„Ein Löwe brüllt nicht, wenn er auf die Jagd geht.“
Redewendung unbekannter Herkunft
Am 24.07.2025 erwartet uns ein Neumond im Löwen, der uns ein außergewöhnliches Transformationspotential bietet. Es ist der erste Neumond, den ein jeder von uns erlebt, der in einer gradgenauen Opposition zu Pluto im Wassermann stattfindet! Pluto läuft von 2023 bis 2044 durch den Wassermann. Das Oppositionszeichen vom Wassermann ist der Löwe. Die Zeichen, die sich im Tierkreis genau gegenüberstehen, können sich entweder unterstützen und ergänzen oder sie stehen sich gegenseitig im Weg und behindern einander. In der langen Zeit, in der sich der Transformationsplanet durch den Wassermann bewegt, finden viele Neumonde im Löwen statt, aber die Neumonde, die eine Opposition zu Pluto bilden, markieren besonders entscheidende Stationen in dem zwanzigjährigen Transit von Pluto durch den Wassermann. Eine Opposition geht immer mit gewissen Spannungen einher, aber sie wirkt auch wie ein Spiegel. Die Spiegelfunktion einer Opposition gibt uns die Chance tiefe Einsichten in unsere eigenen Muster und in unsere Beziehungsdynamiken zu gewinnen. Je besser wir uns selbst verstehen, desto mehr wissen wir was wir wollen und brauchen. Je mehr wir wissen was wir wollen und brauchen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir Mittel und Wege finde es zu bekommen
Der Neumond im Löwen bildet aber nicht nur die spannungsreiche Opposition zu Pluto im Wassermann. Die Sonne und der Mond verbinden sich auf 2° Löwe und die beiden großen Lichter empfangen stabilisierende, unterstützende, inspirierende Aspekte von Saturn und Neptun im Widder, von Uranus in den Zwillingen und von der wahren Lilith im Schützen! Dieser Neumond gibt uns einen kräftigen Ruck, damit wir nun richtig mit der Löwe-Kraft in Kontakt kommen! Alles hängt davon ab, wie wir mit dem Spannungsaspekt von Pluto umgehen, denn die Themen der Opposition stehen zweifellos im Fokus.
Neumond auf Plutos Polaritätspunkt im Löwen
In der evolutionären Astrologie, die von dem Astrologen Jeffrey Wolf Green ins Leben gerufen wurde, ist der Grad, der in Opposition zu Pluto steht, von allergrößter Wichtigkeit. Dieser Grad wird als der Polaritätspunkt von Pluto bezeichnet. In den Jahren, in denen Pluto durch den Wassermann läuft, befindet sich sein Polaritätspunkt im gegenüberliegenden Löwen. Wenn Pluto - wie aktuell - auf 2° Wassermann steht, liegt sein Polaritätspunkt auf 2° Löwe. Da der Neumond im Löwen in einer gradgenauen Opposition zu Pluto im Wassermann stattfindet, beginnt der neue Mondzyklus exakt auf dem Polaritätspunkt von Pluto! Dieser Neumond konfrontiert uns mit Themen, die während des gesamten Transits von Pluto durch den Wassermann von großer Wichtigkeit sind, also bis zum Jahr 2044.
In der evolutionären Astrologie symbolisiert Pluto karmische Verstrickungen, tiefe Wandlungsprozesse und die Evolution der Seele. Dass Pluto die Seele symbolisiert, mag erst mal überraschend sein. Aber mythologisch betrachtet wird schnell klar warum der Gott, dessen Namen man nicht aussprechen durfte, in der evolutionären Astrologie die Seele symbolisiert. In der Mythologie ist Pluto der Gott der Unterwelt. Pluto herrscht über das Reich der Toten. In der Unterwelt sind wir körper- und besitzlos. Alles, was in der Unterwelt von uns übrig bleibt, ist unsere Seele. Wenn wir die mythologischen Zusammenhänge berücksichtigen, macht es also durchaus Sinn, dass Pluto die Seele in der evolutionären Astrologie symbolisiert.
