Montag, 15. April 2019

Vollmond in Waage: Balanceakt

Am 19.04.2019 erwartet uns ein besonderer Vollmond, besonders, weil zum zweiten Mal in Folge ein Vollmond im Partnerschaftszeichen Waage stattfindet. Während der erste Vollmond am 21. März ganz am Anfang der Waage stattfand, findet der zweite Vollmond am 19. April nun ganz am Ende der Waage statt. Die Sonne befindet sich zum Vollmond auf 29° Widder und der Mond auf 29° in der gegenüberliegen Waage. Diese Grade werden auch als die „kritischen Grade“ bezeichnet, die letzten Grade gehen mit einer gewissen Dringlichkeit einher und sie können das Gefühl auslösenjetzt oder nie!“. Uranus ist direkt an diesem Vollmond beteiligt, wodurch das Element der Dringlichkeit zusätzlich betont wird. Allerdings stellt sich die Frage, ob es sich für einen persönlich tatsächlich um eine dringliche Angelegenheit handelt oder ob man dazu neigt sich unnötigen Stress zu machen, ob man sich von einem anderen Menschen verrückt machen lässt oder ob man sich von den kollektiven Energien mitreißen lässt. Uranus hat einen direkten Bezug zu kollektiven Geschehnissen und so könnte man sich z.B. von einem Medien-Hype anstecken lassen oder man könnte sich durch andere Einflüsse, die die Massen bewegen und die sich durch den Zeitgeist ziehen, gestresst fühlen. Wenn einem Uranus liegt, kann man sich derzeit aber auch besonders inspiriert fühlen, man kann sich angenehm elektrisiert fühlen und voller Tatendrang sein. Da die Waage ein Zeichen ist das immer wieder Extreme auslotet, kann man sich in diesen Wochen auch zwischen verschiedenen Wahlmöglichkeiten hin- und hergerissen fühlen und zwischen unterschiedlichen Seinszuständen hin- und herpendeln




Astrologische Grafik: 2. Vollmond in Waage, 19.04.2019, 13:12h MESZ, 29°06' Widder/Waage



Da es nur selten vorkommt, dass zwei Vollmonde hintereinander im gleichen Zeichen stattfinden, liegt nahe, dass die Waage-Themen in diesen Zeiten für viele von uns eine entscheidende Rolle spielen. Vielleicht müssen wir derzeit in unserem Beziehungsleben eine wichtige Entscheidung treffen. Die Waage ist das Zeichen der Beziehungen, von daher stehen Beziehungen in diesem Monat, wie schon im März 2019, im Fokus. Natürlich sind Beziehungen immer ein wichtiges Thema, denn der Mensch ist nun mal ein soziales Wesen. Wenn jedoch zwei Vollmonde hintereinander auf der Beziehungsachse Widder-Waage stattfinden, sollten wir unseren Beziehungen in diesen Zeiten eine besondere Aufmerksamkeit widmen.

Wie das Bild der Waage erkennen lässt, geht es in diesem Zeichen darum etwas abzuwägen, etwas miteinander zu vergleichen, etwas zu bewerten und – wenn man dem Ideal der Waage gerecht werden möchte - etwas ins Gleichgewicht zu bringen. Nun ist es aber nicht immer so einfach zu erkennen was wirklich gleichgewichtig ist, denn während man in materiellen Angelegenheiten oft leichter erkennen kann, ob sich etwas im Gleichgewicht befindet oder nicht, gestaltet sich dies in immateriellen Bereichen wesentlich komplizierter. Wenn man mit jemandem einen Apfel gegen eine Birne tauscht, wird das von beiden Seiten wahrscheinlich als gleichgewichtig empfunden, vorausgesetzt das Obst ist in etwa gleich frisch und beide mögen die jeweils andere Frucht. Wenn man ein Auto gegen ein anderes Auto tauscht, wird es schon etwas komplizierter, denn unter Autos gibt es nun mal gravierende Qualitätsunterschiede. Wenn man jedoch in immateriellen Bereichen versucht ein Gleichgewicht zu finden, kann es höchst kompliziert werden. Sind meine Gefühle wichtiger als Deine? Ist meine Zeit wertvoller als Deine? Hat meine Meinung mehr Gewicht als Deine? Ist meine Erfahrung wertvoller als Deine? Ist mein Leben mehr wert als Deins? Da die Antworten auf diese Fragen höchst subjektiv sind und sie von der Perspektive des Einzelnen abhängen, kommen wir hier zu einem weiteren wesentlichen Faktor der Waage, nämlich zu den persönlichen Werten. Was für den einen wertvoll ist, kann für einen anderen wertlos sein. Was uns noch vor einiger Zeit viel wert war, kann uns mittlerweile viel weniger wert sein. Werte sind also nicht nur subjektiv, sondern auch im individuellen Fall veränderlich. Gerade in diesen Jahren, in denen sich Uranus durch den Stier bewegt, können sich unsere Werte von Grund auf und ungewöhnlich schnell verändern.

