Dienstag, 7. Juni 2016

07.06.2016 Merkur im Stier verlässt seinen Schatten - Reichhaltige Beute oder eine Zeit der Verluste?







Am 28.04.2016 wurde Merkur in der dritten Dekade Stier von der Erde aus gesehen rückläufig. Im April hat Merkur seinen Rückzug auf 23° Stier angetreten, auf der Gradzahl, die er am 07.06.2016 nun wieder passiert hat. Merkur hat seinen Schatten also verlassen und ist somit offiziell wieder direktläufig

 

Ein neuer Zyklus in der Kommunikation, in unseren Denkprozessen, in unserem Tempo und in unserer Wahrnehmung beginnt. Auch unsere persönlichen Werte, der Umgang mit unseren Ressourcen, die Einstellung zu und die Handhabung von unseren Finanzen, haben durch die Rückläufigkeitsphase von Merkur im Stier eine Veränderung erfahren. Zumindest wurde uns die Möglichkeit geboten, uns mit diesen Themen intensiv auseinanderzusetzen und zu besonderen Erkenntnissen zu gelangen, denn Merkur hat während seiner Rückläufigkeitsphase im Stier außergewöhnlich harmonische und anregende Aspekte zu Pluto im Steinbock, zu Jupiter und dem aufsteigenden Mondknoten in der Jungfrau und zu Neptun und Chiron in den Fischen gebildet. 







Astrologische Grafik: 07.06.2016, Merkur verlässt seinen Schatten




Auch der Selbstwert wird vom Stier symbolisiert. Somit hat uns diese Rückläufigkeitsphase von Merkur durch den Stier auch die Chance gegeben unseren Selbstwert zu überdenken und uns dahingehend gegebenenfalls neu auszurichten. 


 

Im Stier geht es zudem um unsere Sinnlichkeit, somit auch um unsere Sinne. Der Geschmackssinn, Geruchssinn, Gehörsinn, Sehsinn, Tastsinn, Gleichgewichtssinn, Bewegungssinn und der Temperatursinn gehören zu den klassischen Sinnen.


Obwohl wir bereits bei unserer Geburt über diese Sinne verfügen, muss sich das Wahrnehmungssystem mit unserem Heranwachsen erst noch ausbilden. Unser Realitätssinn ist einer der Sinne, der nicht wirklich klar zu definieren ist. Auch in der Psychologie bezieht man sich heute auf die persönliche Realität eines Klienten, also auf seine ganz individuelle Wahrnehmung. Wenn ein Psychologe ein Paar berät, das sich in einer Krise befindet, weil die Realität des einen Partners ihm sagt, dass er sich durch ein bestimmtes Verhalten des anderen Partners verletzt oder herabgesetzt fühlt, würde es kaum Sinn machen, diesem Menschen zu sagen, dass er sich dies nur einbildet und dass es rational betrachtet keinen Grund für seine Empfindungen gibt. Im Gegenteil könnte man diesem Menschen durch eine solche Aussage eher schaden, weil er sich in seinen Empfindungen nicht wahrgenommen fühlen würde. Es streichelt unsere Seele, wenn unsere Wahrnehmungen ein unterstützendes Feedback erhalten.



Leider passiert es häufig, dass wir kein dementsprechendes Feedback für unsere eigenen Wahrnehmungen erhalten. Schon in der Kindheit wird einigen von uns eingeredet, dass unsere Wahrnehmung falsch ist. Unsere persönlichen Wahrnehmungen werden in der Kindheit manches Mal belächelt oder nicht wirklich ernst genommen. Dies kann zu einer Desensibilisierung führen, dazu, dass auch wir selbst unseren Sinnen nicht mehr trauen oder es kann umgekehrt zu einer Hypersensibilität führen. In beiden Fällen kann unser Wahrnehmungssystem nicht immer zuverlässig funktionieren.



Aus spiritueller Sicht entwickeln sich unsere Sinne ein Leben lang und ein wesentlicher Teil der spirituellen Entwicklung liegt in der Aufmerksamkeit auf die sinnlichen Wahrnehmungen, wobei auch die sogenannte Übersinnlichkeit eine Rolle spielt, also eine außergewöhnliche Erweiterung der normalen Sinnesfunktionen.




