Dienstag, 18. September 2018

Vollmond im Widder: Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst




Astrologische Grafik: 
Vollmond 01°59' Widder am 25.09.2018 um 04:52h MESZ


Am 25.09.2018 erwartet uns ein ebenso kraftvoller wie kompliziert aufgestellter Vollmond im Widder. Da dieser Vollmond auf der Beziehungsachse Widder-Waage stattfindet, wird die gesamte Palette der Beziehungen in diesen Wochen in den Fokus gerückt. Hier geht es um Liebesbeziehungen, um berufliche Partnerschaften, um freundschaftliche Beziehungen und nicht zuletzt um die grundlegendste Beziehung, die ein jeder von uns hat, nämlich um die Beziehung zu uns selbst. Die Beziehung zu uns selbst, unsere „innere Ehe“, bildet die Basis für eine jede andere Beziehung, von daher lohnt es sich dieser Beziehung besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Sonne befindet sich zusammen mit dem Kommunikationsplaneten Merkur im Beziehungszeichen Waage und der Mond bildet eine Konjunktion zu Chiron im gegenüberliegenden Widder. Mars, der Herrscher des Widders, bildet aus dem Wassermann ein unterstützendes Trigon zur Sonne und zu Merkur in der Waage und ein anregendes Sextil zu Chiron und zum Mond im Widder. Mars befindet sich allerdings auch in Spannung zu Uranus im Stier und nach wie vor in Spannung zu Venus im Skorpion. Die beiden Herrscher dieses Vollmonds, Mars und Venus, das männliche und das weibliche Prinzip, liegen also immer noch im Clinch miteinander oder sie erzeugen eine stimulierende, inspirierende Reibung, je nachdem wie ausgewogen der Einzelne seine männlichen und seine weiblichen Seiten lebt und inwieweit man bereit ist im Inneren und/oder im Außen bestimmte Anpassungen vorzunehmen

Es handelt sich seit dem Eintritt von Chiron in den Widder am 17.04.2018 um den ersten Vollmond, der zusammen mit dem Zentaur im Widder stattfindet. Chiron wird aufgrund seiner mythologischen Geschichte in Astrologiekreisen der „verwundete Heiler“ genannt, da er der Erzählung nach ein großer Heiler war, der alle anderen heilen konnte, sich seiner eigenen Verletzung jedoch hilflos ausgeliefert sah, als er eines Tages selbst verwundet wurde. Die Bezeichnung „verwundeter Heiler“ bezieht sich zwar auf einen wichtigen Teil von Chirons Geschichte, aber dieser Titel kann auch irreführend sein. Viele Menschen identifizieren sich mehr oder weniger unbewusst mit dem Bild des verwundeten Heilers, das uns sagt wir könnten etwas für andere tun, was wir für uns selbst nicht tun können und wir müßten unsagbare Qualen erleiden um Erlösung zu finden. Der verwundete Heiler begegnet uns nicht nur in der Geschichte Chirons, denn auch die Figur des leidenden Christus, der sich zugunsten der Menschheit opferte, ist nach wie vor tief im kollektiven Unbewussten verankert.

Chiron hat astrologisch einen engen Bezug zu dem Bild des sich opfernden Christus. Wenn wir hören, dass sich eine Mutter, ein Vater, eine Nonne, ein Priester oder irgendein Mensch zugunsten von anderen aufopfert, ziehen viele von uns zwar den Hut vor der Selbstlosigkeit dieses Menschen, jedoch wollen die wenigsten von uns an seiner Stelle sein. Mit Chiron im Widder geht es um das verwundete Selbstbewusstsein, um Identitätsprobleme und um das verletzte Ego. Menschen mit Chiron im Widder befinden sich oft in dem Zwiespalt, dass sie einerseits ihren eigenen Weg verfolgen wollen und ihren eigenen Willen durchsetzen wollen, aber andererseits haben sie oft Probleme dies zu tun, da sie nicht als egoistisch angesehen werden wollen. Häufig wurde ihnen in ihrer Kindheit ein Schuldgefühl im Zusammenhang mit ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Willenskraft vermittelt oder aber sie mussten der Held der Familie sein und hatten es dann irgendwann satt immer für die anderen zu kämpfen, während sie selbst andauernd zu kurz kamen. Chiron im Widder weist auch auf ein Problem im Umgang mit und im Ausdruck von Aggressionen hin. Der Widder ist das Zeichen des Egos, des persönlichen Willens, des Durchsetzungsvermögens, des Identitätsbewusstseins und des Mutes. Von daher ruft Chiron im Widder die genannten Themen in den kommenden Jahren auf den Plan und will hier zur Heilung verhelfen

