Montag, 11. Januar 2021

Neumond im Steinbock ♑ 13.01.2021: Das Bewusstsein denkt, das Unbewusste lenkt

 Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken, 

sie beleuchtet stets nur den Teil des Weges, den wir bereits gegangen sind.

Konfuzius

Neumond, Pixabay

Am 13. Januar 2021 erwartet uns der erste Neumond in diesem Jahr, ein Neumond, der dem Titel „neuer Mond“ alle Ehre macht! Der Neumond findet in der dritten Dekade Steinbock statt, in Konjunktion zu Pluto, dem Planeten der Erlösung und der tiefgreifenden Verwandlung. Der erste Neumond leitet das neue Jahr nun auch lunarisch ein und er gibt uns damit die Möglichkeit das alte Jahr auch auf der Gefühlsebene endgültig zu verabschieden. Es ist eine Sache im Kalender ein neues Blatt aufzuschlagen, aber es ist eine ganz andere Sache auf emotionalen Ebenen einen Neuanfang zu machen und damit auch langgehegte Gewohnheiten hinter sich zu lassen oder neue Gewohnheiten zu etablieren.

Es handelt sich um den ersten Neumond, der im Steinbock stattfindet, nachdem sich der absteigende Mondknoten, Saturn und Jupiter im Jahr 2020 nacheinander aus dem Steinbock verabschiedet haben. Nur Pluto befindet sich noch im Steinbock. Da Pluto der Planet* ist, der sich von allen Planeten unseres Sonnensystems am langsamsten durch den Zodiak bewegt, haben wir ungefähr 16 Jahre lang mit dem Transit von Pluto durch den Steinbock zu tun, genauer gesagt von 2008 bis 2024 (siehe exakte Daten am Textende).

* Von der Entdeckung Plutos am 18. Februar 1930 bis zur Neudefinition des Begriffs „Planet“ am 24. August 2006 durch die Internationale Astronomische Union (IAU) galt Pluto als der neunte und äußerste Planet des Sonnensystems. Nachdem immer mehr Plutoiden – also ähnlich große Körper des Kuipergürtels – gefunden worden waren, wurde eine präzisere Begriffsdefinition entwickelt. Seither wird er der Kategorie Zwergplanet zugeordnet und erhielt die Kleinplanetennummer (134340) Pluto. Quelle: Wikipedia

Pluto gibt den Ton an bei diesem Neumond, weil die beiden großen Lichter eine enge Konjunktion zu Pluto im Steinbock bilden. Die Sonne und der Mond befinden sich auf 23° Steinbock und Pluto steht auf 24° Steinbock. In den 16 Jahren, die sich Pluto durch den Steinbock bewegt, sieht er viele Neumonde kommen und gehen, aber in all den Jahren haben wir nur zwei Neumonde, die in weniger als 2° Entfernung zu Pluto stattfinden. Am 01.01.2014 fand der erste Neumond in Konjunktion zu Pluto statt (11° Steinbock) und am 13.01.2021 findet der zweite und letzte Neumond in Konjunktion zu Pluto statt (23° Steinbock).



Neumond 23°13' Steinbock, 13.01.2021, 06:00h MEZ


Da Pluto der große Transformator des Zodiaks ist, werden die Steinbock-Themen während seines 16 jährigen Transits durch das letzte Erdzeichen auf Herz und Nieren geprüft und was nicht mehr erhaltenswert ist oder was auf lange Sicht nicht mehr tragfähig ist, soll während dieses Transits von Grund auf verwandelt werden. Pluto hat eine Umlaufzeit von über 247 Jahren. Das vorherige Mal lief Pluto von 1762 bis 1777 durch den Steinbock und das nächste Mal wird er erst im Jahr 2254 wieder in den Steinbock eintreten. Es ist also eine große Sache, wenn Pluto ein bestimmtes Zeichen durchwandert, denn aufgrund seines langen Aufenthalts in einem bestimmten Zeichen, prägt er eine ganze Generation. Da es im Steinbock um langfristige Entwicklungen geht, werden die Ereignisse, die während Plutos 16 jährigen Transits durch den Steinbock stattgefunden haben, noch lange nachwirken, denn im Steinbock stellen wir die Weichen für die Zukunft.