Durch die lange Rückläufigkeitsphase von Merkur im Stier hatten wir nun verstärkt die Möglichkeit uns mit unseren Sinnen zu beschäftigen, sie zu erweitern oder sie eventuell auch zu korrigieren, denn unsere Sinne können auf eine Art konditioniert werden, die sich eher als nachteilig für uns erweisen kann. Süchte können z.B. dadurch entstehen, dass unsere Sinne auf etwas Bestimmtes fokussiert werden. Wir können uns auf eine bestimmte Schokolade einschießen, auf ein bestimmtes Parfüm oder auch auf einen bestimmten Menschen.



'Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.' sagt man. Tatsächlich brauchen unsere Sinne eine wiederholte Stimulation, bevor sich eine Abhängigkeit entwickeln kann. Die Werbung setzt dieses Wissen gekonnt ein, indem uns bestimmte Produkte immer wieder präsentiert werden, bis wir meinen, dass wir dieses Produkt unbedingt kaufen müssten. Bestimmte Songs werden uns immer wieder vorgespielt, bis sie zu einem sogenannten Ohrwurm mutieren, der sich so lange in unseren Gehörgang gräbt, bis wir meinen, dass dies ein Hit sei, der uns gefallen müsste. Bestimmte Trends werden von einigen wenigen Menschen in die Welt gesetzt, von sogenannten Trendsettern. Wenn wir die ersten Male erwachsene Frauen sehen, die im Hochsommer Söckchen in Peeptoes tragen, schütteln wir den Kopf und fragen uns wie man unter so einer 'Geschmacksverirrung' leiden kann. Wenn wir dann aber oft genug Frauen mit Söckchen in Peeptoes sehen, ertappen wir uns irgendwann vielleicht selbst dabei, wie wir vor dem Spiegel stehen und wie wir eben dieser 'Geschmacklosigkeit' gegenüberstehen. Was wir lange genug gesehen haben, was sich uns einprägt, empfinden wir nicht mehr als eine Geschmacksverirrung, sondern als normal oder auch als 'hip'. Die Medien arbeiten mit diesem Phänomen, ebenso wie die Mode, die Politik und auch der Einzelne erlebt diese Gewohnheitseffekte in seinem ganz persönlichen Alltag. Etwas, das zuvor keine Rolle im eigenen Leben gespielt hat, wird durch die wiederholte Stimulation als normal empfunden oder man kann sogar meinen, nicht mehr ohne die Sache, den Umstand oder den Menschen leben zu können, obwohl man zuvor auch gelebt hat und oft genug nicht schlecht.




So entstehen Trends. So können Abhängigkeiten zustande kommen. So können wir in Süchte abrutschen. 


 

Kein Mensch ist je abhängig von etwas geworden, was er nur einmal probiert hat.


Die Wiederholung ist hier also der Schlüssel. Die Wiederholung entspricht dem Stier, so wie auch den anderen Erdzeichen.


Nur wenn wir etwas mehrfach tun, können wir davon abhängig werden. 


 

Nur wenn wir etwas immer wiederholen, können wir uns aber auch eine gewisse Routine aneignen und wir können schließlich durch erfolgreiche Wiederholungen in einen bestimmten Bereich professionell werden. Von daher hat der Wiederholungseffekt seine Licht – und Schattenseiten. Es ist unmöglich ein Meister seines Fachs zu werden, wenn man etwas nur ein- zwei- oder nur dreimal macht.



Unter dem Einfluss der Erdzeichen, die in den vergangen Monaten alle drei besetzt waren, können wir erkennen, in welchen Lebensbereichen sich eine ständige Wiederholung für uns bezahlt macht und in welchen Bereichen eine ständige Wiederholung in einer Abhängigkeit oder sogar in einer Sucht ausartet.




Da Merkur unsere Gedanken symbolisiert und er im Jahr 2016 fast ausschließlich in den Erdzeichen rückläufig ist, sind die Rückläufigkeitsphasen von Merkur in diesem Jahr auch prädestiniert dafür unser Bewusstsein auf die Momente zu lenken, in denen wir uns mit wiederkehrenden Gedanken selbst sabotieren, uns von der Gegenwart entfernen, uns einen Floh ins Ohr setzen, uns die Laune verderben und uns das Leben allgemein schwerer machen, als es sein würde, wenn wir bestimmte Gedankengänge nicht hätten oder sie zumindest nicht wiederholen, sondern sie vorbeiziehen lassen würden.



Wir haben um die 80000 Gedanken am Tag. Die absolut überwiegende Mehrheit davon sind sich wiederholende Gedanken, die zu keinem positiven Ergebnis führen, sondern die - im Gegenteil - viele alltägliche Erlebnisse überschatten und die uns davon abhalten die Schönheit und die Chancen im Alltag wahrzunehmen.



