Symbolsysteme
Schon als junges Mädchen fing ich an mich mit der Astrologie zu beschäftigen und dadurch erwachte dann auch bald mein Interesse an der Mythologie, dem Tarot und der Gematrie; der kabbalistischen Zahlen - und Buchstabenmystik. Im Laufe der Jahre machte ich meine Leidenschaft zu meinem Beruf. Heute nutze ich diese faszinierenden Symbolsprachen in meiner beratenden Tätigkeit und arbeite mit den Medien Astrologie, Numerologie und Tarot.
Donnerstag, 27. März 2025
Sichtbare partielle Sonnenfinsternis im Widder ♈ 29.03.25 & Neptun 1. Eintritt in den Widder ♈ seit 1875!
„Bis Sie sich das Unbewusste bewusst machen, wird es Ihr Leben lenken und Sie werden es Schicksal nennen.“
Am 29.03.2025 erwartet uns ein faszinierendes Himmelsschauspiel, nämlich eine partielle Sonnenfinsternis, die in den nördlichsten Teilen von Deutschland mit einer Bedeckung von bis zu 25 Prozent zu beobachten sein wird. Da ein Viertel der Sonne verdunkelt ist, dürfte die partielle Finsternis kaum unbemerkt bleiben! In anderen Teilen Deutschlands, in Österreich und in der Schweiz wird die partielle Finsternis mit einer geringeren Bedeckung zu beobachten sein. Wenn Du wissen möchtest wann und wie viel an Deinem Aufenthaltsort zu sehen sein wird, kannst Du Dich auf der folgenden Webseite informieren: 29. März 2025 Partielle Sonnenfinsternis
Mit einer maximalen Bedeckung von mehr als 93 Prozent wird das Naturschauspiel über Kanada zu beobachten sein. Der westliche Teil von Grönland ist immerhin mit einer 83 prozentigen Bedeckung dabei. Beobachten kannst Du die Eklipse nur mit einer Sonnenfinsternisbrille oder mit einer anderen speziellen Vorrichtung, die für den direkten Blick auf die Sonne geeignet ist. Der ungeschützte Blick in die Sonne sollte auf jeden Fall vermieden werden! Wenn Du keine Sonnenfinsternisbrille hast, kannst Du Dir z.B. hier eine Schutzbrille bestellen: https://www.bresser.de/sofi
Die Erde hat die Luxusposition im Sonnensystem!
Während einer Sonnenfinsternis steht der Mond genau zwischen der Erde und der Sonne, wodurch das Licht der Sonne ganz oder teilweise blockiert wird. Während einer partiellen Sonnenfinsternis stehen Sonne, Mond und Erde nicht perfekt auf einer Linie. Bei einer partiellen Sonnenfinsternis sind die drei Himmelskörper leicht versetzt, wodurch der Mond die Sonne nur teilweise bedeckt, während der restliche Teil der Sonne sichtbar bleibt.
Eine totale Sonnenfinsternis ist ein außergewöhnliches Naturschauspiel, das in der Form nur von der Erde aus beobachtet werden kann. Die meisten anderen Planeten in unserem Sonnensystem haben zwar auch eigene Monde, aber ihre Monde erfüllen nicht die besonderen Bedingungen, die eine totale Sonnenfinsternis möglich machen. Durch die spezifischen Größenverhältnisse und Entfernungen von Sonne, Mond und Erde kann eine totale Sonnenfinsternis nur aus der Erdperspektive beobachtet werden. Der Mond ist ungefähr 400 Mal kleiner als die Sonne, der Erdsatellit ist aber auch ungefähr 400 Mal näher an der Erde als die Sonne. Dadurch erscheinen die beiden Himmelskörper von der Erde aus gesehen gleich groß. Die Tatsache, dass Sonne, Mond und Erde so perfekt aufeinander abgestimmt sind, macht es möglich, dass die Sonne während einer totalen Sonnenfinsternis vollständig vom Mond verdunkelt wird.
Eine Sonnenfinsternis möchte uns daran erinnern, dass wir uns auf der Erde in einer absoluten Luxusposition befinden! Die spezifischen Größenverhältnisse und Entfernungen von Sonne, Mond und Erde sorgen nicht nur für atemberaubende Naturschauspiele wie Sonnen- und Mondfinsternisse, sie sind auch der ausschlaggebende Grund, warum Leben, wie wir es kennen, auf der Erde überhaupt möglich ist. Die außergewöhnliche Harmonie in den Größen- und Entfernungsverhältnissen zwischen Sonne, Mond und Erde ist der entscheidende Faktor für die Entstehung von Leben auf unserem Heimatplaneten. Die Sonne liefert die notwendige Energie in Form von Licht und Wärme, um das Klima zu regulieren und Pflanzenwachstum durch Photosynthese zu ermöglichen. Der Mond stabilisiert die Erdachse durch seine Gravitationskraft, was für ein ausgeglichenes Klima sorgt. Ohne den Mond als stabilisierenden Faktor würde es auf der Erde zu dramatischen Schwankungen in den Jahreszeiten kommen. Außerdem bewirken die Gezeitenkräfte des Mondes, dass die Ozeane in Bewegung bleiben, was entscheidend für das marine Ökosystem und den Nährstoffkreislauf ist. Die Erde hat den perfekten Abstand zur Sonne, was unseren Heimatplaneten weder zu heiß noch zu kalt macht. Venus, der Schwesterplanet der Erde, hat einen viel geringeren Abstand zur Sonne, warum sie eine extrem heiße Atmosphäre hat. Mit Temperaturen von über 450°C, die durch einen starken Treibhauseffekt verursacht werden, kann Leben, wie wir es kennen, auf der Venus nicht entstehen.
Wenn man sich vor Augen hält in welcher Perfektion die Sonne, der Mond und die Erde aufeinander abgestimmt sind, ist der Gedanke an eine höhere Intelligenz naheliegend. Tatsächlich ist eine höhere Intelligenz die einzig logische Erklärung für die harmonische Anordnung der Himmelskörper in unserem Sonnensystem, die das Entstehen von Leben auf der Erde ermöglicht haben. Wenn man nicht an eine höhere Intelligenz im spirituellen Sinn glauben möchte, kann man nur an eine höhere Intelligenz im wissenschaftlichen Sinn glauben, also an die unermessliche Intelligenz der Natur!
Auch wenn die Menschen in früheren Zeiten nicht die technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten hatten, die uns heute zur Verfügung stehen, war ihnen bewusst welchen immensen Einfluss die Sonne auf das irdische Dasein hat. Tatsächlich haben die damaligen Menschen die Kraft der Sonne sehr viel mehr gewürdigt, als wir es heute tun. Aufgrund des technologischen Fortschritts sind wir heute in vielerlei Hinsicht unabhängiger von der Sonne. In der Vergangenheit waren die Menschen vollkommen abhängig vom Sonnenlicht. Der Anbau von Pflanzen, die Zeiteinschätzung und die Planung von Aktivitäten waren vom Sonnenlicht abhängig. Heute nutzen wir künstliches Licht, klimatisierte Räume und moderne Landwirtschaftsmethoden, wodurch wir, unabhängig von Tages- und Jahreszeiten, produktiv sein können.
Bedeutung von Sonnenfinsternissen im Altertum
Da sich die Menschen ihrer Abhängigkeit von der Sonne so bewusst waren, hatten Sonnenfinsternisse im Altertum eine ganz andere Bedeutung, als es heute der Fall ist. In früheren Kulturen hatten Sonnenfinsternisse eine tiefgreifende symbolische und spirituelle Bedeutung. Da die wissenschaftlichen Erklärungen für derartige Naturphänomene durch ein religiöses Weltbild gefiltert wurden, hat man Sonnen- und Mondfinsternisse im Altertum mit Mythen, Aberglauben und göttlichen Botschaften in Verbindung gebracht.