Als das erste Zeichen des Zodiaks braucht der Widder eine geballte Kraft um die Initiative zu ergreifen, um den inneren Schweinehund zu überwinden, um erobern und durchdringen zu können. Das symbolische Bild, das dem Widder entspricht, ist der Frühlingsbeginn, damit einhergehend symbolisiert der Widder die jungen Pflanzen, die sich im Frühjahr ihren Weg durch die Erde bahnen, die Erdoberfläche durchstoßen und zu sprießen beginnen. „Beginn“ ist von daher ein wesentliches Stichwort im Zusammenhang mit dem Widder, denn als das erste Zeichen im Tierkreis symbolisiert er den Anfang oder die Geburt von etwas Neuem.

In diesem Jahr hat der Vollmond im Widder besonders viel Erfahrung im Gepäck, denn Mars, der Herrscher des Widders, der astrologisch das männliche Prinzips verkörpert, musste sich während seiner Rückläufigkeitsphase mit seiner mehrfachen Spannung zu Uranus im Stier den ganzen Sommer 2018 hindurch einigen außergewöhnlichen Herausforderungen stellen. Unsere männlichen Energien hatten also besondere Aufgaben zu meistern und viele von uns dürften im Sommer 2018 einschneidende Erfahrungen gemacht haben, die sie aber auch ein großes Stück weiterbringen konnten. 

Der Widder symbolisiert in der klassischen Astrologie den Krieger, den Eroberer oder den Pionier; im Tarot korrespondiert der Widder mit dem Herrscher oder dem Kaiser. Zeitgemäßer ausgedrückt symbolisiert der Widder den Teil in uns, der sich für etwas einsetzt oder der sich gegen etwas zur Wehr setzt. Ohne die Widder-Mars-Energie würde keiner von uns seinen Allerwertesten vom Sofa erheben, wir würden nichts in Angriff nehmen und das „beste Stück“ des Mannes würde ohne die mutige, erobernde, tatkräftige Energie, die durch Mars verkörpert wird, ebenso süß und sanft vor sich hin dösen, wie der Rest der Welt. Wenn diese Welt nur von der weiblichen Energie beseelt wäre, die astrologisch durch Venus verkörpert wird, könnten wir hier auf Erden zwar in einem friedlichen und reich bestückten Schlaraffenland leben, aber kaum etwas würde sich bewegen und wenn, dann in zeitlupenhafter Faultiermanier. Wir brauchen die männliche Energie zweifellos damit die Dinge in Bewegung kommen. Die Frage ist jedoch wie wir konstruktiv mit den männlichen Energien umgehen können, denn viele von uns, ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, haben Schwierigkeiten zu einem ausgewogenen Ausdruck ihrer Mars-Kräfte zu finden. Einige Menschen neigen dazu zu forsch und zu dominant zu sein, sie hetzen von einem Termin zum anderen, sie wollen immer ihren Willen durchsetzen und erwarten, dass jeder nach ihrer Pfeife tanzt, während andere zu wenig Durchsetzungsvermögen haben, sich selbst zu wenig zutrauen, zu schnell klein beigeben oder sich antriebslos fühlen und gar nicht wissen was sie wirklich wollen. Beide Extreme weisen darauf hin, dass man die Mars-Energien bisher noch nicht erfolgreich integriert hat. Mars hat astromedizinisch einen direkten Bezug zu den Muskeln und so können wir die Mars-Qualitäten auch wie einen Muskel trainieren.