Obwohl Pluto den Steinbock erst im Jahr 2024 endgültig verlassen wird, befindet er sich mittlerweile im Endspurt, zumindest in seinem Zeitverständnis, das weit über das eines Menschenlebens hinausgeht. Pluto wird 2021 das erste Mal seit dem Jahr 1775 25° Steinbock überschreiten, was bedeutet, dass er sich nun langsam aber sicher auf die letzten Grade des Steinbocks zubewegt und damit die Grade der Meisterschaft betritt. Die letzten Grade eines jeden Zeichens sind die Meistergrade, denn in den letzten Graden geht es darum die Lektionen des jeweiligen Zeichens zu verinnerlichen und sie konkret anzuwenden. In den letzten Graden werden wir noch mal in sehr komprimierter Form mit den wichtigsten Themen des jeweiligen Zeichens konfrontiert, von daher gehen die letzten Grade oft mit einem Gefühl der Dringlichkeit einher. Wenn es sich um Pluto handelt, der sich durch die letzten Grade bewegt, kann sich ein Gefühl von jetzt oder nie einstellen, denn Pluto ist der Planet der Intensität, er symbolisiert das ewige Stirb und Werde des Lebens, manchmal heißt es unter Plutos Einflüssen auch Stirb oder Werde. Da Pluto den Tod und die Wiedergeburt symbolisiert, erleben wir seine Einflüsse oft als sehr intensiv, denn es gibt kaum intensivere und einschneidendere Erlebnisse als den Tod oder die Geburt. Nur selten geht es hier jedoch um den physischen Tod. Die Astrologie ist eine Symbolsprache und der Tod, den Pluto verkörpert, symbolisiert vielmehr die gründliche Verwandlung und die einschneidende Veränderung, die den Tod oder die Wieder-Geburt kennzeichnen.

Damit wir in den kommenden 3 Jahren nicht von einer Art Torschlusspanik ergriffen werden und dadurch eventuell voreilige, unüberlegte Schritte unternehmen, sind die Steinbock-Themen nun ganz besonders gefragt. Der Steinbock symbolisiert einen Bergsteiger und ein Bergsteiger muss sich jeden Schritt, den er macht, genau überlegen. Ein Bergsteiger hat einen langen Weg vor sich und deshalb muss er sich seine Ressourcen sehr bewusst einteilen. Im Steinbock geht es um einen Marathon und nicht um einen schnellen Sprint. Von daher brauchen wir im Zusammenhang mit den Steinbock-Themen eine andere Herangehensweise und eine andere Einstellung, als wenn es sich um etwas handelt, das nur einen kurzfristigen Einsatz erfordert.

In der Symbolsprache der Astrologie verkörpert der steinböckische Berg unseren persönlichen Lebensweg und wir sind die Bergsteiger, die den Berg unseres Lebens erklimmen. In dem Zusammenhang ist es wichtig, dass wir auf unserem Weg immer mal wieder innehalten, um uns zu vergewissern, ob wir uns (noch) auf dem richtigen Weg befinden oder ob wir vielleicht an irgendeiner Stelle falsch abgebogen sind. Wir sollten uns auf unserem Weg immer wieder vor Augen halten wo wir herkommen und wo wir hingehen, denn es gibt unzählige Menschen, die ihr ganzes Leben damit verbracht haben einen Berg zu besteigen, der gar nicht der ihre war. Als sie dann irgendwann an der Spitze des Berges angekommen sind, mussten sie feststellen, dass sie einen Berg erklommen haben, den ihre Eltern ihnen vorgesetzt haben oder den ihr Partner, ihre Freunde oder die Gesellschaft für erklimmenswert hielt. Am Ende ihres Weges waren sie dann nicht nur erschöpft, sie waren auch enttäuscht und manches Mal auch verbittert, weil sich die langersehnte Belohnung nicht eingestellt hat. Aus dem Grund ist es so wichtig, dass wir uns phasenweise immer wieder bewusst die Zeit nehmen um uns zu vergewissern, ob wir uns (noch) auf dem richtigen Weg befinden und wir sollten uns auch immer wieder bewusst machen wie wir unseren Weg gehen. Es ist eine Sache die Bergspitze zu erreichen, es ist eine ganz andere Sache die Spitze eines Berges zu erreichen und mit Stolz und Zufriedenheit auf den eigenen Weg zurückblicken zu können.