Die Babylonier und Assyrer sahen Sonnenfinsternisse als göttliche Omen, die das Schicksal von Königen und anderen Menschen in Machtpositionen beeinflussen könnten. Die Sonne symbolisierte Könige, warum eine Sonnenfinsternis als eine direkte Bedrohung für den jeweiligen Machthaber angesehen wurde. Im alten Ägypten wurde eine Sonnenfinsternis oft als ein negatives Omen gedeutet. Die alten Ägypter interpretierten eine Sonnenfinsternis als ein Zeichen des Chaos, das durch die mythologische Figur Isfet verkörpert wurde. Isfet symbolisierte Unordnung und Dunkelheit, im Gegensatz zu der Göttin Maat, die Harmonie und göttliche Ordnung verkörperte. Eine Sonnenfinsternis wurde von den alten Ägyptern als Bedrohung der kosmischen Ordnung verstanden. Es hieß, der Himmel „verschlucke“ die Sonne, was als Vorbote von Katastrophen, Kriegen oder Epidemien gedeutet wurde.
Für die alten arabischen Astronomen hatten Sonnenfinsternisse sowohl wissenschaftliche als auch symbolische Bedeutungen. Wie die Babylonier nutzten auch die arabischen Astronomen Sonnenfinsternisse, um ihre wissenschaftlichen Kenntnisse über die Bewegungen der Himmelskörper zu vertiefen und um astronomische Modelle zu entwickeln. Symbolisch haben die Araber Sonnenfinsternisse als Zeichen der göttlichen Macht oder als Omen für bedeutende Veränderungen interpretiert. Sonnenfinsternisse galten als Momente, in denen das kosmische Gleichgewicht gestört wurde, was sowohl Ehrfurcht als auch Faszination auslöste.
Im alten China glaubte man ein Drache würde die Sonne verschlingen wollen, wenn es zu einer Sonnenfinsternis kam. Um die Sonne zu „retten“, machten die alten Chinesen viel Lärm, indem sie laut trommelten und rituelle Gongs läuteten. Die Azteken interpretierten Sonnenfinsternisse als einen kosmischen Kampf zwischen der Sonne und dem Mond. Sie führten Rituale durch, um die Sonne zu schützen.
Auch für die Mayas hatte eine Sonnenfinsternis eine tiefgreifende spirituelle und kosmologische Bedeutung. Sie betrachteten derartige Himmelsereignisse als Zeichen von Unordnung und Gefahr. Die Mayas glaubten, dass die Sonne während einer Finsternis von mächtigen Kräften bedroht wurde. In der Maya-Mythologie wurde eine Sonnenfinsternis als ein Kampf zwischen den Göttern interpretiert, bei dem die Sonne vorübergehend überwältigt wurde. Wie die anderen Völker führten auch die Mayas während einer Sonnenfinsternis Rituale und Zeremonien durch, um die Sonne zu schützen und die kosmische Ordnung wiederherzustellen. Wie die Babylonier waren auch die Mayas außergewöhnlich präzise in der Beobachtung und Vorhersage von Himmelsphänomenen. Sie haben alle Eklipsen in ihren astronomischen Aufzeichnungen festgehalten, was ihnen zu einem tiefen Verständnis über die Zyklen von Finsternissen verhalf.
Die alten Griechen deuteten eine Sonnenfinsternis als ein Zeichen des Zorns der Götter. In der „Ilias“ beschreibt Homer eine Sonnenfinsternis als Ausdruck von Zeus' Unmut. In der hinduistischen Mythologie heißt es, dass eine Sonnenfinsternis durch die Dämonen Rahu und Ketu verursacht wird. Ähnlich wie die Chinesen glaubten die Hindus, dass die Dämonen die Sonne verschlingen wollen. Die Hindus versuchten die Dämonen zu besänftigen, indem sie umfangreiche Rituale, Gebete und Reinigungen durchführten.
Bei den amerikanischen Ureinwohnern variierte die Bedeutung einer Sonnenfinsternis je nach Stamm und kulturellem Hintergrund. Für viele Stämme waren Sonnenfinsternisse bedeutungsvolle Ereignisse, die mit Gebeten, Gesängen und Tänzen begleitet wurden. Die amerikanischen Ureinwohner glaubten, dass diese Rituale helfen könnten, die Harmonie zwischen Himmel und Erde wiederherzustellen. Einige Stämme interpretierten eine Sonnenfinsternis als einen Kampf zwischen himmlischen Wesen oder als ein Zeichen von Unheil. So glaubten sie zum Beispiel, dass ein Tier oder ein Geist die Sonne verschlingen will und sie versuchten die Sonne zu „retten“, indem sie entsprechende Rituale durchführten. Sonnenfinsternisse wurden als mächtige Zeichen der Natur angesehen, die Respekt und Ehrfurcht hervorriefen. Die amerikanischen Ureinwohner sahen Sonnenfinsternisse als Gelegenheit ein tieferes Verständnis über die Verbindung zwischen Mensch und Kosmos zu erlangen.
Astrologische Bedeutung einer Sonnenfinsternis
Die genannten Beispiele zeigen, dass die Menschen im Altertum einer Sonnenfinsternis eine immense Bedeutung beigemessen haben. Fakt ist, dass eine Sonnenfinsternis den natürlichen Zyklus von Tag und Nacht unterbricht. Die Unterbrechung der natürlichen Abläufe kann als ein Reset oder Neustart verstanden werden. Eine Sonnenfinsternis findet immer an einem Neumond statt. Eine Sonnenfinsternis ist ein besonders kraftvoller Neumond, der uns die Chance gibt einen grundlegenden Neuanfang zu machen. Während ein normaler Neumond der Anfang von einem neuen vierwöchigen Zyklus ist, markiert eine Sonnenfinsternis den Beginn von einem neuen achtzehnjährigen Zyklus!
Während einer totalen Sonnenfinsternis wird es mitten am Tag stockdunkel. Besonders helle Sterne und Planeten, die normalerweise vom Sonnenlicht überstrahlt werden, sind tagsüber zu sehen. Die Temperaturen sinken innerhalb von kürzester Zeit um 5 bis 15 Grad Celsius, je nach geografischer Lage und Jahreszeit. Nachtaktive Tiere werden putzmunter, während sich tagaktive Tiere zur Nachtruhe zurückziehen. Einige Pflanzen, wie z.B. bestimmte Blumenarten, schließen ihre Blüten, weil sie die plötzliche Dunkelheit als das Anbrechen der Nacht interpretieren. Während einer totalen Sonnenfinsternis wird die Photosynthese vorübergehend unterbrochen, weil kein Sonnenlicht verfügbar ist.
Sonnenfinsternisse unterbrechen nicht nur die normalen Rhythmen der Natur, sie unterbrechen auch unsere persönlichen Rhythmen. Diese Unterbrechung möchte uns auf Verhaltensweisen aufmerksam machen, die normalerweise im Autopilot-Modus ablaufen. Eine Sonnenfinsternis möchte uns also auf eingefahrene Muster hinweisen, die uns nicht mehr dienlich sind. Eine Sonnenfinsternis enthält den Keim von etwas Neuem, aber wie das Neue aussieht, muss sich erst noch zeigen. Wie eine Mondfinsternis hat auch eine Sonnenfinsternis eine ungefähre Wirkdauer von 6 Monaten. Eine Sonnenfinsternis ist sozusagen eine kosmische Hebamme, die uns von der Empfängnis bis zur Geburt begleitet. Zum Zeitpunkt der Sonnenfinsternis wird ein Samen gesät, der in den kommenden 6 Monaten erblühen will. Zur Zeit der Sonnenfinsternis wissen wir noch nicht womit wir schwanger gehen und was in den kommenden Monaten geboren werden will. Von daher sollten wir uns in den Tagen, in denen eine Sonnenfinsternis stattfindet, möglichst entspannen und uns für die Botschaften öffnen, die uns die Eklipse vermitteln will.