Der Vollmond auf der Ache Widder-Waage möchte ein Licht auf eventuelle Unausgewogenheiten in unseren Beziehungen werfen. Gehören wir eher zu den Menschen, die immer das Sagen haben wollen, sind wir schnell gereizt sobald jemand nicht tut was wir wollen, bekommen wir oft gespiegelt, dass wir uns anderen gegenüber unsensibel oder zu rabiat verhalten? Passen wir uns vielleicht zu sehr an und ordnen wir uns ohne die Situation zu hinterfragen unter? Oder befinden sich unsere aktive, männliche Seite und unsere anpassungsfähige, weibliche Seite in einem relativen Gleichgewicht, so dass es in dem Zusammenhang zu keinen nennenswerten Problemen kommt?

Im Widder geht es um unsere Antriebskraft, um unsere Willenskraft, um die Energie, die uns morgens aufstehen lässt und die uns dazu motiviert etwas in Gang zu bringen. Kurz gesagt: hier geht es um die aktive Energie. In der gegenüberliegenden Waage treffen wir auf „die anderen“ und wir erkennen, dass sich die Welt nicht nur um uns dreht. In der Waage begegnen wir einem „Du“, wir haben es mit einem Gegenüber zu tun, sei es in einer Liebesbeziehung, in einer beruflichen Beziehung, in einer freundschaftlichen Beziehung oder auch in einer Gegnerschaft, denn die Waage symbolisiert interessanterweise nicht nur die Menschen, die wir besonders lieben und die wir mögen, sondern auch die Menschen, die uns herausfordern, die uns behindern, die uns bekämpfen und die uns im schlimmsten Fall Hab und Gut oder sogar unser Leben kosten können. In der Waage können sich also nicht nur unsere Freunde, sondern auch unsere Feinde zeigen. Dass sich Freund und Feind in der Astrologie im gleichen Sektor des Zodiaks befinden, lässt darauf schließen, dass Beziehungen in erster Linie ein Lernfeld sind und dass die Begegnung mit dem Du nicht nur dazu da ist, um uns jeden Wunsch zu erfüllen, sondern eben auch um uns zu hinterfragen, um uns herauszufordern und um unsere Entwicklung anzutreiben. Manchmal lernen wir durch die angenehmen Erfahrungen, die wir in Beziehungen machen und manchmal lernen wir noch viel mehr durch die unangenehmen Erfahrungen, die wir in der Auseinandersetzung mit anderen machen. Wenn jemand ein Verbrechen begeht, dann ist sein Gegner, sein Feind, astrologisch auch in der Waage zu finden. Dieser Gegner tritt dann in der Gestalt eines Polizisten, eines Staatsanwalts oder eines Richters in Erscheinung. Die Waage symbolisiert also eine ausgleichende Instanz. Diese ausgleichende und uns ergänzende Instanz kann uns gefallen oder sie kann uns den letzten Nerv rauben, je nachdem inwieweit wir aus dem Gleichgewicht geraten sind und von daher ein Mensch oder eine Institution in unserem Leben diese Rolle für uns einnimmt, damit bestimmte Verhältnisse ins Gleichgewicht gebracht werden können.

Die Waage wird von Venus beherrscht, von der Göttin, die sämtliche Annehmlichkeiten des Lebens symbolisiert. Venus symbolisiert Liebe, Schönheit, Fruchtbarkeit, Geld, Kunst, Kultur, Luxusgüter, Wohlstand und Lebensqualität, also all das, was sich die meisten von uns wünschen. Wenn man bedenkt, dass das Partnerschaftszeichen Waage von der Venus beherrscht wird, könnte man eigentlich davon ausgehen, dass wir in unseren Beziehungen nach eben den Qualitäten suchen, die durch Venus symbolisiert werden. Auf eher unbewussten Ebenen scheinen wir uns jedoch auch manchmal zu weniger angenehmen Erfahrungen hingezogen zu fühlen, denn wie würden sich sonst die hohen Scheidungs- und Trennungsraten erklären?