Wir können die letzten Tage von Merkur im Stier nutzen, um ein Resümee zu ziehen. Wir können uns fragen inwieweit wir in den vergangenen Wochen in den genannten Bereichen eine Entwicklung bei uns beobachten konnten. 


 

Merkur ist am 06.04.2016 in den Stier eingetreten und wird sich am 13.06.2016 aus dem Stier verabschieden, um in die wendigen Zwillinge einzutreten. In den Zwillingen kann Merkur sich ganz zu Hause fühlen, da er sich hier in einem seiner Herrschaftszeichen befindet.




Würden wir von uns sagen, dass wir auf eine ungesunde Art von etwas oder von jemandem abhängig sind?



Wie leicht lassen wir uns durch Werbung, Trends, Hypes und andere Marketingstrategien ködern? 

Sind wir eine leichte Beute für Manipulationstechniken?


Leiden wir unter immer wiederkehrenden, unangenehmen Gedanken?


Sabotieren wir uns selbst mit negativen Gedanken?


Sabotieren wir uns selbst in unserer Kommunikation?


Nutzen wir unsere Sinne auf eine befriedigende Art oder können wir unsere Sinne vielleicht noch mehr verfeinern?


Bezeichnen wir uns eventuell als hypersensibel, so, dass wir unsere sinnlichen Wahrnehmungen manchmal als zu intensiv oder als störend empfinden?


Trauen wir unseren Sinnen? Wenn nicht, warum nicht? Wenn ja, warum vertrauen wir unseren Sinnen? Wodurch erhalten wir eine Bestätigung für unsere Wahrnehmungen?


Was hat sich seit April in unserem Selbstwert verändert?


Haben unsere Finanzen seit April 2016 einen Zuwachs erfahren?






Viele liebe Grüße mit den Sternen




Lia



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Persönliche Beratungen via lia@symbolsysteme.de 


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Sonntag, 5. Juni 2016

Neumond in den Zwillingen - Die Kunst der Kommunikation: erkenne Dich selbst und andere






Der heutige Neumond in den Zwillingen lädt uns dazu ein uns einen Überblick über unsere Beziehungen zu verschaffen. 


Wie es das Zwillinge-Zeichen erzählt, ist einer der wichtigsten Faktoren in einer jeden Beziehung die Kommunikation.


Anhand der Kommunikation erkennen wir was sich in unsere Beziehungen abspielt. Wenn die Kommunikation in einer Beziehung nicht funktioniert, wird die Beziehung mit einer großen Wahrscheinlichkeit immer wieder ernsthaften Belastungen ausgesetzt sein. 


Wenn die Kommunikation gut funktioniert, können wir so ziemlich alle auftauchenden Probleme lösen.  


Wie die Gesprächskultur im Einzelnen aussieht, zeigt sich in den unterschiedlichsten Facetten. Wichtig ist nicht unbedingt worüber wir uns unterhalten, sondern entscheidend ist vor allem der Fluss der Kommunikation


Haben wir das Gefühl, dass wir alles ansprechen können, ohne auf nennenswerte Hindernisse zu stoßen?


Machen wir die Erfahrung, dass der Partner, der Chef, enge Freunde oder wichtige Familienmitglieder immer wieder ‚dicht machen‘, wenn wir bestimmte Themen ansprechen?


Werden Verschleierungstaktiken eingesetzt, wenn ein Thema zur Sprache kommt, über das der andere nicht sprechen will? Stellt sich jemand taub, blind, stumm, dumm...? 









Kommen uns die drei mystischen Affen bekannt vor, wenn wir an eine bestimmte Beziehung denken? 'Ich habe nichts gehört' 'Ich habe nichts gesehen' 'Dazu sage ich nichts'... ?



Kommunikation besteht nur zu einem relativ geringen Anteil aus Sprache. Mimik, Gestik und Körperhaltung sprechen Bände. Vor Allem, wenn wir jemanden gut kennen, können wir auch ohne ein Wort zu wechseln, verstehen was in dem anderen vorgeht.


Oft muss nur eine bestimmte Tonlage angeschlagen werden und wir wissen, was Sache ist.


Ein Blick reicht, um zu erkennen,  ob die Luft nach einer Auseinandersetzung wieder rein ist, um unser Herz höher schlagen oder auch in die Hose rutschen zu lassen.


Kommunikation kann auch sein, dass der Partner wortlos unsere Lieblingsschokolade mitbringt, wenn er vom Einkaufen kommt.