Finsterniszyklen
Wie Mondfinsternisse verlaufen auch Sonnenfinsternisse in Zyklen, die sich über einen Zeitraum von mehr als 1200 Jahren erstrecken. Diese Zyklen werden als Saros-Zyklen bezeichnet. Innerhalb von jedem Saros-Zyklus findet gut alle 18 Jahre eine Finsternis statt. Jeder Saros-Zyklus hat eine ihm zugeordnete Nummer. Die Sonnenfinsternis, die am 29.03.2025 stattfindet, gehört dem Saros-Zyklus 149 an. Jede Saros-Familie arbeitet sich im Laufe der Jahrhunderte mehrmals durch den gesamten Zodiak. Die erste Eklipse, die dem Saros-Zyklus 149 angehört, war eine partielle Sonnenfinsternis, die am 21.08.1664 auf 28° Löwe stattfand. Die letzte Eklipse, die dem Saros-Zyklus 149 angehört, ist eine partielle Sonnenfinsternis, die am 28.09.2926 auf 5° Waage stattfindet.
Jeder solare Saros-Zyklus beginnt mit einer Reihe von partiellen Sonnenfinsternissen. Partielle Sonnenfinsternisse sind die schwächsten Sonnenfinsternisse. Je nach Saros-Zyklus folgt auf die Serie von partiellen Sonnenfinsternissen eine Serie von hybriden, ringförmigen oder totalen Sonnenfinsternissen. Auf die Serie von hybriden, ringförmigen oder totalen Sonnenfinsternissen folgt dann wiederum eine Reihe von partiellen Sonnenfinsternissen, bis der Saros-Zyklus schließlich endet. Die totalen Sonnenfinsternisse sind in jedem solaren Saros-Zyklus die mächtigsten Eklipsen. Die Sonnenfinsternis, die am 29.03.2025 stattfindet, ist die letzte partielle Sonnenfinsternis, die sich ereignet, bevor die Reihe der totalen Sonnenfinsternisse beginnt. Das bedeutet, dass sich dieser Saros-Zyklus kurz vor seiner Blütezeit befindet, die sich durch die Serie der totalen Sonnenfinsternisse auszeichnet. Diese Eklipse ist die reifste Form einer partiellen Sonnenfinsternis, die es gibt. Aus astrologischer Sicht bedeutet das, dass die Botschaft dieser Eklipse zwar noch subtil, aber dennoch sehr eindringlich ist.
Die letzte Sonnenfinsternis, die dem Saros Zyklus 149 angehört, fand am 19.03.2007 auf 28° Fische statt. Da Zyklen eine so große Rolle in der Astrologie spielen, können wir uns jetzt die Ereignisse vom Frühjahr 2007 in Erinnerung rufen. Vielleicht erkennen wir gewisse Parallelen zwischen unserer damaligen und unserer aktuellen Situation.
Sonnenfinsternisaspekte
Die Sonnenfinsternis findet am 29.03.2025, um 11:47h MEZ, am Ende der ersten Dekade Widder statt. Die Sonne und der Mond verbinden sich auf 08°59' Widder und die beiden großen Lichter bilden ein weites Sextil zu Jupiter in den Zwillingen und zu Pluto im Wassermann. Da ein Sextil ein fruchtbarer Aspekt ist, der etwas Neues anstoßen will, bietet uns diese Sonnenfinsternis sehr günstige Voraussetzungen für positive Veränderungen im Beziehungsbereich und im kommunikativen Bereich. Ein neuer Umgang mit Technik ist auch ein wichtiges Thema dieser Eklipse. Wenn wir bisher gewisse Berührungsängste hatten, möchte uns diese Sonnenfinsternis dazu ermutigen experimentierfreudiger im Umgang mit Technik zu werden. Diejenigen von uns, die zu abhängig von technischen Geräten geworden sind, erhalten die Einladung sich öfter mal auszuklinken und sich wieder mehr auf die analoge Welt zu konzentrieren. Da die direkte Kommunikation eine so große Rolle im Widder spielt, möchte uns diese Sonnenfinsternis daran erinnern, dass wichtige Gespräche nie per Email, sondern immer persönlich geführt werden sollten. Wir können Projektionen und Missverständnissen vorbeugen, wenn wir direkt miteinander sprechen, anstatt digital zu kommunizieren, denn der Ton macht bekanntlich die Musik!
Mars, der Herrscher vom Widder, befindet sich noch immer im Krebs. Aufgrund seiner Rückläufigkeitsphase haben wir es außergewöhnlich lange mit Mars im Krebs zu tun. Da Mars im Krebs eine schwierige Position hat, ging die Rückläufigkeitsphase von Mars mit besonderen Herausforderungen einher. Nachdem Mars am 24.02.2025 wieder direktläufig wurde, ist der „rote Planet“ zwar noch langsam, aber er nimmt täglich an Fahrt auf. Während der Finsternis bildet der Energie – und Handlungsplanet ein anregendes Sextil zu Uranus im Stier, sowie ein stabilisierendes Trigon zu Saturn, zum aufsteigenden Mondknoten und zur rückläufigen Venus in den Fischen. Mars ist sehr günstig aspektiert, was seine herausfordernde Position im Krebs ausgleichen kann. Die harmonische Konstellation, in der Mars aufgestellt ist, kann uns zu mehr Einfühlungsvermögen uns selbst und anderen gegenüber verhelfen. Diese Konstellation möchte uns mehr mit unseren Gefühlen und unseren emotionalen Bedürfnissen in Kontakt bringen. Die Sonnenfinsternis im Widder stellt uns vor die Frage, ob es uns leicht fällt unsere Gefühle auszudrücken oder ob wir dahingehend gewisse Schwierigkeiten haben. Wenn letzteres auf uns zutrifft, möchte uns die Sonnenfinsternis dazu verhelfen freier und direkter im Ausdruck unserer Gefühle und unserer Bedürfnisse zu werden.
Da der Krebs das Zeichen der Fürsorge ist, ruft Mars im Krebs das Thema Selbstfürsorge auf den Plan. Mars im Krebs möchte uns bewusst machen, dass wir anderen gegenüber nur fürsorglich sein können, wenn wir darauf achten unseren eigenen Kelch zu füllen. Im Krebs geht es um die Frage inwieweit wir uns durch unsere Beziehungen genährt fühlen. In unseren Erwachsenenbeziehungen sollte ein gesundes Gleichgewicht zwischen nähren und genährt werden bestehen. Wenn wir uns in einer Beziehung befinden, in der wir – unabhängig vom biologischen Geschlecht – vorwiegend die mütterliche, fürsorgliche, nährende Rolle einnehmen, während sich unser Gegenüber hauptsächlich von uns versorgen lässt, stellt uns die Sonnenfinsternis im Widder vor die Frage was wir von dieser Dynamik haben.
Mars ist der Herrscher vom Widder und im Widder geht es um unseren Selbsterhaltungstrieb. Der Mensch kann sehr erfinderisch sein, wenn es um seine Selbsterhaltung geht. Oberflächlich betrachtet könnte man meinen, dass derjenige, der sich in erster Linie versorgen lässt, egoistisch handelt, während die Person in der versorgenden Position altruistisch ist. Tatsächlich ist die Selbsterhaltung in jedem Lebewesen biologisch verankert. Alles, was wir tun, dient immer auch der Selbsterhaltung. Wenn wir uns in einer Beziehung befinden, in der wir uns für einen Menschen aufopfern, ist das eine Selbsterhaltungsstrategie, mit der wir über Umwege unsere eigenen Bedürfnisse befriedigen wollen. Der Krebs ist das „Muttertier“ des Zodiaks. So wie es Mütter gibt, die ihre Kinder daran hindern wollen selbstständig und unabhängig zu werden, kann übertriebene Fürsorge in Erwachsenenbeziehungen darauf abzielen andere in einer Abhängigkeit zu halten. Eine übertriebene Fürsorge kann das Ziel haben, die Beziehung zu stabilisieren, um ein Gefühl von Nähe und Bindung zu bewahren. Übertriebene Fürsorge kann aus der Angst resultieren den anderen zu verlieren, was die eigene emotionale Stabilität gefährden würde. Das Bedürfnis als guter, wertvoller Mensch angesehen zu werden, spielt auch eine große Rolle, wenn wir uns übertrieben um andere kümmern.
