Samstag, 25. August 2018

Vollmond in den Fischen : Eingebundensein ins Netz des Lebens





Vollmond 03°12' Fische, 26.08.2018, 13:56h MESZ




Der August Vollmond möchte uns dabei behilflich sein den Sommer 2018 nun sanft ausklingen zu lassen und uns langsam aber sicher auf den Herbst 2018 einzustimmen. Dieser Herbst wird vielen von uns wahrscheinlich lange in Erinnerung bleiben, denn nachdem das männliche Prinzip mit einer Rückläufigkeitsphase von Mars den Sommer 2018 über extremen Veränderungen ausgesetzt war, wird nun auch das weibliche Prinzip mit einer Rückläufigkeitsphase von Venus eine intensive Transformation durchleben. Der Vollmond in den Fischen kann uns interessante Einblicke in die Komplexität der Themen vermitteln, die mit der Balance der männlichen und weiblichen Energien zusammenhängen. In diesem Jahr haben wir die Möglichkeit entscheidende Veränderungen in der Yin-Yang-Polarität vorzunehmen, wobei sich die geschlechtsspezifischen Dynamiken nicht nur auf die Beziehungen zwischen Männern und Frauen beziehen, sondern auch auf die „innere Ehe“, also auf die Harmonie der männlichen und weiblichen Anteile innerhalb von uns selbst. Je nachdem wie sich unsere „innere Ehe“ gestaltet, spiegelt sich dies auch in unseren äußeren Beziehungen. Das Zusammenspiel der männlichen und der weiblichen Energien bildet nicht nur eine wesentliche Grundlage in Zweierbeziehungen, sondern auch innerhalb von uns selbst entscheidet die Harmonie zwischen den Yin- und Yang-Kräften ob wir uns wohl mit uns selbst fühlen und ob wir mit uns im Reinen sind oder ob wir aufreibende innere Konflikte austragen, die sich dann auch auf andere Bereiche unseres Lebens ausdehnen können.

Am 26.08.2018 bilden die Sonne in der Jungfrau und der Mond in den Fischen eine Opposition zueinander, was bedeutet, dass der erste Mondzyklus vollendet wird, der mit der Sonnenfinsternis im Löwen am 11.08.2018 begonnen hat. Da eine Sonnenfinsternis einen längeren Mond-Zyklus einleitet, als es üblicherweise der Fall ist, stellt der erste Vollmond nach der Sonnenfinsternis die erste Etappe eines sechsmonatigen Zyklus dar, der mit der Mondfinsternis im Löwen im Januar 2019 vollendet wird. Sonne und Mond befinden sich zum Vollmond in den Fischen jeweils in Harmonie zu Uranus im Stier und zu Saturn im Steinbock. Die beteiligten Himmelskörper bilden eine Drachenfigur und damit ein besonders günstiges Aspektbild. Die drei Erdzeichen Stier, Jungfrau und Steinbock sind jeweils in den ersten Dekaden besetzt, wodurch sich ein stabilisierendes Trigon formt. Der Mond in den Fischen bringt Wasser mit ins Spiel. Das Element Wasser harmoniert mit dem Element Erde ausgezeichnet, denn die richtige Menge Wasser auf die Erde bringt Fruchtbarkeit.

Ein jeder Vollmond zeigt den Abschluss eines kleineren oder auch größeren Zyklus an. Da es sich bei diesem Vollmond um den letzten Vollmond handelt, der zusammen mit dem rückläufigen Mars stattfindet und da dieser Vollmond im letzten Zeichen des Zodiaks stattfindet, möchte uns diese Zeitqualität darin unterstützen einen wesentlichen Zyklus zu Ende zu bringen oder etwas ohne viel Aufhebens und ohne große Anstrengungen ausklingen zu lassen. Unter diesen Einflüssen brauchen wir kaum mehr zu tun, als uns dem hinzugeben, was in diesen Wochen geschehen will, denn die Weichen wurden in den vergangenen Monaten bereits gestellt. Die Fische fordern uns dazu auf uns dem Strom anzuschließen und uns an dem zu orientieren, was sich leicht und fließend anfühlt. In den Fischen geht es nicht darum gegen den Strom zu schwimmen und mit viel Kraftaufwand gegen das anzukämpfen, was das Leben einem präsentiert. Hingabe ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Aufgabe oder mit einem sich passiv treiben zu lassen, was unter dem Einfluss der Fische manchmal verwechselt wird. Deshalb ist es sinnvoll nun auf die feinen Schwingungen und auf die subtilen Signale zu achten, die wir unter diesen Einflüssen verstärkt wahrnehmen können. Auf diese Weise können wir erkennen in welchen Angelegenheiten wir aktiv werden sollten und in welchen Angelegenheiten wir darauf vertrauen können, dass sich die Dinge ohne viel Aufwand ergeben werden. Da sich die Sonne in der körperbetonten Jungfrau befindet, können wir in diesen Wochen unseren Körper als eine Art Messinstrument nutzen, das uns zeigen kann in welche Richtung und in welchem Tempo wir uns bewegen sollten. Wenn wir uns für diese Zeitqualität öffnen, können wir durch feine körperliche Signale und durch sensibilisierte Sinneswahrnehmungen erkennen, was uns gut tut, was uns nicht gut tut und welche Wege für uns richtig sind.

