im Liebesleben oder in finanziellen Angelegenheiten. Wichtige Stichwörter sind hier Fehleinschätzung, Übertreibung und Verschwendung. Auf der anderen Seite kann dieser Aspekt außergewöhnliche spirituelle Einsichten und ein tiefgreifendes seelisches Wachstum anzeigen. Manchmal resultiert seelisches Wachstum aber auch aus einer spektakulären Fehleinschätzung. Vielleicht hat man ein Vermögen an einen Betrüger verloren und man erlebt dadurch eine herbe Enttäuschung. Diese schmerzhafte Erfahrung kann einem letztlich zu außergewöhnlichen Einsichten verhelfen, die man ohne diese große Enttäuschung nicht haben würde. Vielleicht schreibt man ein Buch über das Erlebte, mit dem man dann große Erfolge feiert, vielleicht ändert man durch eine enttäuschende Erfahrung seine Karrierepläne oder man verarbeitet die schmerzhaften Erfahrungen auf eine andere Art, die einem letztlich einen Gewinn einbringt, der wesentlich mehr wert ist, als das was man zuvor verloren hat.

Das Vertrackte an diesem Aspekt ist, dass unter seinen Einflüssen zwar außergewöhnliche Glücksgriffe möglich sind, dass man unter einer Unmenge an Nieten aber in der Lage sein muss den Hauptgewinn herauszufischen. Wenn man dazu neigt zu gutgläubig und zu vertrauensselig zu sein und wenn man damit schon üble Erfahrungen gemacht hat, sollte man in diesen Wochen wahrscheinlich eher kleine Brötchen backen und sich lieber am Spatz in der Hand als an der Taube auf dem Dach erfreuen. Auf der anderen Seite heißt es mit Jupiter im feurigen Schützen aber auch „wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“. Wenn man eine Spielernatur hat, wird man diesen Glücksspiel-Energien kaum widerstehen können und vielleicht sollte man sich auch gar nicht von einem Wagnis abhalten (lassen). Wenn man Profi-Spieler nach ihrer Erfolgsstrategie fragt, bekommt man immer wieder zu hören „setze nur das, was Du auch verlieren kannst“. Die Spielermentalität Jupiters passt zu einem weiteren Aspekt, der an diesem Vollmond beteiligt ist, nämlich zu Mars, der sich in Spannung zu Jupiter und Neptun befindet. Mars im Quadrat zu Jupiter provoziert dazu ein Wagnis einzugehen, mit der Opposition von Mars zu Neptun geht es darum nicht anzuhaften und nicht auf ein bestimmtes Ergebnis fixiert zu sein. Mars in der Jungfrau ist allerdings nicht gerade für seinen Wagemut bekannt, sondern eher für ein umsichtiges, strategisches Vorgehen, das wohldurchdacht ist und das sich durch Erfahrung bewährt hat. Von daher handelt es sich um eine interessante Kombination mit dem vorsichtigen, überlegten Mars in der Jungfrau in Spannung zum risikofreudigen Jupiter im Schützen und in Spannung zum hochidealistischen Neptun in den Fischen. Wenn man unter diesen Einflüssen ein großes Wagnis eingeht, das sich jeder Vernunft entzieht, sollte man entweder über eine phantastische Intuition verfügen oder man braucht schlichtweg riesiges Glück. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte sich unter diesen Einflüssen lieber auf das konzentrieren, was Hand und Fuß hat.


Bereitschaftsdienst mit Risikobereitschaft

Wenn man schon viel Erfahrung in einem bestimmten Bereich hat und sich dann eine große Chance bietet, lohnt es sich nun ein Risiko einzugehen. Die Sonne in der Jungfrau bildet ein harmonisches Trigon zu Pluto im Steinbock und Mars in der Jungfrau befindet sich im harmonischen Trigon zu Saturn im Steinbock. Unter diesen Einflüssen geht es um etwas, an dem man mit viel Ausdauer und Disziplin arbeitet. In dem Fall hat diese Zeitqualität weniger damit zu tun, dass das Glück plötzlich unverhofft vom Himmel fällt, sondern damit, dass man im Vorfeld die richtigen Schritte unternommen hat und dass man nun bereit ist eine Chance beim Schopf zu packen. Man könnte ein Grafik-Designer sein, der sich lange mit kleineren Aufträgen über Wasser gehalten hat. Dann bekommt man zum ersten Mal ein Angebot, das weit über alles hinausgeht, was man bisher getan hat und man fragt sich, ob man das Zeug dazu hat den Sprung zu wagen, weil das verlockende Angebot mit viel mehr Verantwortung zusammenhängt und weil einem die damit zusammenhängende Arbeit viel mehr abverlangt als alles was man bisher geleistet hat. In dem Fall kann man unter diesen Einflüssen nun einen großen Gewinn machen und eine laufende Angelegenheit auf ein viel höheres Niveau heben

Unter dem Einfluss der Fische muss man früher oder später akzeptieren, dass das Leben nicht immer nach den eigenen Plänen verläuft. Manchmal fühlt man sich längst noch nicht dafür bereit einen großen Sprung zu wagen, man wird aber trotzdem ins kalte Wasser geschubst und man muss lernen im kalten Wasser zu schwimmen, wenn man nicht ertrinken will. Ein Paar könnte sich noch lange nicht dafür bereit fühlen eine Familie zu gründen. Dann wird die Frau aber trotz Verhütung schwanger und das Paar sieht sich vor vollendete Tatsachen gestellt. Auch wenn beide nicht auf diese große Veränderung vorbereitet sind, können sie an den Herausforderungen wachsen, die mit der Elternschaft auf sie zukommen.