Selbsterhaltungsstrategien laufen so lange unbewusst ab, bis wir sie uns bewusst machen. Wenn uns nicht bewusst ist, dass wir mit einer übertriebenen Fürsorge vor allem unsere eigenen Bedürfnisse befriedigen wollen, kann es zu schmerzhaften Verstrickungen in unseren Beziehungen kommen. Dann nähren wir durch unser Verhalten einerseits ein ungesundes Abhängigkeitsverhältnis und andererseits ärgern wir uns darüber, dass wir ständig am Geben sind. Dieses Muster zeigt sich oft bei Müttern, die sich selbst vernachlässigen, während sie sich für ihre Kinder ein Bein ausreißen. Solche Mütter verstehen es sehr gut ihren Kindern direkt oder indirekt Schuldgefühle einzuflößen. Die Kinder sollen auf keinen Fall vergessen, was ihre Mutter alles für sie getan hat und auf was sie alles verzichtet hat.
Da der Selbsterhaltungstrieb in jedem Lebewesen biologisch verankert ist, ist die Frage, ob wir unsere eigenen Interessen verfolgen, hinfällig. Die eigentliche Frage ist, ob wir uns auf eine bewusste, direkte Art oder auf eine unbewusste, indirekte Art für unsere eigenen Interessen einsetzen. Wenn wir nicht von klein auf gelernt haben auf eine offene, direkte Art für unsere eigenen Interessen einzustehen, müssen wir die entsprechenden Entwicklungsschritte entweder als Erwachsene nachholen oder wir versuchen unweigerlich über Umwege auf unsere Kosten zu kommen. Ein solcher Umweg kann sich zum Beispiel in einer indirekten Kommunikation äußern. Anstatt direkt zu sagen, was wir wollen und was wir nicht wollen, machen wir Andeutungen und erwarten, dass andere zwischen den Zeilen lesen und erahnen was wir wollen. Da indirekte Kommunikation viel Spielraum für Interpretation lässt, kommt es oft zu Missverständnissen in den Beziehungen, in denen die Dinge nicht klar angesprochen werden. Diese Missverständnisse führen wiederum zu den Spannungen, die wir tunlichst vermeiden wollten. Die indirekte Kommunikation als Selbsterhaltungsstrategie bewirkt also oft das Gegenteil von dem, was wir eigentlich mit ihr bezweckt hatten. Passiv-aggressives Verhalten ist auch ein Ausdruck der Selbsterhaltung über Umwege. Wenn wir nicht gelernt haben Konflikte offen auszutragen und Bedürfnisse direkt anzusprechen, drücken wir unsere Frustration oft durch ein passiv-aggressives Verhalten aus. Ähnlich wie die indirekte Kommunikation hat das passiv-aggressive Verhalten den Zweck eine direkte Konfrontation zu vermeiden. Menschen, die zu einem passiv-aggressiven Verhalten neigen, wollen einerseits den Frieden wahren, während sie andererseits nach Wegen suchen ihrem Unmut Luft zu machen. Letztlich verursacht ein passiv-aggressives Verhalten viel mehr Probleme für uns selbst und für unsere Beziehungen, als wenn wir einen Konflikt von vornherein offen austragen.
Der Widder fordert uns dazu auf authentisch und direkt zu sein. In dem Zusammenhang ist es wichtig zu erwähnen, dass authentisch sein nicht bedeutet total ungefiltert zu sein. Wir können die Dinge ehrlich ansprechen und uns dabei bemühen andere nicht unnötig zu verletzen. In den vergangenen Jahren hatten wir viele Gelegenheiten uns mit der Widder-Energie zu verbinden, denn die Widder-Themen stehen schon seit mehreren Jahren im Fokus. Von 2010 bis 2019 lief Uranus durch den Widder. Von 2018 bis 2027 läuft Chiron durch den Widder. Von Mai 2022 bis Mai 2023 lief Jupiter durch den Widder. Von Juli 2023 bis Januar 2025 lief der aufsteigende Mondknoten durch den Widder und in dieser Zeit fanden mehrere Sonnen- und Mondfinsternisse im Widder statt. Die Sonnenfinsternis, die am 29.03.2025 im Widder stattfindet, ist eine Nachzügler-Eklipse, denn normalerweise ereignen sich die Sonnen- und Mondfinsternisse in den Zeichen, in denen sich die Mondknoten befinden. Obwohl der aufsteigende Mondknoten am 12.01.2025 vom Widder in die Fische gewechselt ist, kommt es nun noch einmal zu einer Sonnenfinsternis im Widder. Diese Eklipse kann als kosmischer Joker verstanden werden! Wenn wir in Hinblick auf die Widder-Themen noch etwas nachzuholen haben, können wir die Sonnenfinsternis nutzen, um uns mit der Widder-Energie zu verbinden, denn die Widder-Themen spielen auch weiterhin eine große Rolle.
Neptuns erster Eintritt in den Widder seit 1875
Nur wenige Stunden nach der Sonnenfinsternis wechselt Neptun die Zeichen. Am 30.03.2025 tritt Neptun das erste Mal seit 1875 in den Widder ein! Der Planet der Träume, der Fantasie, der Inspiration, der Intuition, der Spiritualität und der seelischen Bedürfnisse wird sich bis zum 22.10.2025 in den ersten Graden des Widders aufhalten, um dann noch mal in sein Herrscherzeichen Fische zurückzukehren. Am 26.01.2026 tritt Neptun endgültig in den Widder ein und bis zum Frühjahr 2039 wird der „Gott der Meere und der Ozeane“ durch das Zeichen des Ichbewusstseins laufen.
Im Widder geht es um unser Ichbewusstsein. Im Widder geht es darum uns für unsere eigenen Interessen einzusetzen und zwar auf eine transparente Art und Weise. Der Widder will sein Ziel auf dem direkten Weg erreichen, warum ihm Umwege und Versteckspiele fremd sind. Von daher haben wir es mit einer ungewöhnlichen Kombination zu tun, wenn Neptun durch den Widder läuft, denn Neptun ist nicht gerade für seine Zielstrebigkeit und Direktheit bekannt. Im günstigsten Fall verhilft Neptun dem Widder zu mehr Feingefühl. Da der Widder ein höchst subjektives Zeichen ist, fällt es ihm oft schwer sich in andere Menschen hineinzuversetzen und die Dinge aus ihrer Perspektive zu betrachten. Neptun im Widder kann uns also dazu verhelfen einfühlsamer zu werden, was sich sehr positiv auf unsere Beziehungen auswirken kann.