Ausschnitt eines Bildes von Homar


Speziell im Zusammenhang mit Pluto sind die genannten Themen besonders wichtig, denn Pluto symbolisiert die Werte von anderen. Im Idealfall decken sich unsere eigenen Werte mit den Werten von den Menschen, die uns am meisten beeinflussen, aber wir können nun mal auch von Menschen beeinflusst werden, deren Werte und Absichten unserer Persönlichkeit nicht entgegenkommen. Das kann schon in unserer Kindheit begonnen haben, indem wir in einer Familie aufgewachsen sind, in der unsere individuellen Anlagen nicht wahrgenommen und dementsprechend auch nicht gefördert wurden. Das kann sich dann in der Schule fortgesetzt haben, so dass wir uns viel mehr an dem orientiert haben, was unsere Klassenkameraden von uns erwartet haben oder was sie cool und hip fanden, als dass wir uns wirklich auf das konzentriert haben, was unserem persönlichen Wesen entspricht. Später, als Erwachsene, haben wir uns dann vielleicht viel zu sehr von einem gesellschaftlichen Status Quo beeinflussen lassen oder von dem was unseren Freunden oder Partnern wichtig war. Wir werden natürlich alle von anderen Menschen und von gesellschaftlichen Werten beeinflusst und bis zu einem gewissen Grad macht das auch Sinn, denn der Mensch ist ein soziales Wesen und soziale Gefüge werden dadurch aufrechterhalten, dass es bestimmte Richtlinien und Übereinkünfte gibt, an denen sich alle orientieren. Wenn die Beeinflussung jedoch soweit geht, dass wir in einem Beruf landen, der gar nicht unserem Wesen entspricht oder wenn wir uns in anderen wesentlichen Bereichen zu sehr von den Lebensmodellen von anderen beeinflussen lassen, stellt sich die Frage inwieweit wir tatsächlich unseren eigenen Berg besteigen und dementsprechend unser eigenes Leben leben.

Während Venus unsere persönlichen Werte symbolisiert, die wir idealerweise unabhängig von den Werten von anderen vertreten, symbolisiert Pluto die Werte der anderen und die geteilten Werte. Venus befindet sich zum Neumond auch im Steinbock und sie bildet einen Spannungsaspekt (Quadrat) zu Chiron im Widder. Der Widder ist das Zeichen der Individualität, des Ich-Bewusstseins und des persönlichen Willens. Während des ca. 9 jährigen Transits von Chiron durch den Widder (von 2018 bis 2027), werden wir durch Chiron mit Empfindlichkeiten im Zusammenhang mit den Widder-Themen konfrontiert. Dieser Transit will einerseits das Selbstbewusstsein des Individuums stärken, er will aber andererseits auch aufzeigen wo den Ego-Bedürfnissen des Einzelnen Grenzen gesetzt werden (müssen), sei es innerhalb von einem kleineren Rahmen, wie in einer Partnerschaft, in einer Familie, im Freundeskreis oder in einer Firma oder sei es in einem gesellschaftlichen Kontext. Venus bildet außerdem einen harmonischen Aspekt, ein Trigon, zu Uranus im Stier, dem Zeichen der persönlichen Werte, das von Venus beherrscht wird. Der ca. 8 jährige Transit von Uranus durch den Stier (von 2018 bis 2026) bringt uns immer wieder in Situationen, in denen unsere Werte hinterfragt werden, damit wir uns immer wieder vergewissern können, ob unsere Werte langfristig gesehen tragfähig sind oder ob gewisse Werte eine Neuorientierung brauchen. Da alle wichtigen Entscheidungen, die wir im Leben zu treffen haben, mit unseren Werten zusammenhängen, ist es wichtig, dass wir uns unsere Werte immer wieder vor Augen halten. Unsere Werte haben Einfluss auf so große Entscheidungen wie auf die Wahl unseres Berufs, auf die Wahl unseres Partners und auf die Wahl unserer Wohnung, aber auch die scheinbar nebensächlichen Entscheidungen, die wir im Alltag treffen, hängen von unseren Werten ab, z.B. wie wir unsere Freizeit verbringen, wie wir kommunizieren, was wir konsumieren, wie wir uns ernähren, mit welchen Gedanken wir uns beschäftigen ect.