Da es sich um den ersten Vollmond nach der intensiven Eklipsenzeit handelt, die uns durch den Sommer 2018 begleitet hat, sind viele von uns wahrscheinlich noch dabei die Ereignisse der vergangenen Monate zu verdauen. Sonnen- und Mondfinsternisse wirken sich besonders intensiv auf den feinstofflichen Ebenen aus. Selbst wenn wir ihre Einflüsse nicht bewusst wahrnehmen, sind unsere feinstofflichen Körper nach dem Stattfinden der Eklipsen noch mit der Integration ihrer Energien und Informationen beschäftigt. Von daher kann es durchaus sein, dass wir in den vergangenen Wochen manchmal ohne erkennbaren Grund erschöpft waren oder dass wir von unerklärlichen Stimmungen überrascht wurden. Die große Welle des Sommers 2018 ist nun über uns hinweg geschwappt und in den kommenden Wochen müssen sich viele Dinge erst mal fügen und auf eine neue Art ordnen. Von daher können wir nun fürsorglich, geduldig und verständnisvoll mit uns selbst umgehen und uns die nötigen Auszeiten und Rückzugszeiten gönnen, die durch das Fische-Zeichen symbolisiert werden. Die Fische möchten uns dazu einladen zu meditieren, ausgedehnte Spaziergänge in der Natur zu unternehmen, uns an einen See zu setzen oder schönen Klängen zu lauschen. In den Fischen wollen wir unsere Seele baumeln lassen und sie mit besonderen Streicheleinheiten verwöhnen.


Ein Vollmond möchte uns immer darin unterstützen ein Gleichgewicht zwischen gegensätzlichen Lebensbereichen oder widersprüchlichen Persönlichkeitsanteilen herzustellen. In der Jungfrau geht es darum durch den konkreten Einsatz an etwas zu arbeiten, sei es im Beruf, an einer Beziehung, an der körperlichen Fitness, an gesundheitlichen Problemen, am Aufbessern der Finanzen oder an einem kreativen Projekt. In der erdigen Jungfrau geht es um einen praktischen Einsatz, der zu sichtbaren Resultaten führt. Im gegenüberliegenden Zeichen geht es um weniger greifbare Einflüsse, denn die wässrigen Fische symbolisieren Inspiration, Phantasie, Intuition, Offenheit und Empfänglichkeit für Stimmungen. Da ein Vollmond uns mit gegensätzlichen Lebensbereichen oder entgegengesetzten Persönlichkeitsaspekten konfrontiert, möchte ein Vollmond in den Fischen die realitätsbezogenen, praktischen und vernunftorientierten Seiten der Jungfrau mit den intuitiven, sensitiven, stimmungsorientierten Seiten der Fische in Einklang bringen. Während für die Jungfrau die Dinge logisch nachvollziehbar sein müssen, spielt Logik für die Fische keine Rolle, solange sie sich zu etwas hingezogen fühlen.