Die Sensibilität, die Neptun verkörpert, ist aber erst mal wertneutral. Es gibt Menschen, die sehr sensibel für ihre eigenen Belange sind, während sie erstaunlich unsensibel für die Bedürfnisse von anderen sind. Erfolgreiche Betrüger verfügen auch über eine hohe Sensibilität. Ein erfolgreicher Betrüger muss außergewöhnlich sensible Antennen haben, über die er die Ängste und Sehnsüchte seines Gegenübers wahrnehmen kann. Sensibilität als solche ist also weder positiv, noch negativ. Entscheidend ist mit welcher Motivation Sensibilität zum Ausdruck kommt. Wenn Neptun im Widder auf eine entwickelte Art zum Ausdruck kommt, verzichten wir auf Manipulation, uns selbst und anderen zuliebe. Ein entwickelter Neptun sensibilisiert uns für die Vorgänge auf den feinstofflichen Ebenen. Da sich alles, was falsch und unecht ist, sehr schräg anfühlt, fallen die Masken automatisch, wenn Neptun im Widder in seiner erlösten Form zum Ausdruck kommt. Neptun im Widder kann uns zu mehr Authentizität verhelfen, weil wir so unmittelbar die Konsequenzen spüren, wenn wir etwas sagen oder tun, das gegen unsere Integrität verstößt.
Eine andere positive Ausdrucksmöglichkeit für Neptun im Widder ist eine gesteigerte Kreativität. Wenn wir auf gutem Fuß mit Neptun stehen, haben wir das Gefühl von unsichtbaren Musen umgeben zu sein. Wir können uns unter dem Einfluss von Neptun ungeheuer inspiriert fühlen, wobei diese Inspiration im künstlerischen Bereich zum Ausdruck kommen kann oder in ganz anderen Bereichen. Auch in Bereichen, die nichts mit Kunst zu tun haben, kann Inspiration sehr beflügelnd sein. Wenn wir inspiriert sind, fühlen wir uns motivierter unsere Ziele zu verfolgen und Herausforderungen anzunehmen. Inspiration verleiht uns die Energie, die wir brauchen, um in Bewegung zu kommen.
Neptun im Widder möchte uns bewusst machen, dass wir lange warten können, wenn wir auf den großen Erlöser warten. Neptun im Widder ruft das Bild der großen Helden auf den Plan. Da Neptun Illusionen symbolisiert, können wir damit rechnen, dass es in den kommenden Jahren einige Menschen geben wird, die sich für den großen Retter halten, während es auf der anderen Seite viele Menschen geben wird, die den großen Erlöser herbeisehnen und deshalb anfällig für Menschen sind, die sich als Helden präsentieren. Die Sehnsucht nach dem großen Erlöser basierte schon immer auf einer Illusion. Jesus, Buddha oder Moses, mögen sehr besondere Menschen gewesen sein, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügten. Nichtsdestotrotz waren sie nur eine Brücke, denn die Verantwortung den Weg tatsächlich zu gehen lag schon immer bei jedem Einzelnen.
Neptun im Widder will uns bewusst machen, dass wir uns von anderen Menschen zwar inspirieren und helfen lassen können, aber wenn wir etwas in unserem Leben verändern wollen, müssen wir die entsprechende Schritte letztlich immer selbst gehen. Der Leitsatz des Widders lautet: Ich will es selbst machen! Von daher stellt uns die Sonnenfinsternis im Widder vor die Frage in welchen Bereichen wir jetzt mutiger und eigenständiger werden müssen.
Viele liebe Grüße mit den Sternen ✨
Lia
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Dienstag, 11. März 2025
Totale Mondfinsternis in der Jungfrau ♍ 14 03 2025: In voller Blüte 🌟
"Klarheit ist der erste Schritt zur Freiheit."
Marie von Ebner-Eschenbach, Sonne & aufsteigender Mondknoten in der Jungfrau
Am 14.03.2025 erwartet uns eine totale Mondfinsternis, die im deutschsprachigen Raum aber nur als partielle Mondfinsternis zu beobachten sein wird. Da sich der Mond während der totalen Phase schon unter dem Horizont befindet, bekommen wir hierzulande nur den Anfang der Eklipse zu sehen. Als totale Mondfinsternis wird das Himmelsschauspiel über Nordamerika, Südamerika, Kanada, Grönland, Island, Irland, Portugal und über den westlichen Teilen von Afrika zu beobachten sein. Wenn Du Dir die teilweise Bedeckung des Mondes anschauen möchtest, findest Du hier einen Link zu einer Webseite, auf der Du die genauen Uhrzeiten zur Beobachtung der Eklipse ablesen kannst: 14.März 2025 Partielle Mondfinsternis in Berlin, Deutschland In dem Feld oben rechts kannst Du Deinen Aufenthaltsort eingeben und Dir die Daten für den betreffenden Ort anzeigen lassen.
Astrologische Bedeutung einer Mondfinsternis
Eine Mondfinsternis findet immer an einem Vollmond statt. Eine Mondfinsternis potenziert die Kraft von einem Vollmond um ein Vielfaches. Während ein normaler Vollmond den Höhepunkt von einem vierwöchigen Zyklus markiert, markiert eine Mondfinsternis den Höhepunkt von einem gut achtzehnjährigen Zyklus. Ein Vollmond bedeutet eine kleinere oder größere Erleuchtung. Ein Vollmond möchte uns etwas bewusst machen, was uns bisher noch nicht bewusst war. Eine Mondfinsternis ermöglicht uns aber nicht nur ein kleines Aha-Erlebnis, sondern eine große Bewusstwerdung! Da eine Mondfinsternis ein besonders potenter Vollmond ist, markiert die Eklipse das Ende von einem großen Lebensabschnitt. Während ein normaler Vollmond das Ende von einem Kapitel in einem Buch symbolisiert, beenden wir mit einer Mondfinsternis das ganze Buch!
Finsternisse treten immer in Paaren auf. Erst findet eine Sonnenfinsternis statt, auf die zwei Wochen später eine Mondfinsternis folgt oder umgekehrt. In dem Fall findet am 14. März 2025 eine Mondfinsternis in der dritten Dekade Jungfrau statt und am 29. März 2025 findet eine Sonnenfinsternis in der ersten Dekade Widder statt.
Auf den feinstofflichen Ebenen öffnet sich während einer Finsternis ein „Fenster zum Kosmos“ durch das neue Energien und neue Informationen zu uns auf die Erde gelangen, während wir in den Finsterniswochen Altes und Behinderndes leichter aus unserem Leben entlassen können. In Finsterniszeiten kann Wachstum im Zeitraffer geschehen. Aufgrund des komprimierten Wachstums haben wir jetzt die Chance uns in relativ kurzer Zeit in ganz neue Lebensumstände zu katapultieren!
Totale Mondfinsternis am absteigenden Mondknoten
Dies ist die erste Mondfinsternis seit März 2007, die sich am absteigenden Mondknoten in der Jungfrau ereignet. Der aufsteigende Mondknoten läuft vom 12.01.2025 bis zum 27.07.2026 durch die Fische, während sich der absteigende Mondknoten in dieser Zeit durch die gegenüberliegende Jungfrau bewegt. Während der aufsteigende Mondknoten unser höchstes Entwicklungspotential anzeigt, zeigt der absteigende Mondknoten die Themen an, die uns auf eine behindernde Art an unsere Vergangenheit fesseln können. Wenn wir uns im absteigenden Mondknoten verfangen, kann keine echte Weiterentwicklung stattfinden. Wir treten auf der Stelle und wir werden immer wieder mit ähnlichen Problemen konfrontiert, bis wir einsehen, dass wir einen anderen Weg einschlagen müssen. Wenn wir uns auf die Themen vom aufsteigenden Mondknoten konzentrieren, kommen wir spürbar in unsere Kraft. Wir erhalten sozusagen kosmischen Rückenwind und die Geschehnisse in unserem Leben spiegeln uns, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. In meinem Video und Artikel zum Transit der Mondknoten durch die Zeichen Fische und Jungfrau findet Ihr eine ausführliche Beschreibung dieses wichtigen Transits. Ich verlinke beides in der Beschreibung zu diesem Video.