Suchen wir also vielleicht auch den Schmerz, die Enttäuschung, den Streit, die Entzweiung in unseren Beziehungen oder warum gibt es so wenige Ehen, die ein Leben lang halten und noch wesentlich weniger Ehen, die man im Lebensrückblick als eine geglückte Beziehung bezeichnen kann? Oder suchen wir in der abgemilderten Form die Reibung, die Auseinandersetzung, den Konflikt, weil es zu langweilig wäre, wenn immer nur Friede und Freude in unseren Beziehungen herrschen würde? Kann sexuelle Anziehung überhaupt entstehen, wenn alles immer ganz sanft, friedlich und harmonisch vonstatten geht? Kann man auf der anderen Seite tatsächlich von sexueller Anziehung sprechen, wenn der einzige Bereich, in dem sich zwei verstehen, Sex ist, während in allen anderen Bereichen Unverständnis herrscht oder sind derartige Beziehungen vielmehr Ausdruck von ernstzunehmenden individuellen Problemen der beteiligten Personen?

Was suchen wir also in unseren Beziehungen? Was erwarten wir von anderen? Was erwarten wir von uns selbst? Sind wir bereit uns zu verändern? Versuchen wir andere zu verändern? Wie bringen wir uns in eine Beziehung ein? Was bringen wir an Altlasten mit? Erwarten wir mehr von anderen als wir geben wollen oder geben wir mehr als wir von anderen erwarten? Zeigen wir anderen klar und deutlich, was wir wollen und was wir nicht wollen oder setzen wir einfach voraus, der andere müsste irgendwie von selbst darauf kommen und wenn nicht, dann ist es halt der Falsche?

Beziehungen sind ein kompliziertes Feld und der Vollmond auf der Beziehungsachse Widder-Waage ist entsprechend kompliziert aufgestellt. Saturn, der Planet, der unsere wichtigsten und manchmal auch unsere schmerzhaftesten Lernerfahrungen symbolisiert, befindet sich im Brennpunkt eines spannungsgeladenen T-Quadrats, er bildet also einen Spannungsaspekt zum Mond und zu Chiron im Widder auf der einen Seite und zur Sonne und zu Merkur in der Waage auf der anderen Seite.