Der Stier wird, wie die Waage, von der Venus beherrscht und Venus ist der Planet, der astrologisch unsere Werte symbolisiert. Uranus, der Planet der Erneuerung, der radikalen Veränderungen und der großen Umbrüche, befindet sich für ungefähr acht Jahre im venusbeherrschten Stier. Uranus läuft von 2018 bis 2026 durch den Stier und in diesen Jahren erfahren unsere Wertvorstellungen tiefgreifende Veränderungen. Da unsere Werte einen ganz direkten Einfluss auf unsere Beziehungen haben, denn in unseren Beziehungen geht es nun mal darum wen und was wir als wertvoll erachten, sind unsere Beziehungen während des Transits von Uranus durch den Stier großen Veränderungen ausgesetzt.

Wie eingangs erwähnt ist Uranus am Vollmond in der Waage direkt beteiligt, denn der Mond befindet sich ganz am Ende der Waage, in Opposition zu Uranus, der sich am Anfang des Stiers befindet. Die Sonne, auf dem letzten Grad des Widders, bildet eine zeichenübergreifende Konjunktion zu Uranus im benachbarten Stier. Ein Vollmond auf der Beziehungsachse Widder-Waage rückt unsere Beziehungen in den Fokus und die Beteiligung von Uranus an diesem Vollmond weist darauf hin, dass unsere Beziehungen derzeit elementare Veränderungen erleben. Je nachdem wie zufrieden man in seinen Beziehungen ist, können die uranischen Einflüsse entweder als eine aufregende, inspirierende und experimentierfreudige Phase innerhalb einer Beziehung erlebt werden oder sie können auf notwendige Umbrüche hinweisen, die unter einem Spannungsaspekt von Uranus nicht immer unbedingt als bequem oder als einfach empfunden werden.