Mondfinsternisse, die am absteigenden Mondknoten stattfinden, kennzeichnen eine Zeit in der die Themen Kontemplation, Selbstreflexion, Vergangenheitsbewältigung und Loslassen im Vordergrund stehen. Mondfinsternisse am absteigenden Mondknoten konfrontieren uns auf die eine oder andere Art mit unserer Vergangenheit. Die Konfrontation mit der Vergangenheit möchte uns vor Augen führen in welchen Bereichen wir gewachsen sind, in welchen Bereichen wir noch etwas aufzuarbeiten haben und in welcher Hinsicht wir eventuell wieder an unsere Vergangenheit anknüpfen wollen. Eine Mondfinsternis, die am absteigenden Mondknoten stattfindet, bietet uns besondere Chancen behindernde Muster zu erkennen und sie zu transformieren. Mondfinsternisse haben sozusagen einen Zoom-Effekt. Wie unter einem Vergrößerungsglas werden uns in diesen Wochen die Muster vorgeführt, die erneuerungsbedürftig sind. Die Mondfinsternis in der Jungfrau kann uns tiefe Einsichten vermitteln, die uns dazu verhelfen, uns von der Vergangenheit zu lösen und Raum für etwas Neues zu schaffen.
Die Magie von Finsterniszyklen
Sonnen- und Mondfinsternisse verlaufen in Zyklen, die mehr als 1200 Jahre andauern. Diese Zyklen bringen uns ungefähr alle 18 Jahre mit ähnlichen Themen in Berührung. Die letzte Eklipse, die dem Finsternis-Zyklus angehört, in dem wir uns jetzt befinden, fand am 4. März 2007 auf 13° Jungfrau statt. Da die Astrologie eine Lehre von Zyklen ist, ist es wichtig zu berücksichtigen, dass jede Mondfinsternis einem größeren Zyklus angehört. Wenn wir die Entwicklungszyklen in unserem eigenen Leben besser verstehen wollen, können wir uns jetzt die Geschehnisse vom Frühjahr 2007 in Erinnerung rufen. Vielleicht erkennen wir bestimmte Parallelen zwischen den damaligen Ereignissen und unserer aktuellen Situation.
Die Finsterniszyklen werden als Saroszyklen bezeichnet. Die Babylonier entdeckten die Saroszyklen schon im Altertum. Die ältesten erhaltenen babylonischen Keilschrifttafeln, die die Saroszyklen beschreiben, stammen aus dem Jahr 748 vor Christus. Durch die Entdeckung der Saroszyklen konnten die Babylonier bereits im Altertum präzise die Daten von Sonnen- und Mondfinsternissen vorhersagen. Die Babylonier haben alle Sonnen- und Mondfinsternisse dokumentiert und so konnten sie im Laufe der Zeit die wiederkehrenden Muster erkennen, die die einzelnen Eklipsenfamilien kennzeichnen. Die Saroszyklen finden entweder am aufsteigenden oder am absteigenden Mondknoten statt. Da der Saroszyklus, in dem wir uns jetzt befinden, am absteigenden Mondknoten stattfindet, ist es ein sehr karmischer Finsterniszyklus.
Im alten Babylon und Mesopotamien hatten Sonnen- und Mondfinsternisse eine tiefe Bedeutung. Die Eklipsen wurden als Omen interpretiert. Die alten Babylonier glaubten, dass derartige Himmelsereignisse Botschaften der Götter waren und dass sie das Schicksal der Menschen beeinflussen könnten. Sonnen- und Mondfinsternisse wurden oft als Vorboten von Unglück oder Katastrophen angesehen, aber nicht jede Eklipse wurde als böses Omen gedeutet. Wenn eine Mondfinsternis als böses Omen interpretiert wurde, wurden umfangreiche Rituale veranstaltet, die das nahende Unglück abwehren sollten. Die alten Babylonier glaubten, dass während einer unglücksverheißenden Mondfinsternis sieben Dämonen den Mond angreifen. Während einer solchen Finsternis wurde laut auf Kupferkesseln getrommelt und es wurden Klagelieder gesungen, wobei die Singenden angewiesen wurden „aus voller Kehle zu weinen“. Dieses Ritual hatte den Zweck die Dämonen abzuschrecken, die den Mond verdunkelten und seine Bahn blockierten.
Ein weiteres Ritual, das Unheil abwenden sollte, war das Einsetzen eines Ersatzkönigs. Der Ersatzkönig war in der Regel eine Person von niedrigem sozialen Status oder ein Gefangener. Der echte König trat symbolisch von seinem Thron zurück, während der Ersatzkönig den Thron bestieg. Während der scheinbaren Herrschaft des Ersatzkönigs wurden viele Exorzismen und Rituale durchgeführt, um das Unheil, das durch das Omen vorhergesagt wurde, vom echten König auf den Ersatzkönig zu übertragen. Am Ende der Scheinherrschaft wurde der Ersatzkönig geopfert und der echte König kehrte auf seinen Thron zurück. Da alles Unglück auf den Ersatzkönig übertragen worden war, war der echte König nun frei von Schaden. Sonnen- und Mondfinsternisse waren für die Babylonier also nicht nur astronomische Phänomene. Eklipsen hatten eine tiefe kulturelle und religiöse Bedeutung.
Jeder Saroszyklus besteht aus mindestens 69 bis höchstens 86 Finsternissen. Ein Saroszyklus dauert im Durchschnitt 1280 Jahre. Jede Finsternisfamilie arbeitet sich im Laufe der Jahrhunderte mehrmals durch den ganzen Zodiak. Jeder Saroszyklus hat eine ihm zugeordnete Nummer. Die Mondfinsternis, die am 14. März 2025 stattfindet, gehört dem Saroszyklus 123 an. Die erste Mondfinsternis, die dem Saroszyklus 123 angehört, fand am 16.08.1087 in der dritten Dekade Wassermann statt. Die letzte Mondfinsternis, die diesem Zyklus angehört, findet am 08.10.2367 in der zweiten Dekade Widder statt. Es handelt sich also um eine relativ alte Eklipsenfamilie, mit der wir es zu tun haben. Je älter eine Eklipsenfamilie ist, desto intensiver wirken ihre Finsternisse, wobei die totalen Mondfinsternisse der Hauptakt in dem Finsterniszyklus sind. Auch wenn die Mondfinsternis in der Jungfrau hierzulande nur als partielle Mondfinsternis zu sehen sein wird, ist es eine totale Mondfinsternis. Von daher ist es eine besonders kraftvolle Eklipse. Wie immer kommt es aber stark darauf an, inwieweit wir auf einer persönlichen Ebene von einem astrologischen Event berührt werden. Wenn die Mondfinsternis Konjunktionen in unserem persönlichen Horoskop bildet, gehören wir zu den Menschen, die am Intensivsten von dieser Eklipse berührt werden!
Die lunaren Saroszyklen beginnen in der Regel mit einer Serie von Halbschattenmondfinsternissen. Halbschattenmondfinsternisse sind die schwächsten Mondfinsternisse. Auf die Halbschattenmondfinsternisse folgt eine Serie von partiellen Mondfinsternissen und auf die partiellen Mondfinsternisse folgt dann eine Serie von totalen Mondfinsternissen. Die totalen Mondfinsternisse sind die Königsdisziplin. Eine totale Mondfinsternis konfrontiert uns so konsequent mit ihren Inhalten, dass wir nicht mehr wegschauen können. Nach der Reihe von totalen Mondfinsternissen kommt wieder eine Serie von partiellen Mondfinsternissen. Auf die partiellen Mondfinsternisse folgen dann wiederum die Halbschattenmondfinsternisse, bis der gesamte Finsterniszyklus endet.