Dass Chiron, der Himmelskörper, der unsere tiefsten Verletzungen, aber auch unsere größten Heilungschancen symbolisiert, sich in Konjunktion zum Mond im Widder befindet, ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass ein entscheidender Schlüssel für etwaige Beziehungsprobleme, die wir erleben, in uns selbst liegt. Tatsächlich stellt das astrologische Symbol für Chiron einen Schlüssel dar. Eine der berühmtesten Waagen sagte „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst“ (Mahatma Gandhi). Zwar kann man nicht jedes Beziehungsproblem lösen, indem man sich selbst verändert, denn nur weil man sich selbst verändert, heißt das noch lange nicht, dass andere sich auch verändern, aber Fakt ist, dass die größten Probleme in Beziehungen ein Spiegel der Probleme sind, die der Einzelne in seine Beziehungen miteinbringt. Wir können nicht erwarten, dass sich die Probleme, die wir mit uns selbst haben, auf einmal in Luft auflösen, nur weil wir uns verlieben, weil wir einen guten Freund oder den idealen Geschäftspartner finden. Im Gegenteil werden bestimmte persönliche Probleme erst besonders offensichtlich in der Begegnung mit einem Gegenüber. Wenn wir z.B. ein Alkoholproblem haben, kann es durchaus sein, dass wir das Glas zu viel vor uns selbst rechtfertigen können oder dass es uns vielleicht gar nicht bewusst ist, dass wir zu viel trinken. Wenn wir uns dann aber in jemanden verlieben, der keinen oder sehr wenig Alkohol trinkt, könnte das Glas zu viel auf einmal zu unserem größten Problem werden, da es die Beziehung zu diesem Menschen stark belasten oder ganz verhindern könnte. Vielleicht mögen wir unseren Körper nicht, aber solange ihn niemand sieht, schauen wir ihn selbst nicht so genau an. Wenn wir uns dann verlieben, müssen wir uns mit unserem Körper auf eine ganz andere Art auseinandersetzen. Vielleicht haben wir wenig Geld, kommen alleine aber irgendwie immer über die Runden. Wenn wir uns dann in jemanden verlieben, für den gesicherte finanzielle Verhältnisse eine entscheidende Rolle spielen, könnte unsere finanzielle Lage auf einmal zum Problem werden. Vielleicht haben wir ein Problem in intimen Beziehungen unsere Gefühle zu zeigen. In freundschaftlichen Beziehungen fällt das eventuell nicht so stark ins Gewicht, aber in einer Liebesbeziehung können unausgedrückte Gefühle zum großen Problem werden, sie können ein Trennungsgrund sein oder Intimität von vornherein verhindern. Vielen Aspekten unserer Selbst begegnen wir also erst in der Beziehung mit anderen und jeder von uns bringt seine persönlichen Probleme in eine Beziehung mit ein. Idealerweise sollten unsere persönlichen Probleme durch einen uns ergänzenden Partner ausgeglichen werden und sich nicht verfielfachen. Der Lauf des Lebens will es jedoch, dass wir unsere persönlichen Probleme, wie durch ein Vergrößerungsglas, in unseren Beziehungen gespiegelt bekommen, denn auf diese Art erhalten wir die Chance uns ihnen zu stellen. Diese Zeitqualität möchte uns aufzeigen was sogenannte Dealbreaker in Beziehungen sind, worum wir also, aufgrund von negativen Erfahrungen, von vornherein einen großen Bogen machen oder wovon wir uns klar abgrenzen wollen. Diese Zeitqualität möchte uns aber auch herausfordern mal etwas ganz Neues auszuprobieren und uns auf etwas einzulassen, was bisher für uns nicht infrage kam.

Ein Vollmond möchte uns immer darin unterstützen ein Gleichgewicht zwischen entgegengesetzten Lebensbereichen oder widersprüchlichen Persönlichkeitsanteilen herzustellen. Bei einem Vollmond auf der Beziehungsachse Widder-Waage geht es darum ein Gleichgewicht zwischen unseren eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnissen der Menschen herzustellen, mit denen wir uns in wichtigen Beziehungen befinden. Da Saturn, der Planet, der Verantwortung symbolisiert, sich zum Vollmond in Spannung zur Achse Widder-Waage befindet, können bestimmte Probleme, die wir in unseren Beziehungen erleben, damit zusammenhängen, dass ein Partner zu viel Verantwortung übernimmt, während der andere zu wenig übernimmt. Saturn symbolisiert auch Grenzen. Probleme im Zusammenhang mit Grenzen sind in Beziehungen sehr verbreitet, wobei es sich sich auch um Grenzen handeln kann, die wir unserer Beziehung zuliebe uns selbst setzen wollen, wie z.B. weniger Alkohol zu trinken, besser auf unser Geld oder auf unsere Gesundheit zu achten. Saturn symbolisiert auch Reife, erwachsene Entscheidungen und die Belohnung für einen dauerhaften Einsatz. Dementsprechend kann uns diese Zeitqualität mit bestimmten Menschen nun noch fester zusammenschweißen, weil wir erkennen, dass wir auf sie zählen können, weil sie auch unter schwierigen Umständen zu uns halten und weil sie uns eine große Stütze sind. Ein positiv gelebter Saturn kann der berühmte Fels in der Brandung sein oder die starke Eiche, die jedem Sturm standhält.