Körperliche Berührungen können mehr erzählen, als jede andere Sprache. Wir können anhand dessen, wie uns jemand anfasst, ablesen, ob der Partner wirklich bei uns ist oder mit den Gedanken ganz woanders. 


Ein Kuss lässt uns wissen, ob jemand eine Zigarette geraucht hat, Alkohol getrunken hat oder ob er fremdgegangen ist.



ALLES ist KOMMUNIKATION.










Wie zufrieden sind wir also mit der Kommunikation in unseren Beziehungen?


Was können wir zwischen den Zeilen lesen?


Wann sollten wir mehr nachhaken, weil uns etwas schleierhaft erscheint?


Können wir ebenso gut zuhören, wie wir sprechen können?


Bleiben wir mit bestimmten Menschen immer wieder bei den gleichen Themen hängen? 


Fangen wir mit bestimmten Menschen immer wieder an uns über Hinz und Kunz zu unterhalten, weil wir davon ausgehen, dass es keine anderen Themen zwischen uns und diesem Menschen gibt?


Tratschen wir manchmal lieber über die Nachbarn oder über irgendwelche Sternchen, die wir nur aus Magazinen kennen, weil wir bestimmten Menschen sonst nichts zu sagen hätten?

Behalten wir vieles für uns, weil wir meinen, dass wir bestimmte Dinge mit uns selbst ausmachen müssen? Dass uns eh keiner versteht...? Dass wir das anderen nicht zumuten können...?  




Es lohnt sich in diesen Zeiten mehr als sonst unsere Kommunikation auf allen Ebenen und mit den unterschiedlichsten Menschen eingehend unter die Lupe zu nehmen. Dadurch können wir den Stand unserer Beziehungen erkennen und wir erfahren unbeschreiblich viel über uns selbst – manchmal vielleicht mehr, als uns liebt ist.


In anderen Fällen werden wir erstaunt sein, was wir alles erfahren. Wir können wirkliche Offenbarungen erleben, wenn wir unserer Kommunikation auf den Grund gehen.




Viele liebe Grüße mit den Sternen



Lia





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Freitag, 3. Juni 2016

Astrologie Juni 2016: Horoskop für alle Sternzeichen 💑 Bitte anschnallen...

Der Juni 2016 wird ein äußerst bewegter Monat, der mit aufregenden Chancen, verschlungenen Wegen und ungewöhnlichen Kontakten gespickt ist.

Ein ‚großes Kreuz‘ wird die vier beweglichen Zeichen Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Fische in seinem Bann halten. Wir werden eingeladen auf ein Karussell zu springen. 


Diese Karussellfahrt verlangt eine gewisse Neugierde,  Begeisterungsfähigkeit, Abenteuerlust und Experimentierfreude. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass Karussell fahren zwar viel Spaß machen kann, aber auch Schwindel oder Übelkeit zur Folge haben kann.

Da für uns alle irgendwo in unserem Horoskop die genannten Zeichen aktiv sind, werden wir alle auf eine mehr oder weniger intensive Art von dieser Zeitqualität beeinflusst. Ganz besonders werden diejenigen von uns, die persönliche Horoskopfaktoren in der zweiten Dekade der beweglichen Zeichen haben, von dieser Energie angestoßen. 

Wer also folgende Horoskopfaktoren in der zweiten Dekade Zwillinge, Jungfrau, Schütze oder Fische hat, kann sich auf einen bewegten Monat gefasst machen: Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Aszendent, Deszendent, Himmelsmitte und Himmelstiefe. Auch die langsam laufenden  Planeten, wie Uranus, Neptun und Pluto, spielen eine Rolle, aber wenn keine der oben genannten Horoskopfaktoren oder wichtige Asteroiden im persönlichen Horoskop berührt werden, machen sich die Transite über die langsam laufenden Planeten im individuellen Fall  i.d.R. weniger intensiv bemerkbar. 


Ein großes Kreuz ist eine Aspektfigur, die einen stabilisierenden Einfluss auf den Horoskopeigner ausübt, ihn mit einem gewissen Ehrgeiz ausstattet und ihm die Eigenschaft verleiht sich außergewöhnlichen Herausforderungen zu stellen. Da diese Aspektfigur aber auch zu einer gewissen Sturheit und Inflexibilität neigen kann, ist die Tatsache, dass sich das große Kreuz im Juni 2016 in den vier beweglichen Zeichen abspielt, besonders interessant, denn hier stößt das Unbewegliche auf das Bewegliche.