Die Serie der totalen Mondfinsternisse, die dem Saroszyklus 123 angehören, hat mit einer totalen Mondfinsternis im Steinbock begonnen, die am 16.07.1628 stattfand. Die letzte totale Mondfinsternis, die diesem Saroszyklus angehört, findet am 04.04.2061 in der Waage statt. Die Mondfinsternis, die am 14.03.2025 stattfindet, ist die vorvorletzte totale Mondfinsternis, die dem Saroszyklus 123 angehört. Das bedeutet, dass dieser Saroszyklus in voller Blüte steht! Wenn wir auf einer persönlichen Ebene von der Mondfinsternis in der Jungfrau berührt werden, dürften wir jetzt sehr deutlich spüren, dass eine große Wende für uns ansteht. In dem Fall gibt uns diese Mondfinsternis keine zaghaften Hinweise, sondern eine unmissverständliche Ansage.
Finsternisaspekte
Die Sonne befindet sich auf 23°56' Fische und das große Licht bildet eine relativ enge Konjunktion zu Saturn, der sich auf 22°19' Fische befindet. Unweit von der Sonne und Saturn befinden sich auch Neptun und der aufsteigende Mondknoten. Der Mond steht auf 23°58' Jungfrau und der Erdsatellit bildet eine Opposition zu dem immensen Aufgebot in den Fischen. Uranus, der große Revoluzzer, Erneuerer und Befreier, bildet aus dem Stier jeweils harmonische Aspekte zu der Finsternis. Auch Mars im Krebs bildet harmonische Aspekte zu der Mondfinsternis. Der Energie – und Handlungsplanet ist zwar seit dem 24.02.2025 wieder direktläufig, aber der „rote Planet“ ist noch sehr langsam. Die Tatsache, dass sich Mars in diesen Wochen nur im Schneckentempo vorwärtsbewegt, weist darauf hin, dass nun jeder Schritt wohlüberlegt sein will. Jetzt geht es nicht darum, dass wir uns mit Haut und Haaren in eine neue Beziehung oder auf ein neues Projekt stürzen. Der langsame Mars ist aber nur einer von mehreren Faktoren, die anzeigen, dass wir uns jetzt ausreichend Zeit nehmen sollten, wenn es um wichtige Entscheidungen geht. Venus ist bereits rückläufig und Merkur, der Herrscher der Jungfrau, wird nur wenige Stunden nach der Mondfinsternis rückläufig. Besonders bezeichnend ist der Einfluss von Saturn auf die Eklipse, denn Saturn fordert uns immer dazu auf die Dinge langsam und bedacht anzugehen.
Und immer wieder Saturn!
Das gesamte Frühjahr 2025 ist stark saturnisch geprägt. Die rückläufige Venus wird den ganzen April hindurch eine enge Konjunktion zu Saturn in den Fischen halten und zwar ziemlich genau auf dem Grad, auf dem sich die Sonne während der Mondfinsternis befindet. Die Tatsache, dass der „Herr der Ringe“ direkt an der Mondfinsternis beteiligt ist, verleiht dieser Eklipse eine ernsthafte Note.
Saturn ist der Planet des Erwachsenwerdens und der Verantwortlichkeiten, die mit Erwachsenwerden einhergehen. Saturn symbolisiert unsere Zielsetzungen und die ausdauernde, konzentrierte Arbeit, die nötig ist, wenn wir ein bestimmtes Ziel erreichen wollen. Der majestätische Planet mit seinem imposanten Ringsystem symbolisiert die Grenzen, die wir uns selbst setzen, sowie die Grenzen, die wir anderen setzen. Bei Saturn geht es aber nicht nur um freiwillig gesetzte Grenzen, sondern auch um die Limitationen, die das irdische Dasein mit sich bringt.
Saturn symbolisiert die irdischen Gesetzmäßigkeiten und damit die Grenzen des Realisierbaren. Wenn wir einen Stein in die Luft werfen, erwarten wir nicht, dass der Stein wie ein Vogel durch die Lüfte fliegt. Uns ist klar, dass der Stein aufgrund der Schwerkraft auf den Boden fällt. Wir wissen, dass wir keine Kinder mehr gebären können, wenn wir ein gewisses Alter erreicht haben. Wenn wir erst mit 20 Jahren anfangen Ballett zu tanzen, können wir keine Primaballerina werden. Wenn wir nicht von klein auf trainiert haben, verfügt unser Körper nicht über die Voraussetzungen, die eine Primaballerina erfüllen muss. Das sind einige leicht nachvollziehbare Beispiele, die den Grenzen der saturnischen Realität entsprechen.
Saturn symbolisiert aber nicht nur die Grenzen, die durch die irdische Realität festgelegt werden. Saturn symbolisiert auch die Limitationen, die wir fälschlicherweise als die Grenzen des Machbaren ansehen. Da Saturn einen direkten Bezug zu unseren tiefsten Konditionierungen hat, können wir uns unter dem Einfluss von Saturn auf eine behindernde Art einschränken. Wenn wir zum Beispiel in einem familiären Umfeld aufgewachsen sind, in dem finanzielle Probleme allgegenwärtig waren, können wir von klein auf verinnerlicht haben, dass materieller Wohlstand für uns nicht oder nur sehr schwer erreichbar ist.
Dieses Mangelbewusstsein, das typisch für einen nicht integrierten Saturn ist, kann zur Folge haben, dass wir weit unter unseren Möglichkeiten leben. In dem Maße, in dem wir die Saturn-Themen im Laufe unseres Lebens integrieren, emanzipieren wir uns von den unnötigen Einschränkungen, mit denen wir die Grenzen unserer Möglichkeiten definieren. Uns wird bewusst, dass unsere Eltern eigenständige Individuen sind, die ihre ganz persönliche Geschichte haben und dass auch wir eigenständige Individuen sind, die ihr Leben vollkommen anders gestalten können, als es uns von unseren Eltern vorgelebt wurde. Wir übernehmen also Verantwortung für unseren eigenen Lebensweg, wenn wir Saturn integrieren.
Wie so vieles im Leben ist es aber oft leichter gesagt als getan die saturnischen Fesseln aufzulösen. In der medizinischen Astrologie symbolisiert Saturn das Knochengerüst. So wie das Knochengerüst einem Körper Halt und Struktur gibt, bilden unsere frühesten Kindheitserfahrungen, unsere Erziehung und unsere Konditionierungen das Grundgerüst unserer Persönlichkeit. Wenn durch ein anerzogenes Mangeldenken sozusagen ein Fehler in unserer Persönlichkeitsstruktur entstanden ist, bedarf es einiger Arbeit diesen Fehler zu beheben. Ein Mangeldenken in finanziellen Angelegenheiten ist nur ein Beispiel von vielen möglichen Beispielen, das verdeutlichen soll, dass wir uns in unseren Möglichkeiten unnötig einschränken können, wenn wir die Saturn-Themen nicht integrieren. Wenn wir Saturn integrieren wollen, müssen wir uns bewusst mit unseren Konditionierungen auseinandersetzen, damit wir erkennen können, ob wir uns in bestimmten Lebensbereichen selbst klein halten.
Verantwortung
Da Saturn der Planet der Verantwortung ist und da der „Herr der Ringe“ so einen starken Einfluss auf die Mondfinsternis in der Jungfrau hat, stellt uns diese Eklipse vor die Frage, ob wir in einem bestimmten Lebensbereich mehr Verantwortung übernehmen müssen. Auf der anderen Seite stellt uns diese Finsternis vor die Frage, ob wir dazu neigen an der falschen Stelle Verantwortung zu übernehmen. In dem Fall geht es für uns jetzt darum Verantwortung abzugeben.