Uranus ist der große Revoluzzer des Zodiaks; der Rebell, der uns dazu verhelfen will uns aus einschränkenden Zuständen zu befreien. Uranus schüttelt und rüttelt uns und er lockt mit dem Zauberwort Freiheit. Positiv gelebt können wir uns unter dem Einfluss von Uranus aus zu eng gewordenen Umständen befreien und die uranische Phase als eine aufregende Zeit erleben. Wenn die uranische Energie allerdings nicht richtig kanalisiert wird, kann man es übertreiben und man kann weit über das Ziel hinausschießen. Dann könnte man plötzlich ohne Job oder ohne Wohnung dastehen oder man könnte durch ein extremes Verhalten einen Menschen verschrecken, der einem eigentlich viel wert war. Die meisten Menschen lernen sich mit zunehmenden Alter zu zügeln und sich unter dem Einfluss von Uranus nicht allzu rebellisch oder allzu exzentrisch zu verhalten, so dass die genannten Beispiele nur bei wenigen Erwachsenen so extrem ausfallen dürften, dass man von einen Tag auf den anderen ohne Job, ohne Wohnung oder mutterseelenallein dasteht. Wenn rebellierende Elemente innerhalb von uns selbst jedoch immer wieder unterdrückt werden und wir ihnen kein Ventil bieten, kann dies dazu führen, dass wir uns allzu sehr an äußere Einflüsse anpassen, dass wir uns übermäßig verbiegen und dass wir das Gefühl haben vielmehr zu funktionieren, als dass wir uns lebendig fühlen. Wir können dann das Gefühl haben in bestimmten Bereichen unseres Lebens einzurosten, vorschnell zu altern, wir können uns in einer langweiligen Routine gefangen fühlen und den Eindruck haben, dass kein nennenswerter Fortschritt in unserem Leben stattfindet. Von daher sollten wir rebellierenden, nach Veränderung strebenden Aspekten unserer Persönlichkeit beizeiten Aufmerksamkeit schenken und versuchen zu verstehen was sie uns mitteilen wollen. Wenn man lange Zeit bestimmten Teilen seiner Selbst keine Ausdrucksmöglichkeiten gegeben hat und sie immer wieder unterdrückt hat, können sie sich, anscheinend wie aus dem Nichts, plötzlich auf eine radikale Art bemerkbar machen. Das Plötzliche, Unerwartete und Radikale ist typisch für Uranus. Da kann man von einem Tag auf den anderen vom Partner verlassen werden oder man ist selbst derjenige, der plötzlich alles hinschmeißt und sich Hals über Kopf aus einer Beziehung löst. In dem Moment kann man sich überwältigt fühlen und meinen, dass die jeweilige Situation unvorhersehbar war. Oft ist es jedoch so, dass sich eine uranische Situation schon länger angebahnt hat, man aber nicht rechtzeitig gehandelt hat. Ein Partner könnte dem anderen immer wieder gesagt haben, dass er sich mehr Abwechselung wünscht oder dass er dies und jenes von der Beziehung erwartet, wenn man aber immer wieder darüber hinweggegangen ist und davon ausgegangen ist, dass sich alles irgendwie von selbst erledigen würde, dann könnte man sich, anscheinend urplötzlich, vor vollendete Tatsachen gestellt sehen, wenn dieser Mensch einen von einen Tag auf den anderen verlässt.

Ähnlich plötzliche Veränderungen können sich unter dem Einfluss von Uranus natürlich auch in ganz anderen Lebensbereichen ereignen. Wenn wir den uranischen Stimmen früh genug zuhören und rechtzeitig bereit sind bestimmte Veränderungen vorzunehmen, können wir viele uranische Ereignisse als eine Evolution erleben, anstatt als eine Revolution. Dann kommt es zum uranischen Fortschritt und zu einer organischen Weiterentwicklung, anstatt zu anstrengenden, nervenaufreibenden Umstürzen, bei denen dann mehr zu Bruch gehen kann, als es nötig gewesen wäre und als einem lieb ist. Allerdings haftet Uranus nun mal das Element der Unberechenbarkeit und des Unvorhersehbaren an. Von daher können wahrscheinlich auch die Aufmerksamsten und Veränderungswilligsten unter uns in eine uranische Situation geraten, die im Vorfeld kaum absehbar war. Da Uranus auch kollektive Einflüsse und Massenbewegungen symbolisiert, können wir uns als Individuum bestimmten uranischen Umständen gegenüber hilflos ausgeliefert fühlen, denn als Einzelner haben wir nun mal einen begrenztes Wirkungsfeld in Bezug auf kollektive Ereignisse. Auf politische, wirtschaftliche und ökologische Vorgänge, die astrologisch auch mit Uranus zusammenhängen, haben wir als Einzelner nur einen begrenzten Einfluss, der dennoch nicht unterschätzt werden sollte, denn ein jedes Kollektiv besteht nun mal aus vielen Einzelnen und je mehr einzelne Menschen etwas lassen oder tun, desto mehr verändert sich im Kollektiv. Da Uranus einen direkten Bezug zu Gruppenaktivitäten hat, kann diese Zeitqualität einige von uns dazu inspirieren sich einer bestimmten Gruppe anzuschließen oder in einer Gruppe, der sie bereits angehören, für frischen Wind zu sorgen, eine neue Dynamik einzubringen oder sich für die Waage-Themen Fairness und Gerechtigkeit einzusetzen. Andere könnten sich nun wiederum fragen, ob sie sich einer bestimmten Gruppe überhaupt noch zugehörig fühlen. Unter dem Einfluss von Uranus können wir ruckartige Wachstumsschübe erleben und im Zuge derer, fast schlagartig, das Gefühl haben, dass wir uns im falschen Umfeld befinden oder dass unser Bekanntenkreis nicht mehr unseren aktuellen Vorstellungen entspricht. Für wieder andere kann sich das uranische Element in einer Zweierbeziehung bemerkbar machen, im Kollegenkreis oder innerhalb der eigenen Familie. Vielleicht fühlt man sich in einem dieser Bereiche aufgefordert festgefahrene Strukturen aufzumischen oder jemand anderes übernimmt die Rolle von Uranus und würfelt einiges durcheinander, damit eine neue Ordnung entstehen kann und ein neues Gleichgewicht gefunden werden kann. Die reife Form von Uranus will nicht aus purer Langeweile eine Veränderung herbeiführen oder aus Lust an Provokation Unruhe stiften. Idealerweise bringt Uranus nur dann eine bestehende Ordnung durcheinander, wenn er Alternativen anzubieten hat.