Da die Objekte Sonne, Mond und Venus, sowie bald darauf auch Merkur, eine Opposition zu Saturn im Schützen bilden werden, sollte das ‚Grundgerüst‘ bereits stehen. Wir dürften in den vergangenen Jahren durch intensive Lektionen gegangen sein und können deshalb mittlerweile auf ziemlich klare Regeln zurückgreifen, die sich für uns herauskristallisiert haben. Man dürfte nun eine relativ genaue Vorstellung von dem haben, was man will, was man akzeptiert, was man nicht (mehr) will und was man nicht mehr akzeptiert, weil man sich nur noch im Kreis drehen würde, wenn man auf bestimmte Dynamiken weiterhin einsteigen würde. Diese überholten Dynamiken betreffen unsere Innenwelt, ebenso wie unsere Außenwelt.


Der aufsteigende Mondknoten lief in den Jahren 2014 und 2015 durch die Waage, durch das Zeichen der Beziehungen, das von 2009 bis 2012 bereits von Saturn, vom ‚großen Lehrmeister‘, durchgearbeitet wurde. Die Eklipsenserie auf der Partnerschaftsachse Widder-Waage hat in den vergangenen Jahren ihr Übriges getan um ordentlich aufzuräumen und um
im Beziehungssektor verstärkt für Klarheit zu sorgen.

Da sämtliche Formen von Beziehungen durch die auf uns einwirkende Zeitqualität im Juni 2016 nun angesprochen sind, also nicht nur Liebesbeziehungen, sondern auch familiäre,  freundschaftliche, nachbarschaftliche und berufliche Beziehungen, können wir auf die Lektionen der vergangenen Jahre zurückgreifen und deren Erfahrungswerte nun zu unserem Gunsten nutzen. Wir erhalten die Möglichkeit zu überprüfen wo bestimmte ‚Steine‘ in unserem ‚Grundgerüst‘ eventuell noch zu locker, zu wenig untermauert oder aber auch fehl am Platz sind.

Einige ‚Steine‘ in unserem ‚Gemäuer‘ könnten uns davon abhalten, die Vielfalt an Möglichkeiten, die sich uns in diesen Zeiten bietet, zu nutzen oder diese überhaupt wahrnehmen zu können, denn einige von uns könnten sich auch aufgrund von bestimmten Verletzungen zu sehr ‚eingemauert‘ haben. In dem Fall erhalten wir nun die Chance bestimmte Grenzen zu erweitern oder auch ganz aufzulösen. 


Dies betrifft nicht nur die Beziehungen zu anderen Menschen, denn diese sagen letztlich immer viel über die grundlegendste Beziehung aus, die wir haben können: die Beziehung zu uns selbst. Vielleicht sind wir mit uns selbst zu streng geworden, indem wir uns bestimmten Möglichkeiten verschlossen haben, indem wir uns Glaubenssätzen unterordnen, die vielleicht in den vergangenen Jahren ihre Gültigkeit hatten, die nun aber ausgedient haben. Das, was wir für möglich halten und das, was sich unserer Perspektive entzieht, hat nun einen entscheidenden Einfluss. Wenn wir uns bestimmte Dinge nicht einmal vorstellen können, wie sollten sie sich für uns verwirklichen...?

Andere von uns können umgekehrt darauf aufmerksam gemacht werden, dass es noch wesentliche Lücken im ‚Gemäuer‘ gibt. Diese ‚Lücken‘ können sich nun durch ein Gefühl der Verwirrtheit und der Zerrissenheit bemerkbar machen. Man kann sich zwischen verschiedenen Wahlmöglichkeiten hin und hergerissen fühlen. Man kann sogar an seinem eigenen Urteilsvermögen zweifeln und man kann das Gefühl haben, dass man nicht weiß, ob man selbst falsch liegt oder ab andere einem einen Bären aufbinden oder ob sie einen sonst wie manipulieren wollen.

Da das Zeichen der Zwillinge, das nun so stark betont ist, auch für Zwei- oder Mehrdeutigkeit, Sprunghaftigkeit und Zerrissenheit steht, kann dieser Einfluss ein Gefühl der Verwirrung in uns auslösen. Bei anderen können sich diese Energien auch in einer gewissen Hyperaktivität oder in abgemilderter Form als eine innere Unruhe bemerkbar machen. Wilde Träume sind nun ebenso an der Tagesordnung wie äußerst erhellende Träume, die uns besonders interessante Einsichten vermitteln.