Da Merkur der Herrscher dieser Mondfinsternis ist, kann es durchaus sein, dass es um Verantwortung im kommunikativen Bereich geht, denn Merkur ist der Kommunikationsplanet. Der „geflügelte Götterbote“ symbolisiert die Gespräche, die wir mit anderen Menschen führen, sowie unsere inneren Dialoge und Gedankengänge. Merkur symbolisiert auch die Art wie wir uns eine Meinung bilden und wie wir unsere Ansichten mit anderen teilen. Wenn wir die Dinge, die uns wichtig sind, in unseren privaten und beruflichen Beziehungen nicht ansprechen, übernehmen wir zu wenig Verantwortung für uns selbst und für den Verlauf der Beziehung. So oder so können wir der Verantwortung aber nicht entkommen. Entweder übernehmen wir freiwillig Verantwortung, indem wir die Dinge, die uns wichtig sind, offen ansprechen oder wir selbst und die Beziehung leiden unter der Last der unausgesprochenen Worte. Wenn wir dazu neigen wichtige Dinge nicht offen anzusprechen, kann leicht eine Eltern-Kind-Dynamik in unseren Beziehungen entstehen. Wenn wir immer darauf spekulieren, dass die andere Person uns anspricht, weil sie spürt, dass uns etwas belastet, begeben wir uns in eine kindliche Position. Wir machen andere dafür verantwortlich die Luft zu reinigen und wieder Harmonie in die Beziehung zu bringen. Wenn wir von anderen erwarten, dass sie uns wortlos verstehen, entwickelt sich entweder eine ungesunde Beziehungsdynamik oder die andere Person verabschiedet sich aus der Beziehung. Wenn zwei Menschen zusammenkommen, die beide Schwierigkeiten haben offen miteinander zu sprechen, kommt es zu vielen Missverständnissen und Verunsicherungen in der Beziehung und es kann kein Vertrauen entstehen.
Die Mondfinsternis in der Jungfrau möchte uns bewusst machen in welchen Situationen wir eventuell eine Kinder- oder Elternrolle in unseren Erwachsenenbeziehungen einnehmen. Die Jungfrau ist die Heilerin des Zodiaks. Die Jungfrau hat das tiefe Bedürfnis Verletztes zu heilen, Kaputtes zu reparieren und Ordnung in chaotische Umstände zu bringen. Da die Mondfinsternis am absteigenden Mondknoten in der Jungfrau stattfindet, möchte uns diese Eklipse verdeutlichen wo wir uns von unbewussten Mechanismen zu unguten Handlungen verleiten lassen. Wenn die Jungfrau-Themen auf eine unbewusste Art gelebt werden, können wir eine private Beziehung mit einer Therapie verwechseln. In ihrer unerlösten Art, kann es die Jungfrau anfangs sogar genießen die Therapeuten- bzw. Helferrolle einzunehmen. Wenn die Jungfrau die Rolle der Therapeutin einnimmt, gibt ihr das ein Gefühl von Macht und Kontrolle und sie fühlt sich wertvoll und nützlich.
Typische Merkmale einer pseudotherapeutischen Beziehung sind einseitige Gespräche. Ein Partner spricht ständig über seine Probleme und erwartet emotionale Unterstützung, während der andere hauptsächlich zuhört, Verständnis zeigt und Ratschläge gibt. Eine solche Beziehung ist im Hinblick auf emotionale Unterstützung unausgeglichen. Ein Partner gibt ständig, während der andere hauptsächlich nimmt. Der Partner, der die Therapeutenrolle einnimmt, fühlt sich früher oder später überfordert, weil er ständig die emotionale Last des anderen trägt. Der Partner in der Klientenrolle wird zunehmend von der emotionalen Unterstützung des anderen abhängig und zeigt immer weniger Initiative seine eigenen Probleme zu lösen, geschweige denn sich für die Probleme seines Gegenübers zu interessieren.
Gesunde Beziehungen beruhen immer auf Gegenseitigkeit, beide Partner geben und erhalten Unterstützung. Wenn wir uns also in einer Beziehung befinden, in der wir hauptsächlich die Rolle des Helfenden oder des Hilfesuchenden einnehmen, ist diese Mondfinsternis ein Weckruf. Diese Eklipse fordert uns dazu auf die Position des Helfers oder des Hilfesuchenden nicht zu instrumentalisieren. Wenn wir anderen Hilfe anbieten, um uns selbst zu erhöhen oder wenn wir widerwillig helfen, weil wir uns in die Rolle des Helfers gedrängt fühlen, ist das weder für uns, noch für den anderen hilfreich. Hilfreiche Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe. Hilfreiche Hilfe fördert die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit aller Beteiligten.
Seelisches Wohlbefinden
Wie bereits erwähnt haben wir zur Mondfinsternis ein imposantes Aufgebot in den Fischen. Die Sonne, Saturn, Neptun und der aufsteigende Mondknoten befinden sich in den Fischen. In den Fischen geht es um unser seelisches Wohlbefinden und um unsere psychische Gesundheit. Da wo Saturn ist, liegt unsere größte Verantwortung. Da Saturn von März 2023 bis Februar 2026 durch die Fische läuft, besteht unsere Verantwortung jetzt vor allem darin für unser seelisches Gleichgewicht zu sorgen.
Die Mondfinsternis in der Jungfrau möchte uns bewusst machen, dass die richtige Kommunikation für unser seelisches Wohlbefinden essentiell ist. Und zwar die Gespräche, die wir mit anderen Menschen führen, ebenso wie die Gespräche, die wir mit uns selbst führen, also unsere inneren Dialoge. Wenn wir die Dinge, die uns am Herzen liegen, offen ansprechen, wird unser Geist entlastet, denn kreisende Gedanken entstehen vor allem dann, wenn wir wichtige Dinge nicht ansprechen.
Die Mondfinsternis in der Jungfrau stellt uns vor die Frage wie wir in Gedanken zu uns selbst sprechen. In ihrer unerlösten Form kann die Jungfrau extrem kritisch sein. Wenn die Jungfrau-Themen auf eine unbewusste Art zum Ausdruck kommen, können wir uns in Gedanken selbst runterputzen und wir können anderen gegenüber übertrieben kritisch sein. Der Transit der Mondknoten durch die Zeichen Fische und Jungfrau stellt uns vor die Aufgabe den himmelweiten Unterschied zwischen Beurteilung und Verurteilung zu verstehen. Wenn wir etwas beurteilen, sind wir nicht emotional involviert. Wir machen eine sachliche Feststellung, die auf Beobachtungen und einer Analyse von Fakten basiert. Eine Verurteilung geht immer mit einer Abwertung einher und sie wird von intensiven Gefühlen begleitet. Wir können uns selbst und anderen viel Leid ersparen, wenn wir lernen zu beurteilen, anstatt zu verurteilen. Sobald wir uns selbst oder andere verurteilen, werden wir von negativen Gefühlen überflutet. Von daher ist es für unser seelisches Wohlbefinden sehr wichtig, dass wir uns im Beurteilen üben.
Die Mondfinsternis in der Jungfrau möchte uns zu einer tiefgreifenden Reinigung verhelfen. Vielleicht gibt es jetzt in einer Beziehung etwas Wichtiges zu bereinigen, vielleicht wollen wir uns von finanziellen Schulden befreien oder vielleicht wollen wir uns aufgeräumter fühlen und mehr Klarheit in unserem Inneren schaffen. Die genannten Beispiele erfordern unter Umständen einen längeren Prozess. Da die Mondfinsternis mehrere günstige Aspekte empfängt, bietet uns die Eklipse besondere Chancen uns von etwas zu befreien, das uns schon lange belastet hat. Eine Mondfinsternis hat eine ungefähre Wirkdauer von sechs Monaten. Von daher können wir uns jetzt fragen, was wir in den kommenden Monaten bereinigen wollen.
Wenn es nichts gibt, was wir zu bereinigen haben oder wovon wir uns befreien wollen, können wir uns nun entspannt zurücklehnen und die Mondfinsternis auf uns wirken lassen. Die Jungfrau ist das Zeichen der Ernte und Saturn ist der Erntegott. Von daher kann es durchaus sein, dass wir jetzt die Ergebnisse unserer Anstrengungen der vergangenen 18 Jahre genießen dürfen.
Viele liebe Grüße mit den Sternen ✨
Lia
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