Je nachdem welche Lebensbereiche für den Einzelnen vom Vollmond in der Waage aktiviert werden (erkennbar durch die astrologischen Häuser, in denen sich die Zeichen Widder und Waage in unserem Geburtshoroskop befinden), will hier also etwas erneuert werden, unter Umständen will hier etwas revolutioniert werden, wodurch ein neues Gleichgewicht hergestellt werden kann. Da es sich im Einzelfall um unterschiedliche Lebensbereiche handelt, die vom Vollmond in der Waage berührt werden, kann man sich nun fragen in welchen Bereichen man sich eingeengt fühlt, wo man sich seit längerem langweilt oder wo schon lange Stillstand herrscht. Man kann in diesen Wochen auch die Erfahrung machen, dass andere sich unberechenbar, unzuverlässig oder emotional unterkühlt verhalten. Während Uranus eine positive emotionale Distanz symbolisieren kann, die in Krisensituationen oft hilfreich ist, kann er auf der anderen Seite auch emotionale Kälte anzeigen. Diejenigen, die nun auf emotionale Kälte bei anderen stoßen oder erkaltete Gefühle in sich selbst wahrnehmen, sollten entweder das Gespräch mit der betreffenden Person suchen oder sich fragen, ob ihnen die jeweilige Beziehung überhaupt noch wichtig genug ist sie weiterhin aufrechtzuerhalten. Nicht nur der Einfluss von Uranus kann uns derzeit mit emotionaler Kälte konfrontieren. In diesen Zeiten, in denen sich der absteigende Mondknoten durch den Steinbock bewegt, können wir vermehrt mit verhärteten Gefühlen in Berührung kommen, sei es mit der Härte und Kälte von anderen oder mit unserer eigenen. Eingefrorene, verhärtete Gefühle wollen in diesen Zeiten angenommen werden und idealerweise können wir sie nun integrieren und erlösen.