Der Polaritätspunkt von Pluto ist ein zentraler Schlüssel in der Seelenentwicklung. Plutos Polaritätspunkt weist auf unbewusste Muster und Entwicklungsaufgaben hin, die es zu integrieren gilt, um die nächste Bewusstseinsebene zu erreichen. Die Opposition von Pluto im Wassermann zu seinem Polaritätspunkt im Löwen wirkt wie ein Katalysator für seelische und kollektive Entwicklungsschritte. Während Pluto in der evolutionären Astrologie die Vergangenheit der Seele symbolisiert – also die tiefsten unbewussten Muster, Bedürfnisse und Erfahrungen aus früheren Inkarnationen – zeigt der Polaritätspunkt den Gegenpol, nämlich die Entwicklungsrichtung, die eine Seele in diesem Leben einschlagen will. Der Polaritätspunkt zeigt die Qualitäten, Erfahrungen und Bewusstseinszustände, die eine Seele in diesem Leben integrieren will. Plutos Polaritätspunkt ist wie ein Kompass für seelisches Wachstum. Die Seele wird durch Herausforderungen und Wiederholungen dazu gedrängt, sich von den alten Mustern zu lösen, die durch Pluto symbolisiert werden und sich dem neuen Weg zu öffnen, der durch Plutos Polaritätspunkt angezeigt wird. Wenn wir uns festgefahren fühlen und den Eindruck haben in einer Wiederholungsschleife gefangen zu sein, kann es durchaus sein, dass wir noch stark in einem alten Pluto-Muster verhaftet sind. Plutos Polaritätspunkt bietet eine Lösungsperspektive, er zeigt, wie Transformation und Heilung möglich sind.
Da sich der Polaritätspunkt während Plutos zwanzigjährigen Transits durch den Wassermann im gegenüberliegenden Löwen befindet, erfolgt die Seelenentwicklung nun durch die Löwe-Themen Selbstverwirklichung, Kreativität, Schöpfungskraft und authentischen Selbstausdruck. Im Löwen geht es um den Mut für die eigenen Meinungen, Bedürfnisse und Interessen einzustehen. Der Löwe wird von der Sonne beherrscht, dem strahlenden Stern unseres Sonnensystems. Die Sonne ernährt uns mit Licht, sie ist unser kosmisches Lebenselixier! Ohne die Sonne gäbe es keine Nahrung, kein Licht, keine Wärme und natürlich auch keine Menschen, Tiere oder Pflanzen. Astrologisch zeigt die Sonne wie wir Lebensenergie generieren und wie wir mit unserer Lebenskraft umgehen. Wenn wir mit unserer Sonne im Kontakt sind, sind wir in unserem Element. Je authentischer wir sind, desto leichter fließt die Lebensenergie durch uns hindurch. Je mehr wir wir selbst sind, desto weniger Anstrengungen kostet es uns.
Je weiter wir von unserem authentischen Ich entfernt sind, desto mehr müssen wir uns bemühen uns mit Lebensenergie zu versorgen. Wie unter dem Vergrößerungsglas zeigt sich das bei Menschen, die eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben. Da diese Menschen nicht mit ihrem authentischen Ich im Kontakt sind, kreist sich ihr ganzes Leben um das künstliche Selbstbild, das sie erschaffen haben. Menschen, die eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben, sind dafür bekannt, dass sie ständig narzisstische Zufuhr brauchen, denn nur wenn sie sich mit narzisstischem Treibstoff versorgen, können sie ihr künstliches Selbstbild aufrechterhalten. Da es auf Dauer sehr viel Kraft kostet ein künstliches Selbstbild aufrechtzuerhalten, brauchen diese Menschen ungeheuer viel Energie. Diese Energie verschaffen sie sich durch Aufmerksamkeit, Bewunderung, Machtspiele, ausbeuterisches Verhalten, sowie durch eine offene oder verdeckte Dominanz und Kontrolle über andere. Energie, die auf diese Art „erwirtschaftet“ wird, unterscheidet sich stark von der warmen, lebensspendenden, schöpferischen Kraft, die uns relativ konstant durchflutet, wenn wir mit unserem authentischen Ich im Kontakt sind. Einfach ausgedrückt kann man sagen, dass Menschen, die eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben, mit künstlichem Licht „arbeiten“, während Menschen, die ihr authentisches Ich zum Ausdruck bringen, über natürliches Licht verfügen.