Diese Zeitqualität eignet sich hervorragend für eine Zeit der Besinnung in Hinblick auf unsere langfristigen Lebensziele. Wir können uns zum Neumond fragen an welchem Punkt unseres Berges wir derzeit stehen. Wir können nun auf unseren bisherigen Lebensweg zurückblicken und uns überlegen an welchen Stationen unseres Lebens wir uns eventuell zu sehr von den Werten von anderen haben beeinflussen lassen, wodurch wir streckenweise vielleicht sogar von unserem Weg abgekommen sind. Wir sollten uns vor Augen halten wo wir wirklich hinwollen, was das Ziel unseres Weges ist und inwieweit wir auch den Weg zum Ziel genießen, denn letztendlich kann kein langfristig angestrebtes Ziel erstrebenswert sein, wenn wir nicht auch den Weg zum Ziel genießen.

Wenn wir feststellen, dass wir uns – noch oder wieder - auf dem richtigen Weg befinden, können wir uns ruhig mal auf die Schulter klopfen. Im Steinbock ist Selbstachtung ein zentrales Thema und da der Steinbock das Zeichen des eigenverantwortlichen Erwachsenen ist, geht es in diesem Zeichen darum Stärke aus sich selbst zu beziehen und sich nicht auf eine ungesunde Art von anderen abhängig zu machen. Integrität ist ein wesentliches Thema im Steinbock, die Art von Integrität, die dadurch entsteht, dass wir eigenverantwortliche Entscheidungen treffen, dass wir zu unseren Entscheidungen stehen und dass wir Verantwortung übernehmen, wenn wir einen Fehler gemacht haben.

Gerade heutzutage, in einer Zeit, in der uns durch die allseits präsenten Medien andauernd fremde Werte vorgesetzt werden, erfordert es eine erhöhte Aufmerksamkeit, Konzentration, eine verstärkte Selbstreflexion und immer wieder die bewusste Rückbindung an uns Selbst damit wir uns nicht von unserem Weg ablenken lassen. Beziehungen, die astrologisch einen direkten Bezug zu Venus haben, spielen auf unserem Weg natürlich auch eine entscheidende Rolle. Wenn wir einen Berg in guter Gesellschaft besteigen, können wir unseren Weg in vielerlei Hinsicht noch mehr genießen. Von daher fordert uns diese Zeitqualität auch dazu auf unsere Beziehungen zu hinterfragen. Welche Menschen unterstützen uns auf unserem Weg? Welche Beziehungen bereichern unseren Weg? Welche Menschen unterstützen wir auf ihrem Weg? An welchen Stationen unserer Wege wollen wir eventuell unterschiedliche Richtungen einschlagen? Wann können wir Kompromisse schließen und wann müssen wir einen Teil unseres Weges allein gehen? Wann können wir an einer anderen Stelle wieder zusammentreffen? Welche Beziehungen, Einstellungen oder Verhaltensweisen erweisen sich immer wieder als Hindernisse auf unserem Weg? In welchem Zusammenhang haben wir vielleicht immer wieder das Gefühl vor einem unüberwindlichen Hindernis zu stehen? Sind es bestimmte Beziehungen, die uns daran hindern auf unserem Weg voranzukommen oder sind es bestimmte Ängste oder Gewohnheiten, die uns auf unserem Weg behindern? Im Steinbock geht es nicht darum auftauchende Hindernisse brachial aus dem Weg zu räumen, sondern hier geht es darum Hindernisse als Wegweiser anzusehen. Einige Hindernisse testen unsere Ausdauer und unsere Motivation und sie konfrontieren uns mit der Frage wie wichtig uns eine bestimmte Angelegenheit wirklich ist. Andere Hindernisse können aber auch Warnhinweise sein, die uns darauf aufmerksam machen wollen, dass wir uns auf einem falschen Weg befinden, dass wir überlegter an die Dinge herangehen sollten, dass wir eine Verschnaufpause einlegen sollten oder dass wir Gefahr laufen zu rücksichtslos oder zu verbissen zu werden, weil wir zu sehr auf das Erreichen eines bestimmten Ziels konzentriert sind.