Der Mond, der unsere Gefühle, unsere emotionalen Bedürfnisse und unsere emotionalen Muster symbolisiert, befindet sich zum Vollmond in der Waage und damit in einem intellektuellen Zeichen. Dem Luft-Zeichen Waage ist die Unberechenbarkeit und die Undurchschaubarkeit von Gefühlen nicht ganz geheuer. Die Waage möchte die Dinge logisch nachvollziehen, verstehen und erklären können, was in der kompliziert verwobenen Welt der Gefühle nicht immer möglich ist. Da sich Venus, die Herrscherin der Waage, zum Vollmond in den gefühlvollen, hochsensiblen Fischen befindet und da der Mond in der Waage und die Venus in den Fischen einen Spannungsaspekt (Quinkunx) zueinander bilden, erfordert diese Zeitqualität einen besonderen Balanceakt um zwischen Verstand und Gefühl zu vermitteln. In einigen Fällen kann die Spannung, die hier angezeigt wird, auch auf eine unerwiderte Liebe hinweisen oder auf ein großes Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen innerhalb einer Beziehung. Da die Waage das Zeichen des Gleichgewichts und der Gerechtigkeit ist und da es sich um einen Vollmond in der Waage handelt, sollte man sich im Fall einen großen Ungleichgewichts oder einer unerwiderten Liebe fragen, ob man eine zu große Leidensbereitschaft einbringt, denn eine Venus in den Fischen kann zur Selbstaufopferung neigen, dazu sich übermäßig in Verzicht zu üben und ihre eigenen Bedürfnisse immer hinten anzustellen


Themen des Vollmonds in der Waage in der Zusammenfassung:

  • Balance, Gleichgewicht, die eigene Mitte finden, z.B. durch regelmäßige Gleichgewichts- und Zentrierungsübungen. Auf der emotionalen Ebene kann man sich im Laufe des Tages immer wieder kurz Zeit nehmen um bewusst zu atmen, um in sich reinzuspüren und sich mit der eigenen Mitte zu verbinden.
  • Sich für Fairness und Gerechtigkeit einsetzen, Win-Win-Situationen schaffen
  • Diplomatie, Takt, Einfühlungsvermögen
  • Bei wiederkehrenden Beziehungsdynamiken hinterfragen was der eigene Anteil an der jeweiligen Dynamik ist. Die Waage ist ein Spiegelzeichen, das uns die Möglichkeit gibt eigene Muster im Spiegel unserer Beziehungen zu erkennen. Die Beziehung, die wir zu uns selbst haben, bildet die Grundlage für eine jede andere Beziehung. Wenn sich etwas in der Beziehung zu uns selbst in einem großen Ungleichgewicht befindet, wird uns dies i.d.R. auch in unseren Beziehungen zu anderen Menschen gespiegelt.
  • Versuchen friedliche Lösungen zu finden, ohne in eine Scheinharmonie zu verfallen
  • In Konfliktsituationen versuchen beide Seiten zu sehen, versuchen eine objektive Sicht einzunehmen
  • In konfliktreichen Situationen versuchen in der eigenen Mitte zu bleiben. Wenn beide Seiten immer in ihrer Mitte bleiben würden, ihre eigenen Grenzen und die Grenzen des anderen wahren würden, könnte ein Konflikt nicht eskalieren. Dies ist zwar leichter gesagt als getan, aber man kann sich darin üben.
  • Sich fragen in welchen Bereichen man das Bedürfnis nach mehr Freiheit verspürt und wann es wichtig ist anderen mehr Freiheiten zuzugestehen
  • Sich in Nähe und Distanz üben
  • Dem Bedürfnis nach Harmonie Raum geben, bewusst Orte oder Menschen aufsuchen, die die eigene Harmonie fördern
  • Auch in alltäglichen Situationen Wert auf Freundlichkeit legen, z.B. beim Einkaufen, wenn man Essen geht oder wenn man einen Kundendienst anruft
  • Bewusst Schönheit genießen, sich vermehrt mit Kunst und Kultur beschäftigen, schöne Musik hören, die Schönheit der Natur wertschätzen, im Kontakt mit anderen Menschen auf das achten, was man an ihnen schön findet, sich bewusst machen was man an sich selbst schön findet und was man an sich selbst mag
  • Sinnlichkeit im Alltag genießen, z.B. durch Parfums, angenehme Stoffe, gutes Essen, die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren
  • Sich fragen ob man Gefühle immer intellektuell nachvollziehen muss oder ob Gefühle eine ganz eigene Sprache sprechen und ihren eigenen Regeln folgen
  • Bereitschaft für neue, ungewöhnliche Erfahrungen, Experimentierfreude
  • Bereit sein außergewöhnliche Ideen und Einsichten mitzuteilen
  • Andersartigkeit und Einzigartigkeit an sich selbst und an anderen wertschätzen
  • Den „inneren Rebellen“ achten, Kontakt zu ihm aufnehmen, sich fragen was aufkommende rebellische Gedanken oder Impulse einem mitteilen wollen
  • Beziehungen, bzw. Menschen, die einem wichtig sind, bewusst wertschätzen, ihre Liebe oder Freundschaft nicht immer als selbstverständlich ansehen, sich zwischendurch immer wieder Zeit nehmen dankbar zu sein für liebevolle, unterstützende Beziehungen, die man hat oder auch für die Freundlichkeit, die man in alltäglichen Situationen mit Fremden teilt