Während Pluto durch den Wassermann läuft, geht ein starker Sog von den Wassermann-Themen aus. Da wo sich Pluto befindet, neigen wir zur Übertreibung, denn Pluto symbolisiert zwanghafte Verhaltensweisen, Fixierungen und Obsessionen. Pluto hat einen direkten Bezug zu unseren Selbsterhaltungsmechanismen. Unter Plutos Einfluss kann es verstärkt zu Abhängigkeiten und Macht- und Ohnmachtdynamiken kommen, weil wir – zumindest auf unbewussten Ebenen - das Gefühl haben es ginge um Leben oder Tod. Wenn Pluto auf eine unerlöste Art zum Ausdruck kommt, verfallen wir leicht in ein Schwarz-Weiß-Denken. Wir ordnen die Welt in gut oder schlecht ein und andere Menschen sind für uns entweder Freund oder Feind. Ein positiv gelebter Pluto wirkt wie ein innerer Alchemist. Wenn Pluto auf eine erlöste Art zum Ausdruck kommt, verwandelt er Schmerz in Stärke, Schatten in Bewusstsein und Ohnmacht in Selbstermächtigung. Wir setzen uns mit unseren Schattenseiten auseinander, anstatt sie zu verdrängen und sie auf andere zu projizieren. Wir erkennen unbewusste Muster und wandeln sie in Klarheit und Selbstverantwortung. Wir nutzen unsere innere Stärke, um uns selbst zu führen, nicht, um andere zu kontrollieren. Wir zeigen uns in Beziehungen ehrlich, verletzlich und intensiv, ohne Manipulation. Wir erkennen emotionale Abhängigkeiten und transformieren sie in echte Verbindung.
Der ungefähr zwanzigjährige Transit von Pluto durch den Wassermann möchte das kollektive Bewusstsein transformieren, so dass mehr Transparenz und echte Beziehungsfähigkeit in der Gesellschaft entsteht. Im Wassermann geht es um Gruppendynamiken, Gruppenzugehörigkeit und gesellschaftliche Entwicklungen, die durch das Verhalten der Masse unterstützt und vorangetrieben werden. Im Wassermann geht es um unsere Position innerhalb einer kleineren oder größeren Gruppe, bis hin zu unserer Rolle in der Gesellschaft. Gruppendynamiken können im Freundeskreis, im Kollegenkreis, in der Nachbarschaft, in der Familie oder in sozialen Netzwerken zustande kommen. Sobald mindestens drei Menschen zusammenkommen, entsteht eine Gruppendynamik – positiv oder negativ. Im Wassermann geht es um die Wechselwirkung zwischen dem Individuum und der Gruppe. Der Wassermann stellt uns vor die Frage welche Auswirkung eine Gruppendynamik auf den Einzelnen hat und wie einzelne Individuen eine Gruppendynamik beeinflussen können. In den Jahren, in denen Pluto durch den Wassermann läuft, hat unsere Seele die Absicht sich vom kollektiven Denken und einer übertriebenen Anpassung an Gruppenstrukturen zu lösen. In diesen Jahrzehnten geht es darum unsere individuelle Kraft und Einzigartigkeit zu entfalten, anstatt unsere Individualität in Gruppendynamiken zu verlieren, denn eine Gruppe kann nur so stark sein, wie es die einzelnen Individuen sind.
Die Erinnerungen der Seele
Während Pluto durch den Wassermann läuft, erinnert sich unsere Seele an eine Vergangenheit, in der wir uns stark über unsere Position in der Gruppe, kollektive Ideale, intellektuelle Konzepte und Ideologien definiert haben. Die Individualität, die durch den Löwen symbolisiert wird, wurde zugunsten von Gleichheit und Zugehörigkeit geopfert. Diese Vergangenheit war von emotionaler Distanz geprägt und in extremen Fällen kam es zu einer Abspaltung vom Selbst. Da Pluto einen direkten Bezug zum kollektiven Unbewussten hat, kann sich unsere Seele jetzt an Zeiten erinnern, in denen das Ausleben der eigenen Individualität tödliche Folgen haben konnte. Im Laufe der Menschheitsgeschichte gab es immer wieder Zeiten, in denen Gruppendynamiken massenhaft in einem destruktiven, intoleranten oder gewalttätigen Verhalten mündeten. Kollektiver Druck und Konformität haben nicht selten zu Menschenrechtsverletzungen, Ausgrenzung, Verfolgung und sogar Völkermord geführt.