Das Fazit lautet: wenn alle Menschen nur Wunschkinder zur Welt bringen würden, würde es wahrscheinlich nur wenige Menschen auf diesem Planeten geben. Wir können uns also fragen, ob wir wie die „schwangere Jungfrau“ sind, die nun "ihr Kind zur Welt bringen" muss, auch wenn um sie herum das Chaos tobt oder ob wir tatsächlich noch nicht für eine große Veränderung oder für ein mutiges Wagnis bereit sind.


Vollmond-Zeit = Balance-Zeit

Ein Vollmond möchte uns immer darin unterstützen ein Gleichgewicht zwischen polar entgegengesetzten Bereichen herzustellen, in dem Fall zwischen der Jungfrau- und der Fische-Polarität. Die Gegensätze zwischen diesen beiden Zeichen können wir ins Gleichgewicht bringen, indem wir...

  • ... das richtige Gleichgewicht zwischen Arbeit und Auszeiten finden
  • ... uns fragen in welchen Angelegenheiten wir eine go-with-the-flow Einstellung haben können und welche Angelegenheiten Organisation, Planung, Struktur und genaue Termineinhaltung erfordern
  • ... uns fragen wann wir intuitiv handeln können, spontan sein können oder improvisieren können und wann wir mehr Informationen, mehr Vorbereitung oder mehr Erfahrung in einem bestimmten Bereich brauchen
  • ... uns fragen wann wir etwas selbst in der Hand haben und es nur an uns liegt wie sich eine Angelegenheit entwickelt und wann etwas außerhalb unseres eigenen Wirkungsbereichs liegt
  • ... uns fragen wann wir selbst konkrete Schritte unternehmen müssen, eine direkte Arbeit leisten müssen oder etwas investieren müssen und wann wir auf Glück, auf die Hilfe von anderen oder auf göttliche Intervention vertrauen können
  • ... uns fragen wann wir uns aus guten Gründen noch nicht bereit für einen großen Sprung oder für eine wichtige Veränderung fühlen und wann wir etwas unter Vorwänden immer wieder hinauszögern
  • ... uns fragen wann das Eingehen eines Risikos ein mutiges Wagnis ist und wann es ein waghalsiger, übermütiger Schritt ist, der unangenehme Konsequenzen für uns selbst oder für andere zur Folge haben kann
  • ... uns fragen wann etwas konkret und detailliert besprochen werden muss und wann wir auf stillschweigendes Einvernehmen vertrauen können
  • ... Harmonie zwischen Verstand und Gefühl herstellen; wann bestätigen die Fakten unsere Gefühle und wann widerspricht das, was wir fühlen, dem was sich vor unseren Augen abspielt. 
  • … uns fragen wann wir auf unseren Verstand hören sollten und wann wir unseren Gefühlen folgen sollten, falls hier ein Widerspruch besteht
  • ... Psychosomatische Zusammenhänge von eventuellen Beschwerden erkennen
  • ... uns fragen mit welchen Ergebnissen wir rechnen sollten, z.B. wenn wir ein bestimmtes Gehalt für eine Arbeit verlangen. Uns andererseits fragen wann wir nicht ergebnisorientiert handeln sollten, z.B. wenn wir jemandem ein Geschenk machen und dafür eine bestimmte Reaktion oder eine Gegenleistung erwarten 
  • ... uns fragen wann Hilfe wirklich hilfreich ist, wann es sich um eine Hilfe zur Selbsthilfe handelt und wann wir andererseits versuchen uns unentbehrlich zu machen, andere für schwächer halten, als sie es tatsächlich sind oder wann wir aufgrund eines unangemessenen Verpflichtungs- oder Schuldgefühls handeln
  • ... uns fragen welche Ängste wir durch Logik entkräften können und welche Ängste eine wichtige Botschaft für uns bereithalten
  • ... uns fragen wann wir von anderen erwarten können, dass sie auf bestimmte Sensibilitäten Rücksicht nehmen und dass sie sich einfühlsamer verhalten und wann wir nur selbst für unsere eigenen Empfindlichkeiten sorgen können und hier mehr Verantwortung übernehmen müssen
  • ... uns fragen welchen Sehnsüchten wir nachgeben sollten und welche Sehnsüchte zu einem Suchtverhalten führen können 
  • ... uns fragen wann wir über gewisse Dinge hinwegsehen sollten oder die Dinge nicht so ernst nehmen sollten und wann wir eine Entschuldigung oder eine Wiedergutmachung erwarten können  


Viele liebe Grüße mit den Sternen

Lia


Meine Webseite:http://www.symbolsysteme.de/
Meine Emailadresse:lia@symbolsysteme.de
Mein Blog:http://symbolsysteme.blogspot.de
Meine spezifischen astrologischen Videos:http://www.symbolsysteme.de/video-download/
Mein YouTube Kanal:https://www.youtube.com/user/Symbolsysteme/videos
Mein Pinterest Profil:https://www.pinterest.de/symbolsysteme/
Spenden via PayPal für meine Arbeit: cornelia.butzer@online.de