Die genannten Themen sind als Anregungen gedacht. Vielleicht fällt Euch noch etwas anderes ein, wodurch Ihr Euer Leben verschönern, bereichern und lebenswerter gestalten könnt, denn was Venus, die Göttin der Liebe, der Schönheit und der Sinnlichkeit, in erster Linie will, ist, dass wir uns am Leben erfreuen und dass wir das Schöne im Leben genießen und wertschätzen. Da es sich jedoch um einen Vollmond handelt, bei dem entgegengesetzte Prinzipien aufeinander abgestimmt und ins Gleichgewicht gebracht werden wollen, sollten wir die Widder-Polarität nicht vernachlässigen.

Die Sonne befindet sich zum Vollmond auf dem letzten Grad des Widders und damit in dem Zeichen, in dem es zunächst erst mal nur um uns selbst geht. Durch das Wechselspiel zwischen Widder und Waage, zwischen Ich und Du, lernen wir bald, dass es in unseren Beziehungen nicht immer nur friedlich, harmonisch und liebevoll zugeht, sondern, dass es in Beziehungen auch zu Unstimmigkeiten und zu Meinungsverschiedenheiten kommen kann. Da sich bei einem Vollmond unterschiedliche Prinzipien gegenüberstehen, erhalten wir hier die Möglichkeit zu erkennen, ob sich die entgegengesetzten Bereiche in unserem Leben in einem relativen Gleichgewicht befinden oder ob hier eventuell ein starkes Ungleichgewicht vorliegt. Ein Vollmond auf der Ich-und-Du-Achse gibt uns die Möglichkeit zu erkennen wann es darum geht uns auf andere einzustellen, auf ihre Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen, uns in ihre Position hineinzuversetzen und uns ihre Meinung zu Herzen zu nehmen. Hier geht es andererseits aber auch darum zu erkennen in welchen Situationen es wichtig ist, dass wir uns nicht von anderen beeinflussen lassen. Während wir uns in der Waage-Polarität zu sehr an anderen orientieren können, uns zu sehr von ihnen beeinflussen lassen können und uns zu sehr von ihnen abhängig machen können, können wir uns in der Widder-Polarität zu sehr um uns selbst kreisen, wir können unsere Meinungen und Bedürfnisse als das Maß aller Dinge ansehen und meinen andere müssten so sein wie wir oder sie müssten sich immer an uns ausrichten. In diesen Wochen erhalten wir die Möglichkeit entscheidende Veränderungen vorzunehmen, falls wir uns zu sehr in die Waage-Polarität oder in die Widder-Polarität ausgedehnt haben. Was für uns persönlich das richtige Gleichgewicht zwischen Ich und Du ist, können wir letztlich nur selbst herausfinden, denn während einige Menschen gut daran tun sich mehr auf andere einzustellen und sich mehr auf ihr Gegenüber zu beziehen, ist es für andere Menschen grundlegend sich in erster Linie auf die Beziehung zu sich selbst zu konzentrieren, ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln und damit eigenständiger und unabhängiger zu werden.


Viele liebe Grüße mit den Sternen

Lia


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