Da ein Vollmond auf der Achse Widder-Waage auf Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit in Beziehungen ausgerichtet ist und da er uns eventuelle Ungerechtigkeiten bewusst machen will, kann es in diesen Wochen vermehrt zu störenden Zwischenfällen in Beziehungen kommen oder zu einem unangenehmen Erwachen, falls wir uns in einer Beziehung befinden, in der vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist. Je nachdem in welchen Lebensbereichen (angezeigt durch die astrologischen Häuser) der Vollmond für uns persönlich stattfindet, muss es aber nicht unbedingt um zwischenmenschliche Beziehungen gehen, der Fokus könnte nun auch auf einem Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit, Karriere und Familie oder Einnahmen und Ausgaben liegen. Wo immer wir uns zu lange im Ungleichgewicht befunden haben, dürften wir es in diesen Wochen besonders deutlich zu spüren bekommen.

Da es sich um den letzten Vollmond handelt der stattfindet noch bevor der Beziehungsplanet Venus am 05.10.2018 rückläufig wird, sollten wir diese Zeitqualität nutzen, um nun ein eventuelles Ungleichgewicht ins Gleichgewicht zu bringen. Venus wird im Skorpion, im Zeichen der geteilten Ressourcen, der Intimität und der Sexualität, rückläufig, um dann in die Waage und damit in das Zeichen der Gerechtigkeit und des Karmas zurückzulaufen. Diese Zeitqualität möchte uns verdeutlichen, dass unsere Beziehungen unseren Lebensweg entscheidend mitbestimmen und dass sie unsere Lebensqualität erheblich beeinflussen. Beziehungen können das Schönste im Leben sein und wir können durch unsere Beziehungen zu wesentlich mehr Erfüllung und Wachstum finden, Beziehungen können uns das Leben unter Umständen aber auch zur Hölle machen. Von daher gibt uns diese Zeitqualität nun die Möglichkeit unser Beziehungsleben gründlich zu hinterfragen und gegebenenfalls die notwendigen Veränderungen vorzunehmen.

Dass sich der Kommunikationsplanet Merkur zusammen mit der Sonne in der Waage befindet, weist darauf hin, dass die richtige Kommunikation in unseren Beziehungen ausschlaggebend ist. Da die Waage, als das einzige Objekt im Zodiak, auch eine objektive Instanz symbolisiert, z.B. einen Mediator, einen Therapeuten, einen Anwalt oder eine andere möglichst objektive Person, die als Vermittler dient, ist diese Zeitqualität besonders gut geeignet eine solche Person hinzuzuziehen, wenn man sich in einer Beziehungskrise befindet

Was immer sich in diesen Wochen in unserem Leben zeigt: wir sollten auftauchende Probleme nun ernst nehmen und sie nicht unter den Teppich kehren, denn die Spannung von Saturn läßt keinen Aufschub zu. Diejenigen, für die nun alles soweit glattläuft, können sich nicht nur glücklich schätzen, sondern sie können sich ruhig mal ausgiebig auf die Schulter klopfen, denn Saturn bringt uns auch die Ernte für unsere bisherigen Leistungen und wenn er dies im Spannungsaspekt tut, dann müssen wir schon etwas Besonderes geleistet haben.


Viele liebe Grüße mit den Sternen

Lia



Vollmondaspekte:



Mond im Widder Opposition Sonne in Waage

Mond im Widder Opposition Merkur in Waage

Mond im Widder Konjunktion rückläufiger Chiron

Mond im Widder Quadrat Saturn im Steinbock

Mond im Widder Sextil Mars im Wassermann

Mond im Widder Halbsextil rückläufiger Uranus im Stier

Mond im Widder Trigon aufsteigender Mondknoten in Löwe

Mond im Widder Sextil absteigender Mondknoten im Wassermann

Mond im Widder Quintil Pluto im Steinbock

Mond im Widder Biquintil Venus im Skorpion

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