Sternbild Steinbock, Wikimedia


Neu-Mond = Neu-Anfang

Ein Neumond geht mit einer Berührung zwischen Sonne und Mond einher, was in der Symbolsprache der Astrologie bedeutet, dass es zu einer Berührung zwischen männlich und weiblich und zwischen bewusst und unbewusst kommt. Die Berührung ist immer der Anfang von etwas Neuem, denn nur wenn zwei verschiedene Dinge miteinander in Berührung kommen kann etwas Neues entstehen. Mit einem Neumond endet ein alter Mondzyklus und ein neuer Mondzyklus beginnt. Ein Neumond möchte uns immer dazu verhelfen ein altes Kapitel abzuschließen und ein neues Kapitel aufzuschlagen. Wie eingangs erwähnt ist es eine Sache kalendarisch ein neues Jahr zu beginnen, aber es ist eine andere Sache einen emotionalen Neuanfang zu machen und alte Gewohnheiten abzulegen, denn unsere Gewohnheiten sind eng mit unseren emotionalen Bedürfnissen verbunden und der Umgang mit unseren Gefühlen hängt stark von unseren Konditionierungen ab. Der Mond symbolisiert unsere emotionalen Muster, die so lange unbewusst bleiben bis wir versuchen sie uns nach und nach bewusst zu machen. Gerade bei diesem Neumond spielen unbewusste Muster und unbewusste Beweggründe aufgrund der Konjunktion zu Pluto eine besonders große Rolle, denn Pluto symbolisiert unbewusste Vorgänge.

Dieser Neumond kann uns mehr Einblicke in unsere Gewohnheiten und in unsere Konditionierungen geben. Konstruktive Gewohnheiten sollten wir natürlich weiterhin hegen und pflegen, aber wir haben wahrscheinlich auch alle ein paar Gewohnheiten, die wir gerne ablegen würden. Dieser Neumond gibt uns die Möglichkeit die unbewussten Beweggründe zu erkennen, die uns dazu veranlassen an bestimmten Gewohnheiten festzuhalten, obwohl uns auf der Verstandesebene vielleicht längst klar ist, dass sie uns nicht gut tun. Diese Zeitqualität kann uns dazu verhelfen zwanghafte Verhaltensweisen abzulegen, indem wir erkennen welche Motive diesen Verhaltensweisen zugrunde liegen. Wenn wir erkennen warum wir Angst vor etwas haben oder warum wir krampfhaft an etwas festhalten, das uns nicht gut tut, fällt es uns leichter eine Veränderung vorzunehmen. Wenn wir erkennen was wir eigentlich bezwecken, wonach wir tatsächlich suchen und worauf wir wirklich Hunger haben, können wir uns einige Umwege ersparen und wir können viel leichter nein zu etwas sagen, das uns letztlich nicht die erhoffte Befriedigung einbringt.


Wichtige Themen im Zusammenhang mit dem Neumond im Steinbock:


Verantwortung: Wofür bin ich verantwortlich und wofür sind andere verantwortlich? Neige ich dazu zu viel Verantwortung zu übernehmen? Werfen andere mir oft vor zu wenig Verantwortung zu übernehmen? Übernehmen die Menschen in meinem privaten und in meinem beruflichen Umfeld ihrerseits Verantwortung? In welchen Angelegenheiten sollte ich mehr Verantwortung übernehmen und in welchen Angelegenheiten sollte ich bestimmte Verantwortlichkeiten an andere abgeben, z.B. an bestimmte Familienmitglieder, Freunde, Partner oder Kollegen?


Verpflichtung: Wozu habe ich mich in der Vergangenheit verpflichtet? Habe ich mich aus freien Stücken verpflichtet? Habe ich mir unfreiwillig eine bestimmte Verpflichtung von anderen aufladen lassen? Gibt es eine bestimmte Verpflichtung von der ich mich jetzt lösen will? Gibt es eine Verpflichtung, zu der ich jetzt ja sagen will? Gibt es bestimmte Gewohnheiten, die ich verändern will oder eine neue Routine, die ich einführen will?


Selbstdisziplin: In welchen Angelegenheiten möchte ich disziplinierter sein? Bin ich vielleicht übertrieben diszipliniert? Bin ich zu streng mit mir? Arbeite ich um zu leben oder lebe ich um zu arbeiten? Kann ich mich gut entspannen oder gibt es meiner Meinung nach ständig irgendeine Pflicht, die nach mir ruft?


Umgang mit Ressourcen: Neige ich in bestimmten Bereichen zur Verschwendung? Habe ich oft den Eindruck meine Zeit, mein Geld, meine Energie… verschwendet zu haben? Wenn ja, was kann ich dahingehend verändern?