Während der Hexenverfolgungen, die zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert stattfanden, haben Hetzjagden und Schauprozesse eine Massenhysterie ausgelöst. Die Inquisition setzte kollektiven Zwang und Folter ein, um „Abweichler“ zu identifizieren und zu bestrafen. Dabei wurde deutlich, wie Furcht und Gruppenzwang die Justiz aushebeln und Gewalt gegen Unschuldige rechtfertigen können. In den Jahren von 1793 bis 1794 kam es während der französischen Revolution zu einer Terrorherrschaft. Jeder, der verdächtigt wurde, Gegner der Revolution zu sein, wurde auf brutalste Art unterdrückt. Verdächtige wurden im Namen der Revolution ohne Gerichtsverfahren hingerichtet. Gruppendruck und Ideologie sorgten dafür, dass sich Nachbarn, Freunde und Familienmitglieder gegenseitig denunziert haben. Die Angst vor „inneren Feinden“ führte zu einem Klima, in dem die Mitmenschlichkeit dem Generalverdacht weichen musste. Totalitäre Regime nutzten im 20. Jahrhundert effektive Gruppeninszenierungen, um abweichende Meinungen auszuschalten und blinden Gehorsam zu erzwingen. Zwischen 1936 und 1938 erreichten die „Stalinistischen Säuberungen“ ihren Höhepunkt. Unter dem Druck der kommunistischen Partei kam es zu Schauprozessen, Zwangsarbeitslagern und Massenexekutionen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde mit Hilfe von Propaganda und paramilitärischen Organisationen, wie der SA und SS, ein kollektiver Hass geschürt, der schließlich im Holocaust mündete.
Wir müssen aber gar nicht so weit in die Vergangenheit zurückblicken. In jüngster Zeit kam es während der Pandemie zu Ausgrenzungen und Diffamierungen von Andersdenkenden und „Ungeimpften“. Während der Corona-Pandemie kam es in vielen Ländern zu sozialer, beruflicher und medialer Ausgrenzung von Menschen, die kritische Ansichten zu den Maßnahmen äußerten oder sich nicht impfen lassen wollten. Andersdenkende wurden zwar nicht hingerichtet, aber sie wurden sozial isoliert, stigmatisiert und in einigen Berufen drohten bei fehlender Impfung Kündigungen oder Zwangsversetzungen. Menschen, die sich skeptisch geäußert haben oder auch nur kritische Fragen gestellt haben, wurden von vielen Seiten als Covidioten, Coronaleugner oder Aluhutträger betitelt. Umgekehrt wurden Menschen, die sich offen für die Impfung oder Corona-Maßnahmen ausgesprochen haben, von vielen „Gegnern“ als Schlafschafe und Maskenzombies verhöhnt. Einige Politiker, Ärzte, Virologen und andere Wissenschaftler wurden beschimpft oder haben sogar Morddrohungen erhalten.
Die Geschichte mahnt uns, eine kritische Selbstreflexion und offene Debattenkultur zu pflegen, um destruktive Gruppendynamiken frühzeitig zu erkennen. Der Neumond im Löwen stellt uns vor die Frage, ob wir in unserer Mitte bleiben oder ob wir dazu neigen uns leicht von Gruppendynamiken mitreißen zu lassen. Nicht jeder von uns muss ein Held oder eine Widerstandskämpferin sein. Aber wir alle können lernen, bewusster und achtsamer mit Gruppendynamiken umzugehen. Innere Klarheit ist eine wesentliche Voraussetzung für einen konstruktiven Umgang mit Gruppendynamiken. Wenn wir uns unserer eigenen Werte und Grenzen bewusst sind, erkennen wir viel leichter, wann eine Gruppendynamik ins Negative abdriftet, also wenn Druck, Manipulation oder Ausgrenzung zum Einsatz kommen. In aufgeheizten Gruppensituationen ist es oft sinnvoll nicht sofort zu reagieren. In emotionalen oder konfliktreichen Gruppenmomenten ist es hilfreich, dass wir uns erst mal innerlich sammeln und sortieren, bevor wir uns positionieren. Wenn wir uns regelmäßig in Selbstbeobachtung und Achtsamkeit üben, spüren wir viel leichter, wenn wir von