Idealerweise ergänzen sich diese beiden Zeichen, aber manchmal können sie sich auch widersprechen. Man könnte z.B. eine Wohnung besichtigen und obwohl faktisch alles in Ordnung zu sein scheint, hat man ein komisches Gefühl. Die Gegend scheint ideal zu sein, der Mietpreis ist angemessen, der Vermieter kommt einem freundlich vor, aber trotzdem beschleicht einen das Gefühl, dass irgendwas mit dieser Wohnung nicht stimmt. Was macht man in dem Fall, wenn die Wohnung eigentlich das zu sein scheint, was man sucht und wenn man vielleicht dringend umziehen muss? Versucht man die Gefühle beiseite zu schieben oder nimmt man sie ernst und schaut sich nach einer anderen Wohnung um? Ob es sich um die Wohnungssuche handelt, um eine neue Arbeitsstelle oder um einen Menschen, der einem nicht ganz koscher vorkommt, obwohl er eigentlich nett zu sein scheint: in solchen unklaren, widersprüchlichen Situationen stehen wir vor der Wahl entweder auf unser Gefühl zu vertrauen oder uns auf die Fakten zu konzentrieren.

Obwohl der Vollmond in den Fischen viele positive Aspekte aufweist, bilden die Herrscher der Jungfrau und der Fische einen Spannungsaspekt zueinander. Neptun, der Herrscher der Fische, bildet einen Quinkunx zu Merkur, dem Herrscher der Jungfrau, der sich noch immer im Löwen befindet. Zudem bildet Merkur im Löwen einen weiteren Spannungsaspekt (Quadrat) zum zweiten Herrscher der Fische, nämlich zu Jupiter, der sich im Skorpion befindet. Nach seiner spannungsreichen Rückläufigkeitsphase ist Merkur mittlerweile wieder direktläufig, aber er bildet ein weiteres Mal die Spannungsaspekte zu Jupiter und zu Neptun, mit denen wir es in den vergangenen Wochen bereits zu tun hatten. Von daher könnte uns die oben beschriebene Problematik zwischen Gefühl und Verstand hin – und hergerissen zu sein, bereits bekannt vorkommen.

Welche Erfahrungen haben wir den Sommer über gemacht? Haben wir uns in Situationen befunden, in denen sich Gefühl und Verstand widersprochen haben? Wie haben wir uns letztlich entschieden? Sind wir unserem Gefühl gefolgt oder haben wir uns auf die Fakten konzentriert und unsere Gefühle beiseite geschoben? Können wir rückblickend erkennen, dass es richtig war auf unser Gefühl zu hören oder müssen wir vielleicht feststellen, dass wir uns geirrt haben? Oder lagen wir richtig uns an den Fakten zu orientieren, da die aufkommenden Gefühle nichts mit der jeweiligen Situation zu tun hatten?

Die Fische symbolisieren nicht nur Inspiration, Phantasie und Intuition, sondern auch Illusion, Verwirrung, Sehnsüchte und diffuse Ängste, die keinen Bezug zur gegenwärtigen Realität haben. Falls wir es derzeit mit den herausfordernden Seiten der Fische zu tun haben, lohnt es sich nun unser Beziehungsleben genauer unter die Lupe zu nehmen. Venus befindet sich im Partnerschaftszeichen Waage in Spannung (Quadrat) zu Pluto im Steinbock. Der Mond in den Fischen und die Sonne in der Jungfrau bilden ebenfalls Spannungsaspekte zu Pluto und zu Venus (Halbquadrate und Anderthalbquadrate). Zudem bildet der noch rückläufige Mars im Steinbock im Spiegelpunkt Spannungen zur Sonne und zum Mond und einen weiteren Spannungsaspekt (Halbquadrat) zu Neptun in den Fischen. Die richtungsweisende Klarheit, die durch die Drachenfigur symbolisiert wird, ist also von einigen Unklarheiten umgeben. Falls wir uns in einer Beziehung befinden, in der Machtspiele ein Thema sind, sollten wir uns fragen, ob es sich um eine harmlose Neckerei und um ein spielerisches Kräftemessen handelt oder ob hier Hinterlist und Heimtücke am Werk sind. Venus bildet zum Vollmond interessanterweise ein Quadrat zu Pluto im Steinbock und damit zum Herrscher vom Skorpion. Venus wird Anfang Oktober 2018 im Skorpion rückläufig, um dann wieder in die Waage zurückzulaufen. Die Rückläufigkeitsphase von Venus aus dem Skorpion in die Waage möchte uns aufzeigen welche Beziehungen uns stärken, welche Beziehungen uns schwächen und welche Beziehungen uns sogar in Teufels Küche bringen können. Angezeigt durch die Spannung zwischen Venus und Pluto kann es durchaus sein, dass eine eventuelle Verwirrung oder eine bestimmte Problematik nun durch eine Beziehung hervorgerufen wird. Wer sich in einer Beziehung befindet, die ihm mehr schadet, als dass sie ihm gut tut, sollte sich fragen, ob man dies weiterhin ertragen will. Eine Schattenseite der Fische liegt in ihrer Opferbereitschaft und einem damit verbundenen Unwillen sich rechtzeitig aus schädlichen Situationen zu befreien. Die Fische sind überaus sensibel und harmoniebedürftig, was sie nicht unbedingt konfliktfreudig macht. Wahre Harmonie entsteht jedoch nicht durch die Vermeidung von Konflikten. Da Mars, der Planet, der Entschiedenheit, Konfliktfähigkeit und Handlungswillen symbolisiert, zum Vollmond noch rückläufig ist, könnte man nun zu lange in einer leidvollen Situation verharren, anstatt aktiv zu werden und sich aus dieser Situation zu befreien.