Integrität, Position beziehen: Stehe ich zu dem was ich für richtig halte? Wie integer sind die Menschen in meinem Umfeld? Mache ich die Erfahrung, dass ich es mit aufrichtigen, verantwortungsbewussten Menschen zu tun habe? Habe ich in der Beziehung zu bestimmten Menschen wiederholt die Erfahrung gemacht, dass kein Verlass auf sie ist? Können sich die Menschen, die mir wichtig sind, auf mich verlassen?


Anerkennung: Wie wichtig ist mir Anerkennung? Tue ich vieles nur weil ich auf die Anerkennung von anderen hoffe, obwohl ich eigentlich etwas anderes tun würde, wenn ich das tun würde, was ich für richtig halte?


Autorität: Welche Einstellung habe ich zu Autoritätspersonen? Habe ich oft Probleme mit Autoritätspersonen, die Eltern-Kind-Dynamiken ähneln? Sehe ich hier Parallelen zu bestimmten Familien-Dynamiken, die ich schon in meiner Kindheit erlebt habe?


Grenzen: Kann ich mir selbst und/oder anderen wenn nötig eine Grenze setzen? Kann ich gut nein sagen, wenn ich etwas nicht will oder habe ich ein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle, wenn ich eine Grenze setze? Wann geht es vielmehr darum mir im Inneren eine Grenze zu setzen? Habe ich Verständnis für mich, wenn ich mich überfordert fühle oder meine ich mehr aushalten zu müssen als mir gut tut? In welchen Bereichen möchte ich meine Grenzen erweitern, wo bin ich vielleicht zu rigide geworden? In welchen Bereichen fühle ich mich eingeengt?


Freiwillige Einschränkungen: Kann ich zugunsten eines langfristig angestrebten Zieles auf einen kurzfristigen Gewinn und auf eine unmittelbare Befriedigung verzichten? Schränke ich mich vielleicht oft zu sehr ein? Verschiebe ich alles Angenehme immer wieder auf ein fernes Irgendwann?


Hürden, Problemlösung: Wie gehe ich mit einer Hürde um? Versuche ich mit aller Kraft und immer wieder auf die gleiche Art eine bestimmte Hürde zu überwinden oder kann ich auch innehalten, mir die Situation genau anschauen und versuchen andere Herangehensweisen zu finden? Wie kann ich Schritt für Schritt eine Veränderung herbeiführen?


Kontrolle, Manipulation: Inwieweit versuche ich das Verhalten von anderen zu kontrollieren? Wann geht es tatsächlich darum, dass jemand sein Verhalten mir gegenüber verändern muss und wann geht es darum, dass ich mich selbst, mein eigenes Verhalten oder meine Einstellung verändere? Gibt es bestimmte Menschen in meinem Umfeld, die versuchen mich zu kontrollieren oder zu manipulieren? Kommuniziere ich selbst klar mit anderen oder versuche ich meine Ziele auf Umwegen zu erreichen?


Bedürfnisse achten: Achte ich meine Bedürfnisse? Achten die Menschen, die mir wichtig sind, meine Bedürfnisse? Nehme ich Rücksicht auf ihre Bedürfnisse?


Langfristige Ziele: Was sind meine langfristigen Ziele? Unterstützen mich die Menschen in meinem Umfeld darin meine Ziele zu erreichen oder gibt es Menschen, die mich wiederholt daran hindern meine Ziele zu erreichen? Unterstütze ich die Menschen, die mir wichtig sind, darin ihre Ziele zu erreichen?



Viele liebe Grüße mit den Sternen


Lia


Pluto Eintritt in den Steinbock:

Pluto 00°00´00´´ Steinbock 26.01.2008 03:37:13 MEZ

Pluto 00°00´00´´ Steinbock 14.06.2008 07:13:07 MEZ/S

Pluto 00°00´00´´ Steinbock 27.11.2008 02:02:59 MEZ


Pluto Eintritt in den Wassermann:

Pluto 00°00´00´´ Wassermann 23.03.2023 13:14:00 MEZ

Pluto 00°00´00´´ Wassermann 11.06.2023 10:45:11 MEZ

Pluto 00°00´00´´ Wassermann 21.01.2024 01:50:48 MEZ

Pluto 00°00´00´´ Wassermann 02.09.2024 01:07:47 MEZ

Pluto 00°00´00´´ Wassermann 19.11.2024 21:29:51 MEZ


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