einer Gruppendynamik beeinflusst werden. Ein innerer Anker kann uns helfen in unserer Mitte zu bleiben, z. B. ein bewusstes Ein- und Ausatmen. Wir können uns selbst gut zureden, indem wir uns innerlich versichern, dass wir bei uns sind. Gesunde Grenzen sind essentiell in jeder Beziehung, so auch in einer Gruppe. Ein klares „Nein“ oder „Ich sehe das anders“ ist oft wirksamer als eine lange Erklärung oder gar eine Rechtfertigung. Angst ist oft ein schlechter Berater, sie kann uns einreden „Du musst dazugehören“. Aber wenn wir verinnerlichen, dass echte Zugehörigkeit nur da entsteht, wo wir uns selbst treu bleiben können, lassen wir uns von solchen Ängsten nicht ins Bockshorn jagen. Vertrauenspersonen können Wunder wirken, wenn wir in eine unangenehme Gruppendynamik geraten. Wenn wir uns mit Menschen verbünden, die uns so akzeptieren wie wir sind und die uns nicht in eine Mitläuferrolle drängen wollen, kann das ein starkes Gegengewicht zu einer unguten Gruppendynamik sein. Uns sollte immer klar sein, dass wir jederzeit das Recht haben eine Gruppe zu verlassen. Es ist absolut legitim, eine Gruppe zu verlassen, die in eine ungute Dynamik verfällt, auch ohne uns zu erklären. Es ist vollkommen in Ordnung, dass wir uns von toxischen Dynamiken fernhalten. Das ist keine Schwäche, sondern intelligente Selbstfürsorge. Ungesunde Gruppendynamiken erkennt man vor Allem daran, dass dem Einzelnen das Recht auf seine Individualität abgesprochen wird. Alle sollen einer Meinung sein und wenn jemand eine andere Meinung hat, soll er gefälligst den Mund halten und still mitlaufen. In einer freien Gesellschaft sollte alles erlaubt sein, solange wir uns an Gesetze und soziale Regeln halten. Sobald man uns das Recht auf unsere eigenen Meinungen, Grenzen und Werte abspricht, können wir davon ausgehen, dass wir es mit einer ungesunden Gruppendynamik zu tun haben.
Neumond in Löwe Fazit
Der Neumond im Löwen stellt uns vor die Frage, ob wir uns frei und authentisch ausdrücken können oder ob wir uns oft verstellen, um das Gefühl zu haben dazuzugehören. Wenn letzteres auf uns zutrifft, stellt sich die Frage, ob andere uns tatsächlich daran hindern wir selbst zu sein oder ob wir uns unbewusst selbst beschränken, um anderen zu gefallen oder nicht anzuecken. Da Pluto sehr unterschwellig wirkt, kann es durchaus sein, dass wir das Gefühl haben eine unsichtbare Kraft würde uns davon abhalten uns so zu zeigen wie wir sind. Wie bereits erwähnt hat Pluto einen starken Einfluss auf das kollektive Unbewusste. Das kollektive Unbewusste hat eine Art kollektives Gedächtnis, in dem universelle psychische Muster gespeichert sind. Die Erfahrungen früherer Generationen sind Teil des kollektiven Gedächtnisses, mit dem wir über Pluto verbunden sind. Im kollektiven Gedächtnis knüpfen wir auf unbewussten Ebenen an die Erfahrungen früherer Generationen an, indem wir uns an Hungersnöte, Katastrophen, Seuchen und Kriege ebenso erinnern wie an die größten Errungenschaften der Menschheit. Es kann also durchaus sein, dass uns niemand davon abhalten will, wir selbst zu sein, sondern, dass wir unbewusst an die Erfahrungen von Ausgrenzung und Verurteilung anknüpfen, die viele Individuen im Laufe der Menschheitsgeschichte machen mussten. Es kann aber auch sein, dass wir es tatsächlich mit Menschen zu tun haben, die uns auf eine subtile Art in eine Rolle drängen wollen, die gar nicht die unsere ist. In dem Fall stellt sich die Frage was uns lieber ist: für das abgelehnt zu werden, was wir sind oder für das akzeptiert zu werden, was wir nicht sind.
Viele liebe Grüße mit den Sternen ✨
Lia
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