Mars steht in diesen Tagen im Steinbock bereits still und er wird nur einen Tag nach dem Vollmond wieder direktläufig. Mit diesem komplex aufgestellten Vollmond können wir uns nun in komplizierten Situationen befinden, in denen wir vielleicht nicht wissen wie wir uns verhalten sollen und welchen Schritt wir als nächstes tun sollen. Nicht immer sind Passivität und Nicht-Handeln die besten Optionen, aber derzeit könnte man in Situationen, die keine Dringlichkeit erfordern, die einen aber trotzdem sehr beschäftigen, besser fahren, wenn man erst mal abwartet, anstatt zu handeln. So wie trübes Wasser von alleine klar wird, wenn man es lange genug stehen lässt, kann man auch unter dem Einfluss des Wasser-Zeichens Fische manchmal einfach abwarten, bis sich die Dinge von selbst klären. Mit der Rückläufigkeitsphase von Mars, der aus dem ungeduldigen und risikofreudigen Wassermann in den geduldigen und vorausschauenden Steinbock zurückgelaufen ist, konnten wir in den vergangenen Monaten lernen überlegter, zielgerichteter und wirkungsvoller zu handeln. Mars ist im Steinbock erhöht, weil das männliche Prinzip in diesem Zeichen eine besondere Reife erlangen kann. Ein Mars im Steinbock weiß, dass kluges Handeln nicht nur voraussetzt zu wissen wann man handeln muss, sondern auch wann man nicht handeln sollte.

Wer derzeit zwischen den Stühlen sitzt, eine Entscheidung zu treffen hat oder einen wichtigen Schritt zu unternehmen hat, sollte sich möglichst Zeit lassen und nichts überstürzen oder etwas erzwingen wollen. Wenn man es sich leisten kann, kann man den Vollmond in den Fischen erst mal vorüberziehen lassen. Diese Zeit kann man gut nutzen, um sich auf sich selbst zu besinnen und um sich mit seinen Gefühlen zu verbinden. Dies ist eine geeignete Zeit um Ordnung in der Wohnung und in sich selbst zu schaffen. Bei allem, was man tut, kann man sich nun am Energiefluss orientieren. Die Fische wollen uns mit unseren Gefühlen in Einklang bringen und uns für die feinen Strömungen sensibilisieren, die uns in das Netz des Lebens einbinden. Wenn wir uns im energetischen Fluss befinden, können wir das wunderbare Gefühl haben vom Leben getragen zu werden. Die feinstoffliche Welt, die durch die Fische symbolisiert wird, umgibt uns andauernd. Hier können wir uns von unsichtbaren Quellen genährt und von überirdischen Kräften geführt fühlen. Trotzdem sind wir aus gutem Grund in materieller Form irdisch inkarniert, was unter einem starken Fische-Einfluss manchmal vernachlässigt werden kann. Essen, Trinken, Schlafen und körperliche Bewegung sind nur die menschlichen Grundbedürfnisse, die astrologisch durch die Erdzeichen symbolisiert werden. Es gibt aber so viel mehr, was wirklich passieren muss und nicht nur gefühlt oder erahnt werden sollte. Wenn jemand uns ein gutes Gefühl vermittelt oder uns nette Worte zuflüstert, sollte sein tatsächliches Verhalten immer mit den Gefühlen und den Worten übereinstimmen. Das Maß an Übereinstimmung zwischen dem, was gefühlt und gesprochen wird, dem tatsächlichen Verhalten und den wirklichen Geschehnissen möchte uns diese Zeitqualität verdeutlichen.          



Viele liebe Grüße mit den Sternen

Lia


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