Da sich der aufsteigende Mondknoten, also der Punkt, der anzeigt, woran wir uns vorrangig orientieren sollen, nach wie vor in der Jungfrau befindet, ist es empfehlenswert, dass wir uns bei eventuellen Unklarheiten immer an das halten, was sich am Heilsamsten für uns anfühlt. Das, was uns am ehesten ein Gefühl der Klarheit und Ordnung vermittelt, ist das, was derzeit unsere Hauptaufmerksamkeit verdienen sollte. Dies kann sich auf sämtliche Lebensbereiche beziehen, denn der aufsteigende Mondknoten in der Jungfrau kann bei einem den Bereich des Liebeslebens betreffen, bei anderen den finanziellen Bereich, bei wieder anderen kann der gesundheitliche, der berufliche oder der familiäre Bereich angesprochen sein.

Was können wir also in den für uns aktivierten Lebensbereichen ganz konkret tun, um ein Gefühl der Klarheit, der Bereinigung, der Ordnung, der Struktur, der Übersichtlichkeit oder auch der Heilung zu erhalten?

Welche Schritte können wir dahingehend unternehmen?

Da die Jungfrau ein höchst praktisches Zeichen ist, sollten wir auch ganz konkrete Schritte einleiten. Wenn z.B. der finanzielle Bereich für uns persönlich angestoßen wird, sollten wir uns dahingehend weiterbilden, denn Jupiter, der Planet der Bildung, befindet sich zusammen mit dem aufsteigenden Mondknoten in der Jungfrau. Wir können Expertenrat einholen oder uns an andere Menschen wenden, denen wir vertrauen, die sich in dem Bereich auskennen und die uns unterstützen, denn Jupiter symbolisiert auch Wohlwollen und eine hilfreiche Unterstützung. Ähnliches gilt für alle anderen Lebensbereiche. Wichtig ist, dass wir uns über die jeweiligen Probleme nicht nur den Kopf zerbrechen, sondern, dass wir konkret etwas unternehmen. Der Zwilling kann - gerade im Quadrat zu Neptun - dazu neigen sich den Kopf zu zermatern, über die Dinge wieder und wieder zu reden, ohne zur Tat zu schreiten und ohne zu einem Ergebnis zu kommen. 'Zu viele Köche verderben den Brei' kann es hier heißen, denn wenn wir uns mit zu vielen Informationen und Sichtweisen auf einmal beschäftigen, gehen wir selten wirklich in die Tiefe.

 
Wer oder was muss eventuell aus unserem Leben verabschiedet werden?

In vielen Fällen müssen wir uns nicht verabschieden, sondern die bestehenden Zustände positiv transformieren. In einigen Fällen reicht ein Wechsel der Perspektive aus oder eine neugewonnene Klarheit durch die richtigen Informationen und alles erscheint in einem neuen Licht und es entsteht Raum für ungeahnte Möglichkeiten. Eine bewusste Auswahl von Informationen, Aktivitäten und Kontakten, sind wesentliche Stichworte unter dem Einfluss der Jungfrau und Saturn im Schützen.

Diese Zeitqualität bietet uns eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Sie bietet uns so viel an, dass wir eventuell den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Es kann sich hier durchaus um ein 'Zuviel des Guten' handeln. Übertreibung und Ausschweifung kann sich in den Lebensbereichen breitmachen, in denen die beweglichen Zeichen für uns persönlich aktiv sind.

Diejenigen, die sich über die Maßen verunsichert oder verwirrt fühlen, sollten vielleicht gar nichts Neues unternehmen und sich einfach an das halten, was ihrer langfristig bewährten Routine entspricht, denn die Jungfrau symbolisiert unsere Routine. Dies verhilft zu einer gewissen Sicherheit, Klarheit und Stabilität


Alles allzu Unklare, Nebulöse und Verwirrende sollte man im Juni versuchen los - oder zumindest ruhen zu lassen und auf eine Art 'höhere Instanz' vertrauen; auf eine 'höhere Ordnung', die beizeiten mit einer Lösung aufwartet und den Sinn von bestimmten Problemen offenbahrt.

  

Unter der Spannung zu Jupiter heißt es allerdings auch ‚Wer nicht wagt, der nicht gewinnt‘.

Von daher sollten nun selbst die Vorsichtigsten unter uns kleinere Wagnisse eingehen.


Steigt doch vielleicht wenigstens mal ein in das Karussell, das sich nun vor Euch auftut. Wem schwindelig wird, der kann nach einer Runde absteigen und wieder den sicheren Boden unter den Füßen genießen ...*)))




Viele liebe Grüße mit den Sternen



Lia




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